Universität Zürich » MAS in Applied History

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Master of Advanced Studies in Applied History
Diploma of Advanced Studies in Applied History
Certificate of Advanced Studies in Applied History
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MAS Applied History
Programm Management
Historisches Seminar
Universität Zürich
Karl Schmid-Strasse 4
CH-8006 Zürich
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Veranstaltungen

27. Oktober 2016

Informationsabend am 27. Oktober 2016, 18.30 Uhr, für das 12. Curriculum mit Studienbeginn am 12. Mai 2017

napoleon

Das Curriculum erstreckt sich über vier Semester mit insgesamt 33 Modulen, die an vier bis fünf Tagen stattfinden. Die Abschlussarbeit wird nach dem vierten Semester innerhalb von vier Monaten verfasst. Für das Curriculum 2017 bis 2019 läuft das Anmeldeverfahren ab sofort. Start des neuen Curriculum ist am 12. Mai 2017. Die Teilnehmeranzahl ist auf insgesamt 25 Personen begrenzt. Bei Interesse und weiterführenden Fragen kontaktieren Sie uns jederzeit.

Informationsveranstaltungen mit Prof. Dr. Bernd Roeck

Donnerstag, 27. Oktober 2016, Beginn 18.30 Uhr, Dauer ca. bis 19.15 Uhr
Universität Zürich, Karl Schmid-Strasse 4, Seminarraum KO2-F-172 (1. Etage)

Öffentlicher Informationsabend, keine Anmeldung erforderlich.

Weitere Informationen finden Sie hier: http://mas-applied-history.ch/studiengang/einfuehrung/studiengang2017-2019/

29. Oktober 2016

Landesmuseum Zürich, 29. Oktober 2016, «Ein kluger Fürst kann und darf sein Wort nicht halten…» mit Moritz Leuenberger

Landesmuseum_Zuerich

«Ein kluger Fürst kann und darf sein Wort nicht halten…» – Niccolò Machiavelli und die Kunst der Macht. Machiavelli und Thomas Morus, von Schauspielern interpretiert, diskutieren über Macht und Moral. Der Politiker Moritz Leuenberger begibt sich anschliessend auf Spurensuche nach Machiavellismen im heutigen politischen Geschäft. Mit einer Einführung des Historikers Bernd Roeck. Veranstaltung im Rahmen von «Zürich liest’16» und der Ausstellung «Europa in der Renaissance. Metamorphosen 1400 – 1600».

Zeit: 29. Oktober 2016, 17 bis 18.15 Uhr

Sprache: Deutsch
Ort: Auditorium
Teilnehmerzahl beschränkt

Eintritt: CHF 20,- | reduziert CHF 10,-

Tickets: http://tickets.nationalmuseum.ch

12. Mai 2017

Weiterbildungsstudiengänge in Angewandter Geschichte 2017 bis 2019: Beginn am 12. Mai 2017

HS_Napoleon_2016_01

Die Weiterbildungsprogramme in Applied History der Universität Zürich leiten dazu an, über den Tellerrand hinauszublicken. Sie erschliessen in praxisnaher Weise die spezifischen strategischen Potentiale der historischen Methode, die generell für die verschiedensten Berufsfelder von praktischem Nutzen sind: in Politik, Diplomatie, Wirtschaft, Lehre, im Management, im Medien- und im Kulturbetrieb. Das Programm vermittelt ein vertieftes Verständnis aktueller Probleme und Konflikte; es macht mit wesentlichen Aspekten der modernen Geschichtswissenschaft vertraut. Historisches Denken wird als vielfältig einsetzbare, intellektuelle Software vorgeführt. Und noch etwas: Geschichte studieren kann Spass machen!

Am 12. Mai 2017 beginnt das 12. Curriculum für den Studiengang MAS Applied History 2017 bis 2019. Das berufsbegleitende Weiterbildungsprogramm dauert 2 Jahre, umfasst 28 Module, die mehrheitlich an Freitagen und Samstagen durchgeführt werden. Es hat 25 Studienplätze, Anmeldeschluss ist am 8. April 2017. Das ausführliche Programm folgt im August 2016.

Vergangene Veranstaltungen

30. September 2016

Landesmuseum Zürich, 30. September 2016, Symposium: «Hans Holbein d. J. und die Madonna des Bürgermeisters Jacob Meyer zum Hasen»

Landesmuseum_Holbein-Madonna

Die sogenannte «Holbein-Madonna», aktuell in der Ausstellung «Europa in der Renaissance» zu sehen, entstand um 1525 im Auftrag des Basler Kaufmanns und Söldnerführers Jacob Meyer zum Hasen. Dem Gemälde – ein emblematisches Beispiel für den Kulturtransfer – widmet das Landesmuseum Zürich ein eintägiges Symposium. Ausgewiesene Expertinnen und Experten thematisieren das Gemälde im Kontext von dessen Entstehung und Rezeption.

Es referieren:
– Prof. Dr. Susanna Burghartz, Universität Basel,
«Zwischen Renaissance und Reformation: Basel zur
Zeit Holbeins».
– Dr. Bodo Brinkmann, Kunstmuseum Basel, «Jacob
Meyer und Bonifacius Amerbach: Holbeins Basler
Werke aus der Perspektive seiner Auftraggeber».
– Prof. Dr. Pascal Griener, Université de Neuchâtel,
«Hans Holbein and the crisis of religious painting».
– Prof. Dr. Oskar Bätschmann, Universität Bern /
Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft
Zürich, «Der Holbein-Streit: Kunsthistoriker, Künstler
und Publikum».
– C. Sylvia Weber, Sammlung Würth, «Kunst und
Kultur bei Würth / Die Holbein-Madonna in der
Sammlung Würth».
Mit einer Einführung von Prof. Dr. Bernd Roeck, Co-
Kurator der Ausstellung «Europa in der
Renaissance».

Zeit: 30. September 2016, 9.15 bis 18.15 Uhr

Ort: Auditorium
Teilnehmerzahl beschränkt

Eintritt: CHF 10,- | reduziert CHF 8,-

Tickets: http://tickets.nationalmuseum.ch

Landesmuseum_Holbein_Museum

29. September 2016

Prof. Dr. Andreas Beyer «Botticelli vor Botticelli. Zur Frage von Schönheit und Wirklichkeit in der Florentiner Renaissance», Donnerstag, 29. September 2016, 18 Uhr, Landesmuseum Zürich

Sketches of horses and soldiers for the Battle of Anghiari

Angelehnt an die präsentierten Themen und Kunstwerken in der Ausstellung «Europa in der Renaissance. Metamorphosen 1400-1600» laden wir Sie herzlichst zur Vortragsreihe «Reden über die Renaissance» ein. Der zweite Vortrag in dieser Reihe findet am 29. September 2016 mit einem Vortrag von Prof. Dr. Andreas Beyer (Universität Basel) statt.

Für Sie als Teilnehmer, Alumni oder Mitglied des Fördervereins unseres Studiengangs ist der Eintritt frei. Wir bieten Sie nur vorgängig um Anmeldung zu den einzelnen Vorträge: jeweils bis 4 Tage im Voraus per Email an janina.gruhner@uzh.ch. Sehr gern begrüssen wir auch Ihre(n) Partnerin/Partner.

Vortragsreihe_Landesmuseum_Programm

26. September 2016

Informationsabend am 26. September 2016, 18.30 Uhr, für das 12. Curriculum mit Studienbeginn am 12. Mai 2017

napoleon

Das Curriculum erstreckt sich über vier Semester mit insgesamt 33 Modulen, die an vier bis fünf Tagen stattfinden. Die Abschlussarbeit wird nach dem vierten Semester innerhalb von vier Monaten verfasst. Für das Curriculum 2017 bis 2019 läuft das Anmeldeverfahren ab sofort. Start des neuen Curriculum ist am 12. Mai 2017. Die Teilnehmeranzahl ist auf insgesamt 25 Personen begrenzt. Bei Interesse und weiterführenden Fragen kontaktieren Sie uns jederzeit.

Informationsveranstaltungen mit Prof. Dr. Bernd Roeck

Montag, 26. September 2016, Beginn 18.30 Uhr, Dauer ca. bis 19.15 Uhr
Universität Zürich, Karl Schmid-Strasse 4, Seminarraum KO2-F-153 (1. Etage)

Öffentlicher Informationsabend, keine Anmeldung erforderlich.

Weitere Informationen finden Sie hier: http://mas-applied-history.ch/studiengang/einfuehrung/studiengang2017-2019/

22. September 2016

Prof. Dr. Albert Boesten-Stengel «Leonardos Schlacht von Anghiari. Eine Rekonstruktion aus seinen Entwürfen», Donnerstag, 22. September 2016, 18 Uhr, Landesmuseum Zürich

Sketches of horses and soldiers for the Battle of Anghiari

Angelehnt an die präsentierten Themen und Kunstwerken in der Ausstellung «Europa in der Renaissance. Metamorphosen 1400-1600» laden wir Sie herzlichst zur Vortragsreihe «Reden über die Renaissance» ein, die am 22. September 2016 mit Prof. Dr. Albert Boesten-Stengel und seiner Rekonstruktion der Anghiari-Schlacht beginnt.

Für Sie als Teilnehmer, Alumni oder Mitglied des Fördervereins unseres Studiengangs ist der Eintritt frei. Wir bieten Sie nur vorgängig um Anmeldung zu den einzelnen Vorträgen: jeweils bis 4 Tage im Voraus per Email an janina.gruhner@uzh.ch. Sehr gern begrüssen wir auch Ihre(n) Partnerin/Partner.

Vortragsreihe_Landesmuseum_Programm

19. September 2016

The significance of Churchill’s Zurich Speech 1946-2016
Monday, 19th September 2016, 4pm-8pm

*

Der Weiterbildungskurs „Applied History“ der UZH präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Churchill Archives Centre (Churchill College, Cambridge) und dem Europainstitut der Universität Zürich eine Konferenz, die an Winston Churchills berühmte Europa-Rede 1946 in der Aula der UZH erinnern wird. Redner/innen werden sein:

Mr. Allen Packwood, Dr. Werner Vogt, Lord Watson of Richmond, Prof. Dr. David Reynolds, Mr Felix Klos, Dr. Andrew Roberts, Ms Bridget Kendall, Lord Powell of Bayswater, Ms Laura Sandys, Mr Randolph Churchill sowie als Hauptredner Jean-Claude Juncker mit einer Einführung durch Bundespräsident Johann Schneider-Ammann

Programm

Churchill College Cambridge

01. August 2016

Ausstellungseröffnung «Europa in der Renaissance. Metamorphosen 1400-1600», Montag, 1. August 2016, Landesmuseum Zürich

Landesmuseum_Renaissance

Die Renaissance war geprägt von bedeutenden Umbrüchen der Weltgeschichte: die Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern, die Entdeckung eines in Europa unbekannten Kontinents oder die Begründung eines neuen Weltbilds, um nur einige zu nennen. Diese Epoche brachte medizinischen Fortschritt, gestaltete ein neues Menschenbild und schöpfte Schönheit in Form von Bildern und Bauten, Skulpturen und Literatur. Was an Neuem ersonnen und geformt wurde, wäre ohne vielfältigen Austausch undenkbar gewesen. Die Renaissance pflegte eine Kultur des Dialogs über weite Räume und Zeiten hinweg. Die Frage nach den kulturellen Austauschprozessen steht im Vordergrund der Ausstellung. Sie zeigt diese bewegende Epoche als gesamteuropäische Erscheinung. Kunstwerke und schriftliche Abhandlungen, aber auch Instrumente und Dinge des Alltags präsentieren sich stimmungsvoll inszeniert in den neuen Ausstellungsräumen. Bedeutsame internationale Leihgaben aus ganz Europa und den USA bereichern die Schau. Einige Werke sind zum ersten Mal in der Schweiz zu sehen.

Mehr zur Ausstellung

24. Mai 2016

SPIEGEL-Gespräch – live in der Uni – mit Prof. Dr. Andreas Wirsching
Hitlers «Mein Kampf» – Der umstrittene Bestseller
Dienstag, 24. Mai 2016
18.15 Uhr

SPIEGEL_Gespraech_Wirsching

Mehr als sieben Jahrzehnte nach dem Tod Adolf Hitlers ist sein Propaganda-Buch „Mein Kampf“ wieder zum Bestseller geworden – in einer wissenschaftlichen Edition, die ein Team von Experten des Münchner Instituts für Zeitgeschichte herausgegeben hat. Mehr als 50 000 Exemplare sind bereits verkauft, das Werk steht seit Wochen auf den vorderen Plätzen der SPIEGEL-Bestsellerliste. Die beiden insgesamt 2000 Seiten starken Bände enthalten nicht nur den Originaltext, sondern auch zahlreiche Anmerkungen, die Hitlers Lügen und Legenden entlarven. Die Entstehungsgeschichte von „Mein Kampf“ wird ebenso geschildert wie die verheerende Wirkung des Werks auf Millionen von Lesern in der NS-Zeit.

Woher rührt heute das neue Interesse an der Nazi-Bibel? Sind es kritische Historiker oder unverbesserliche Alt-Nazis, die das Werk unbedingt lesen wollen? Verdient Hitlers Buch wirklich so viel Aufmerksamkeit? Welche Erkenntnisse bringt die kommentierte Ausgabe? Über diese und andere Fragen diskutiert SPIEGEL-Autor Martin Doerry mit Professor Andreas Wirsching. Der Münchner Zeithistoriker hat die Edition des Hitler-Buches über Jahre betreut und immer wieder gegen Kritik verteidigt. Der Bestseller-Erfolg, so räumt Wirsching ein, habe ihn „völlig überrascht“.

Dienstag, 24. Mai 2016, 18.15 Uhr
Universität Zürich
Hörsaal K02-F-180 · Karl Schmid-Strasse 4
8006 Zürich

– Eintritt frei –

12. Mai 2016

«Reden über die Schweiz. Ein Kleinstaat und die grosse Welt» Prof. Dr. em. Adolf Muschg im Gespräch mit Stephan Klapproth.
12. Mai 2016

Gubler_Drei_Eidgenossen

Die Schweiz hat eine weltweit fast einzigartig «gute» Geschichte: Niemals war sie aggressiver Machtstaat, stets eher Mittlerin und während grosser Kriege neutral; meist weltoffen, bot sie vielen Verfolgten Asyl. Ihre innere kulturelle Vielfalt schulte in Pragmatismus und Kompromiss. Ihre Sozialsysteme suchen weithin ihresgleichen, ihr öffentlicher Nahverkehr funktioniert pünktlich. In der jüngeren Vergangenheit haben sich die Rahmenbedingungen des langwährenden eidgenössischen Glücks verändert. Swissair-Grounding und Erosion des Bankgeheimnisses sind nur zwei Stichworte. Kritiker beobachten Ausländerfeindlichkeit, einen neuen Nationalismus, deren Ausdruck
Minarett-Verbot und Einwanderungsinitiative sind. Unverkennbar ist wachsende Distanz zu Gross organisationen wie der Europäischen Union. Unsere Gesprächsreihe versucht, den Stand der Dinge zu reflektieren.

Prominente Gäste aus Kultur, Politik und Wissenschaft diskutieren mit dem Politikwissenschaftler und Journalisten Stephan Klapproth.

Donnerstag, 12. Mai 2016, Prof. Dr. em. Adolf Muschg, Dichter, Schriftsteller und Literaturwissenschaftler
Universität Zürich, Rämistrasse 71, Hörsaal KOL-F-101
Beginn: 18.30 Uhr

Programm der Vorlesungsreihe

26. April 2016

«Reden über die Schweiz. Ein Kleinstaat und die grosse Welt» Prof. Dr. Iris Bohnet im Gespräch mit Stephan Klapproth.
26. April 2016

Gubler_Drei_Eidgenossen

Die Schweiz hat eine weltweit fast einzigartig «gute» Geschichte: Niemals war sie aggressiver Machtstaat, stets eher Mittlerin und während grosser Kriege neutral; meist weltoffen, bot sie vielen Verfolgten Asyl. Ihre innere kulturelle Vielfalt schulte in Pragmatismus und Kompromiss. Ihre Sozialsysteme suchen weithin ihresgleichen, ihr öffentlicher Nahverkehr funktioniert pünktlich. In der jüngeren Vergangenheit haben sich die Rahmenbedingungen des langwährenden eidgenössischen Glücks verändert. Swissair-Grounding und Erosion des Bankgeheimnisses sind nur zwei Stichworte. Kritiker beobachten Ausländerfeindlichkeit, einen neuen Nationalismus, deren Ausdruck
Minarett-Verbot und Einwanderungsinitiative sind. Unverkennbar ist wachsende Distanz zu Gross organisationen wie der Europäischen Union. Unsere Gesprächsreihe versucht, den Stand der Dinge zu reflektieren.

Prominente Gäste aus Kultur, Politik und Wissenschaft diskutieren mit dem Politikwissenschaftler und Journalisten Stephan Klapproth.

Dienstag, 26. April 2016, Prof. Dr. Iris Bohnet, Verhaltensökonomin und Professorin an der Harvard Kennedy School in Cambridge (USA)
Universität Zürich, Rämistrasse 71, Hörsaal KOL-F-101
Beginn: 18.30 Uhr

Programm der Vorlesungsreihe

19. April 2016

«Reden über die Schweiz. Ein Kleinstaat und die grosse Welt» Adolf Ogi im Gespräch mit Stephan Klapproth.
19. April 2016

Gubler_Drei_Eidgenossen

Die Schweiz hat eine weltweit fast einzigartig «gute» Geschichte: Niemals war sie aggressiver Machtstaat, stets eher Mittlerin und während grosser Kriege neutral; meist weltoffen, bot sie vielen Verfolgten Asyl. Ihre innere kulturelle Vielfalt schulte in Pragmatismus und Kompromiss. Ihre Sozialsysteme suchen weithin ihresgleichen, ihr öffentlicher Nahverkehr funktioniert pünktlich. In der jüngeren Vergangenheit haben sich die Rahmenbedingungen des langwährenden eidgenössischen Glücks verändert. Swissair-Grounding und Erosion des Bankgeheimnisses sind nur zwei Stichworte. Kritiker beobachten Ausländerfeindlichkeit, einen neuen Nationalismus, deren Ausdruck
Minarett-Verbot und Einwanderungsinitiative sind. Unverkennbar ist wachsende Distanz zu Gross organisationen wie der Europäischen Union. Unsere Gesprächsreihe versucht, den Stand der Dinge zu reflektieren.

Prominente Gäste aus Kultur, Politik und Wissenschaft diskutieren mit dem Politikwissenschaftler und Journalisten Stephan Klapproth.

Dienstag, 19. April 2016, Adolf Ogi, Alt-Bundesrat
Universität Zürich, Rämistrasse 71, Hörsaal KOL-F-101
Beginn: 18.30 Uhr

Programm der Vorlesungsreihe

23. März 2016

«Reden über die Schweiz. Ein Kleinstaat und die grosse Welt» Dr. Ludwig Hasler im Gespräch mit Stephan Klapproth

Gubler_Drei_Eidgenossen

Die Schweiz hat eine weltweit fast einzigartig «gute» Geschichte: Niemals war sie aggressiver Machtstaat, stets eher Mittlerin und während grosser Kriege neutral; meist weltoffen, bot sie vielen Verfolgten Asyl. Ihre innere kulturelle Vielfalt schulte in Pragmatismus und Kompromiss. Ihre Sozialsysteme suchen weithin ihresgleichen, ihr öffentlicher Nahverkehr funktioniert pünktlich. In der jüngeren Vergangenheit haben sich die Rahmenbedingungen des langwährenden eidgenössischen Glücks verändert. Swissair-Grounding und Erosion des Bankgeheimnisses sind nur zwei Stichworte. Kritiker beobachten Ausländerfeindlichkeit, einen neuen Nationalismus, deren Ausdruck
Minarett-Verbot und Einwanderungsinitiative sind. Unverkennbar ist wachsende Distanz zu Gross organisationen wie der Europäischen Union. Unsere Gesprächsreihe versucht, den Stand der Dinge zu reflektieren.

Prominente Gäste aus Kultur, Politik und Wissenschaft diskutieren mit dem Politikwissenschaftler und Journalisten Stephan Klapproth.

Mittwoch, 23. März 2016, Dr. Ludwig Hasler, Philosoph und Publizist.
Universität Zürich, Rämistrasse 71, Hörsaal KOL-F-101
Beginn: 18.30 Uhr

Programm der Vorlesungsreihe

 

04. Februar 2016

Prof. Dr. Ian Morris, «Each age gets the thought it needs: why tyranny, inequality, and sexism sometimes seem fair»

Donnerstag, 4. Februar 2016, 18.15 Uhr
KOL_Nacht_04

Das Executive MBA Programm und der Master of Advanced Studies in
Applied History der Universität Zürich freuen sich ausserordentlich,
Sie zu einer öffentlichen Vorlesung mit dem renommierten Historiker und
Bestsellerautor Ian Morris zum Thema «Each age gets the thought it needs:
why tyranny, inequality, and sexism sometimes seem fair» einzuladen.
Ian Morris ist Jean and Rebecca Willard Professor in Classics und Professor
in Geschichte am Stanford Archeology Center der Stanford University
in Kalifornien. Seine Forschung beschäftigt sich mit dem «Big Picture» von
Entwicklungen in der Geschichte der Menschheit, und inwiefern diese
Einsichten einen Blick in die Zukunft erlauben.

Ian Morris begann seine Karriere als Archäologe und Historiker,
hat sich im Laufe der Zeit aber auf komplexere Fragestellungen der Weltgeschichte
fokussiert. Er hat umfassend publiziert, wobei sein wohl
bekanntestes Werk «Wer regiert die Welt?» («Why the West Rules – For Now»)
auch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden ist. Das Buch
wurde von der New York Times als eines der «100 notable books of 2011» bezeichnet.
Der Inhalt seines Vortrages lehnt sich an sein neustes Werk:
«Foragers, Farmers, and Fossil Fuels: How Human Values Evolve» an.
Ian Morris ist 1995 zur Stanford Universität gestossen. Er hat das Stanford
Archeology Center gegründet und lange Zeit geführt, und ist Direktor
des dortigen Social Science History Institute. Er unterrichtet Weltgeschichte,
altgriechische Geschichte, Sklaverei und Archäologie.

4. Februar 2016, 18:15 Uhr, (Türöffnung ab 17:30 Uhr), Universität Zürich, Hauptgebäude Stock G, Hörsaal KOL-G-201, Aula, Rämistrasse 71, Zürich. Freier Eintritt. Anmeldung zwingend erforderlich per Mail an info@emba.uzh.ch oder telefonisch unter +41 44 634 29 87.

14. Dezember 2015

Prof. Dr. Karl Schlögel, «Ukraine, Russland: Wenn Grenzlande zu Fronten werden» (Montag, 14. Dezember 2015)

Im Rahmen der Applied History Lecture
Spanisch-niederländischer Krieg 1568–1648 / Einnahme der Stadt Antwerpen durch die Spanier, Nov. 1576.

“Die Spanische Furie in Antwerpen vom 4. November 1576”.

Gemälde, letztes Viertel 16. Jh., anonym,
Öl auf Leinwand, 119 × 145 cm.
Wir leben in gefährlichen Zeiten. Rund um den Erdball brennen oder drohen Konflikte.
Der Nahe Osten wird von einem Konflikt zerfressen, der schon länger währt als der
Dreissigjährige Krieg. Die Weltmächte scheinen über den Konflikt um die Krim und
die Ostukraine in strategische Muster des Kalten Krieges zurückzufallen. Abermillionen
fliehen vor Terror, Krieg und Hunger; der «Westen» hat Angst und kein Konzept, wie
mit den Hilfesuchenden umzugehen ist. Verstehen lässt sich keiner dieser Konflikte,
wenn man nicht historische Voraussetzungen ausleuchtet. Eben das will unsere
Vorlesungsreihe leisten.

Montag, 14. Dezember 2015, 18.15 Uhr, Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zürich, KOL-F-117

Programm der Vorlesungsreihe

08. Dezember 2015

8. Right Livelihood Award-Lecture am 8. Dezember 2015

Mit dem Preisträger Dr. Gino Strada
RLA logo_colour

Beginn: 18:30 Uhr

Begrüssung Prof. Dr. Bernd Roeck –  Professor  für  Allgemeine  Geschichte  der  Neuzeit  –     Präsident  MAS  Applied  History,  Universität  Zürich  –  Stiftungsrat  Right  Livelihood

«Effective responses to global humanitarian emergencies» Dr. Gino Strada –  Chirurg,  Friedensaktivist  und  Gründer  der  humanitären  Organisation

Gespräch mit Dr. Gino Strada moderiert von Philippe Welti –  Stiftungsrat  Right  Livelihood  Award  Foundation

Schlusswort Corinne Demenge

19:45 Uhr Apéro im Lichthof der Universität Zürich

Right Livelihood Foundation
c/o Altenburger LTD legal & tax

Seestrasse 39
8700 Küsnacht
0041 44 914 88 88
www.rightlivelihood.org

23. November 2015

Pascal Weber, «Vom Great Game zum Zerfall der arabischen Staaten: der Aufstieg des Islamismus» (23. November 2015)

Im Rahmen der Applied History Lecture
Spanisch-niederländischer Krieg 1568–1648 / Einnahme der Stadt Antwerpen durch die Spanier, Nov. 1576.

“Die Spanische Furie in Antwerpen vom 4. November 1576”.

Gemälde, letztes Viertel 16. Jh., anonym,
Öl auf Leinwand, 119 × 145 cm.
Wir leben in gefährlichen Zeiten. Rund um den Erdball brennen oder drohen Konflikte.
Der Nahe Osten wird von einem Konflikt zerfressen, der schon länger währt als der
Dreissigjährige Krieg. Die Weltmächte scheinen über den Konflikt um die Krim und
die Ostukraine in strategische Muster des Kalten Krieges zurückzufallen. Abermillionen
fliehen vor Terror, Krieg und Hunger; der «Westen» hat Angst und kein Konzept, wie
mit den Hilfesuchenden umzugehen ist. Verstehen lässt sich keiner dieser Konflikte,
wenn man nicht historische Voraussetzungen ausleuchtet. Eben das will unsere
Vorlesungsreihe leisten.

Montag, 23. November 2015, 18.15 Uhr, Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zürich, KOL-F-101

Programm der Vorlesungsreihe

16. November 2015

Prof. Dr. Reinhard Schulze, «Religion, Krieg und Gewalt in der arabischen Welt» (Montag, 16. November 2015)

Im Rahmen der Applied History Lecture
Spanisch-niederländischer Krieg 1568–1648 / Einnahme der Stadt Antwerpen durch die Spanier, Nov. 1576.

“Die Spanische Furie in Antwerpen vom 4. November 1576”.

Gemälde, letztes Viertel 16. Jh., anonym,
Öl auf Leinwand, 119 × 145 cm.
Wir leben in gefährlichen Zeiten. Rund um den Erdball brennen oder drohen Konflikte.
Der Nahe Osten wird von einem Konflikt zerfressen, der schon länger währt als der
Dreissigjährige Krieg. Die Weltmächte scheinen über den Konflikt um die Krim und
die Ostukraine in strategische Muster des Kalten Krieges zurückzufallen. Abermillionen
fliehen vor Terror, Krieg und Hunger; der «Westen» hat Angst und kein Konzept, wie
mit den Hilfesuchenden umzugehen ist. Verstehen lässt sich keiner dieser Konflikte,
wenn man nicht historische Voraussetzungen ausleuchtet. Eben das will unsere
Vorlesungsreihe leisten.

Montag, 16. November 2015, 18.15 Uhr, Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zürich, KOL-F-101

Programm der Vorlesungsreihe

05. November 2015

Dr. Mark Terkessidis, «Das Neue suchen. Die Migration als Herausforderung für das Denken und Handeln in Europa» (Donnerstag, 5. November 2015)

Im Rahmen der Applied History Lecture
Spanisch-niederländischer Krieg 1568–1648 / Einnahme der Stadt Antwerpen durch die Spanier, Nov. 1576.

“Die Spanische Furie in Antwerpen vom 4. November 1576”.

Gemälde, letztes Viertel 16. Jh., anonym,
Öl auf Leinwand, 119 × 145 cm.
Wir leben in gefährlichen Zeiten. Rund um den Erdball brennen oder drohen Konflikte.
Der Nahe Osten wird von einem Konflikt zerfressen, der schon länger währt als der
Dreissigjährige Krieg. Die Weltmächte scheinen über den Konflikt um die Krim und
die Ostukraine in strategische Muster des Kalten Krieges zurückzufallen. Abermillionen
fliehen vor Terror, Krieg und Hunger; der «Westen» hat Angst und kein Konzept, wie
mit den Hilfesuchenden umzugehen ist. Verstehen lässt sich keiner dieser Konflikte,
wenn man nicht historische Voraussetzungen ausleuchtet. Eben das will unsere
Vorlesungsreihe leisten.

Donnerstag, 5. November 2015, 18.30 Uhr, Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zürich, KOL-F-117

Programm der Vorlesungsreihe

29. Oktober 2015

Informationsabend der Weiterbildung der Universität Zürich am 29. Oktober 2015

Das 11. Curriculum beginnt am 13. Mai 2016
napoleon

Am Donnerstag, 29. Oktober 2015 empfangen einige Weiterbildungsprogramme der Universität Zürich Interessentinnen und Interessenten im Lichthof des Hauptgebäudes der Universität Zürich. Sie zeigen die Besonderheiten der beruflichen Weiterbildung an der Universität und informieren über alle relevanten Aspekte ihres Programms, die Studienziele und die vermittelten Kompetenzen, die Methodik und die Dozierenden.

Unser Masterkurs wird auch mit einem Stand vertreten sein.

Donnerstag, 29. Oktober 2015, 17 bis 18.30 Uhr
Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zürich, Lichthof des Hauptgebäudes

28. Oktober 2015

Prof. Dr. Reinhard Zöllner, «Der Ostasiatische Bürgerkrieg in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft» (Mittwoch, 28. Oktober 2015)

Im Rahmen der Applied History Lecture
Spanisch-niederländischer Krieg 1568–1648 / Einnahme der Stadt Antwerpen durch die Spanier, Nov. 1576.

“Die Spanische Furie in Antwerpen vom 4. November 1576”.

Gemälde, letztes Viertel 16. Jh., anonym,
Öl auf Leinwand, 119 × 145 cm.
Wir leben in gefährlichen Zeiten. Rund um den Erdball brennen oder drohen Konflikte.
Der Nahe Osten wird von einem Konflikt zerfressen, der schon länger währt als der
Dreissigjährige Krieg. Die Weltmächte scheinen über den Konflikt um die Krim und
die Ostukraine in strategische Muster des Kalten Krieges zurückzufallen. Abermillionen
fliehen vor Terror, Krieg und Hunger; der «Westen» hat Angst und kein Konzept, wie
mit den Hilfesuchenden umzugehen ist. Verstehen lässt sich keiner dieser Konflikte,
wenn man nicht historische Voraussetzungen ausleuchtet. Eben das will unsere
Vorlesungsreihe leisten.

Mittwoch, 28. Oktober 2015, 18.15 Uhr, Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zürich, KOL-H-317

Programm der Vorlesungsreihe

06. Oktober 2015

Prof. Dr. Johannes Rohbeck, «Perspektiven der Geschichtsphilosophie heute» (Dienstag, 6. Oktober 2015)

Applied History Lecture/Encounters
statua Nabucodonosor

Prof. Dr. Johannes Rohbeck, Professor für Praktische Philosophie
und Didaktik der Philosophie an der TU Dresden, wird im Rahmen der Encounters über die «Perspektiven der Geschichtsphilosophie heute» referieren.

Das Thema Geschichtsphilosophie bereitet heute gewisse Schwierigkeiten. Ist diese philosophische Disziplin doch zu einer Zeit entstanden, als man an den Fortschritt der Menschheit glaubte und damit der Geschichte im Ganzen eine optimistische Deutung verlieh. Ein solches Vertrauen in die Geschichte ist uns heute verloren gegangen. Gleichwohl scheint eine Reformulierung dieses Denktyps möglich zu sein. Beabsichtigt ist eine rettende Kritik der voreilig verabschiedeten Geschichtsphilosophie.

Dienstag, 6. Oktober 2015, 18.15 Uhr, Universität Zürich, Karl Schmid-Strasse 4, 8006 Zürich, Hörsaal KO2-F-174

26. September 2015

Prof. Dr. Joel Harrington, «Die Ehre des Scharfrichters» (Samstag, 26. September 2015)

Im Rahmen des Moduls «Metamorphosen des Bösen»
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Das Handwerk des Tötens hatte Frantz Schmidt von seinem Vater gelernt, doch sein
Leben lang strebte er danach, dem unehrenhaften Stand des Henkers zu entfliehen.
Als Scharfrichter in Nürnberg waren es vor allem die Kriminellen, die Aussenseiter
und Pechvögel, mit denen er in Kontakt kam, der Zugang zur ehrbaren
Gesellschaft blieb ihm lange verwehrt. Basierend auf seinem Tagebuch, welches
Schmidt in den Jahren von 1573 bis 1617 verfasste, und anhand umfangreicher
Forschung gelingt es Joel Harrington meisterhaft, das Leben des Frantz Schmidt in
all seinen Facetten und Widersprüchen zu schildern.

Im Rahmen des Moduls «Metamorphosen des Bösen» referiert Prof. Joel Harrington (Vanderbitt University Nashville, Tennessee) über die «Ehre des Scharfrichters» – angelehnt an seine gleichnamige Publikation von 2014.

Der Vortrag ist öffentlich.

Samstag, 26. September 2015, 18.30 Uhr, Universität Zürich, Karl Schmid-Strasse 4, 8006 Zürich, Hörsaal KO2-F-150

30. Juni 2015

GeldMachtLiebe – III: «Wenn Aug‘ in Aug‘, warum nicht Mund auf Mund?» – ein Liebesbrevier nach Shakespeare, 30. Juni 2015

Mit Iso Camartin
Festspiele_2

GeldMachtLiebe – III

«Wenn Aug‘ in Aug‘, warum nicht Mund auf Mund?» – ein Liebesbrevier nach Shakespeare

Dienstag, 30. Juni 2015, 20 Uhr, Museum Rietberg, Sommerpavillon, mit Iso Camartin, Studierende des Departments Darstellende Künste und Film der ZHdK, Martina Kong, Regie: Sascha Ö. Soydan

In Shakespeares Figurenuniversum sind die Liebenden vermutlich jene, die uns am nachhaltigsten berühren. Inmitten des Lebenskampfes entführt die Liebe die von ihr Betroffenen auf die «verzauberte Insel», wo das Leben in reinem Glückslicht erstrahlt. Aber Shakespeare weiss stets: «Wahnwitzige Poeten und Verliebte / bestehn aus Einbildung». Aufgabe des Dichters ist es, dem Liebeswahn, diesem «luftigen Nichts», einen festen Wohnsitz zu verleihen. Iso Camartin lässt einige der Liebespaare in all ihrer Seligkeit zu Wort kommen. Freilich immer begleitet von der Stimme eines Narren, der den Wahn durchschaut und dafür sorgt, dass Liebende nicht vollends ins Reich der reinen Träume entschweben und weiterhin unter uns auf Erden bleiben.

http://www.festspiele-zuerich.ch/de/programm-2015

23. Juni 2015

GeldMachtLiebe – II: «Ein kluger Fürst kennt und darf sein Wort nicht halten…» – Niccolò Machiavelli und die Kunst der Macht, 23. Juni 2015

Mit Bernd Roeck und Moritz Leuenberger
Festspiele_2

GeldMachtLiebe – II
«Ein kluger Fürst kennt und darf sein Wort nicht halten…» – Niccolò Machiavelli und die Kunst der Macht

Dienstag, 23. Juni 2015, 20 Uhr, Rathaus, Ratsaal, mit Bernd Roeck, Moritz Leuenberger, Thomas Sparbücher, Michael Neuenschwander

Wie sehr die Renaissance eine ruhelose, von brutalen Gewalttaten zwischen den unterschiedlichsten Machthabern aufgeriebene Zeit war, wird angesichts der überwältigenden Blüte ihrer Kunst allzu leicht vergessen. Die Auseinandersetzung mit ebendiesen Zuständen hat die erste staatsphilosophische Schrift der Neuzeit entstehen lassen: Machiavellis Il principe. Vor dem Hintergrund dieser provokanten Schrift und der Machtpolitik der Medicis in Florenz entfaltet der Historiker Bernd Roeck die Bezüge zwischen Kunst und Macht und Macht und Moral in der Renaissance. Der Politiker Moritz Leuenberger begibt sich auf Spurensuche nach Machiavellismen im heutigen politischen Geschäft.

Weitere Veranstaltungen dieser Reihe (GeldMachtLiebe. Die Welt der Renaissance im Gespräch, 16./23. und 30. Juni 2015):

GeldMachtLiebe – III
«Wenn Aug‘ in Aug‘, warum nicht Mund auf Mund?» – ein Liebesbrevier nach Shakespeare

Dienstag, 30. Juni 2015, 20 Uhr, Museum Rietberg, Sommerpavillon, mit Iso Camartin, Studierende des Departments Darstellende Künste und Film der ZHdK, Martina Kong, Regie: Sascha Ö. Soydan

http://www.festspiele-zuerich.ch/de/programm-2015

16. Juni 2015

GeldMachtLiebe – I: «….dreitausend Dukaten auf drei Monate…» – Geldgeschäfte in der Renaissance, 16. Juni 2015

Mit Tobias Straumann
Festspiele_2

GeldMachtLiebe – I
«….dreitausend Dukaten auf drei Monate…» – Geldgeschäfte in der Renaissance

Dienstag, 16. Juni 2014, 20 Uhr, Börse Zürich, Selnaustrasse 30, mit Tobias Straumann, Klaus W. Wellershoff, Isabelle Menge

Shakespeares Kaufmann von Venedig führt sein Publikum schon mit den ersten Sätzen mitten in die weit verzweigten Handels- und Bankgeschäfte der Renaissance. Mit dem wirtschaftlichen Erfolg tritt eine selbstwusste Kaufmannsschicht hervor, die über politische und mäzenatische Kraft verfügt und ein Banken- und Kreditwesen entwickelt hat, aus dem unser modernes Wirtschaftsgeschehen hervorgegangen ist. Der Wirtschaftshistoriker Tobias Straumann präsentiert faszinierende Dokumente, die lebendig nachvollziehen lassen, wie sich in Florenz und in Shakespeares England das Wirtschaftsleben gestaltet hat. Kenntnisreiche Kommentare von Klaus Wellershoff beleuchten den Abstand oder die Nähe der heutigen Geldwirtschaft zu der in der Renaissance.

Weitere Veranstaltungen dieser Reihe (GeldMachtLiebe. Die Welt der Renaissance im Gespräch, 16./23. und 30. Juni 2015):

GeldMachtLiebe – II
«Ein kluger Fürst kennt und darf sein Wort nicht halten…» – Niccolò Machiavelli und die Kunst der Macht

Dienstag, 23. Juni 2015, 20 Uhr, Rathaus, Ratsaal, mit Bernd Roeck, Moritz Leuenberger, Thomas Sparbücher, Michael Neuenschwander

GeldMachtLiebe – III
«Wenn Aug‘ in Aug‘, warum nicht Mund auf Mund?» – ein Liebesbrevier nach Shakespeare

Dienstag, 30. Juni 2015, 20 Uhr, Museum Rietberg, Sommerpavillon, mit Iso Camartin, Studierende des Departments Darstellende Künste und Film der ZHdK, Martina Kong, Regie: Sascha Ö. Soydan

http://www.festspiele-zuerich.ch/de/programm-2015

29. Mai 2015

«Die DDR – eine historische Herausforderung?» – Ein Kamingespräch mit Prof. Dr. Martin Sabrow und Egon Krenz

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Wäre der Untergang der DDR vermeidbar gewesen? Wie erklärt sich die Friedlichkeit des Umbruchs von 1989? Die deutsche Einheit – Mythos oder Modell, Vorbild oder Versagen? Die DDR im kulturellen Gedächtnis?

Diese und andere Fragen diskutieren

Egon Krenz (letzter SED-Generalsekretär und Staatsratsvorsitzender der DDR) und

Prof. Dr. Martin Sabrow (Historiker, Humboldt-Universität zu Berlin)

Freitag, 29. Mai 2015, Beginn um 18.30 Uhr, Hotel Zürichberg

Diese Veranstaltung ist nur für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unseres Studiengangs geöffnet.

27. Mai 2015

Applied History Lecture «Wendepunkte der Weltgeschichte», 27. Mai 2015, mit Prof. Dr. Johannes Fried

"Weltuntergang. Ein letzter Wendepunkt?"
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„Ereignisgeschichte“ ist nicht gerade in Mode. Die „lange Dauer“ und kaum wandelbare Strukturen stehen oft eher im Vordergrund des Interesses als der historische Augenblick. Die Applied History Lecture interessiert sich demgegenüber für Wenden und Kehren: Wann waren sie erreicht? Wann entschied sich, daß der Gang der Dinge unwiderruflich die Richtung wechseln würde? Es geht also um Mikromechanismen des historischen Prozesses, um Annäherung an Zeitpunkte, nach denen es kein Zurück mehr gab; um den Zeitgenossen gewöhnlich verborgene Momente der Entscheidung.

Prof. Dr. Johannes Fried „Weltuntergang. Ein letzter Wendepunkt?“

Mittwoch, 27. Mai 2015, 18.15 Uhr, Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zürich, KOL-F-104

Programm Applied History Lecture Frühjahrssemester 2015

18. Mai 2015

SPIEGEL-Gespräch - live in der Uni mit Joschka Fischer «Voran oder zurück: Wie geht Europa mit seinen Krisen um?»
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SPIEGEL-Gespräch – live in der Uni mit Joschka Fischer

Montag, 18. Mai 2015, 18.30 Uhr, Universität Zürich, Karl Schmid-Strasse 4, 8006 Zürich

Hörsaal KO2-F-180

Eintritt frei

23. April 2015

Applied History Lecture „Wendepunkte der Weltgeschichte“, 23. April 2015, mit Prof. Dr. Jörn Leonhard

"Kam es wie es kommen musste? Über lange und kurze Wege in den Ersten Weltkrieg"
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„Ereignisgeschichte“ ist nicht gerade in Mode. Die „lange Dauer“ und kaum wandelbare Strukturen stehen oft eher im Vordergrund des Interesses als der historische Augenblick. Die Applied History Lecture interessiert sich demgegenüber für Wenden und Kehren: Wann waren sie erreicht? Wann entschied sich, daß der Gang der Dinge unwiderruflich die Richtung wechseln würde? Es geht also um Mikromechanismen des historischen Prozesses, um Annäherung an Zeitpunkte, nach denen es kein Zurück mehr gab; um den Zeitgenossen gewöhnlich verborgene Momente der Entscheidung.

Prof. Dr. Jörn Leonhard „Kam es wie es kommen musste? Über lange und kurze Wege in den Ersten Weltkrieg“

Donnerstag, 23. April 2015, 18.15 Uhr, Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zürich, KOL-F-104

Programm Applied History Lecture Frühjahrssemester 2015

16. April 2015

Prof. Dr. Joseph Tainter «Complexity and Collapse: How Good Intentions Undermine Societies», 16. April 2015

Applied History Lecture: Encounters/Begegnungen VI
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Applied History Lecture: Encounters/Begegnungen VI

Can Switzerland achieve the 2000 watt society? What might be the consequences of
doing so? History is a chronicle of societies that solved problems, becoming complex
and capable in the process, then seemed to lose the capacity to persist. What brings
on a loss of ability to solve problems? Is it the same process by which societies grow?
Is it happening now? An article in the MIT Technology Review recently complained
that «You promised me Mars colonies. Instead, I got Facebook.» This presentation
explores why societies develop and collapse, illustrating the process with examples
from the ancient and modern worlds. Continued growth of complexity in modern
societies poses serious questions about how our future might emerge.

Donnerstag, 16. April 2015, 18.15 Uhr, Universität Zürich, Karl Schmid-Strasse 4, 8006 Zürich (Hörsaal KO2-F-172)

26. März 2015

Applied History Lecture „Wendepunkte der Weltgeschichte“, 26. März 2015 mit Prof. Dr. Walter Scheidel

"Rom, Europa und Asien vor und nach der Spätantike: Die First Great Divergence als zentraler Wendepunkt der Weltgeschichte"
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„Ereignisgeschichte“ ist nicht gerade in Mode. Die „lange Dauer“ und kaum wandelbare Strukturen stehen oft eher im Vordergrund des Interesses als der historische Augenblick. Die Applied History Lecture interessiert sich demgegenüber für Wenden und Kehren: Wann waren sie erreicht? Wann entschied sich, daß der Gang der Dinge unwiderruflich die Richtung wechseln würde? Es geht also um Mikromechanismen des historischen Prozesses, um Annäherung an Zeitpunkte, nach denen es kein Zurück mehr gab; um den Zeitgenossen gewöhnlich verborgene Momente der Entscheidung.

Prof. Dr. Walter Scheidel „Rom, Europa und Asien vor und nach der Spätantike:
Die First Great Divergence als zentraler Wendepunkt der Weltgeschichte“

Donnerstag, 26. März 2015, 18.15 Uhr, Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zürich, KOL-F-104

Öffentliche Vorlesung, keine Anmeldung erforderlich

Programm Applied History Lecture Frühjahrssemester 2015

13. März 2015

Applied History Lecture „Wendepunkte der Weltgeschichte“

Prof. Dr. Heinz Schilling "1517 - Ein Wendejahr in der Weltgeschichte"
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„Ereignisgeschichte“ ist nicht gerade in Mode. Die „lange Dauer“ und kaum wandelbare Strukturen stehen oft eher im Vordergrund des Interesses als der historische Augenblick. Die Applied History Lecture interessiert sich demgegenüber für Wenden und Kehren: Wann waren sie erreicht? Wann entschied sich, daß der Gang der Dinge unwiderruflich die Richtung wechseln würde? Es geht also um Mikromechanismen des historischen Prozesses, um Annäherung an Zeitpunkte, nach denen es kein Zurück mehr gab; um den Zeitgenossen gewöhnlich verborgene Momente der Entscheidung.

Prof. Dr. Heinz Schilling „1517 – Ein Wendejahr in der Weltgeschichte“

Freitag, 13. März 2015, 18.15 Uhr, Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zürich, KOL-F-104 (mit einer Einführung in die Thematik von Prof. Dr. Bernd Roeck)

Öffentliche Vorlesung, keine Anmeldung erforderlich

Programm Applied History Lecture Frühjahrssemester 2015

23. Februar 2015

Informationsabend am 23. Februar 2015 zum neuen Studiengang 2015 bis 2017

10. Curriculum mit Beginn am 8. Mai 2015
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Das Curriculum erstreckt sich über vier Semester mit insgesamt 25 Modulen, die an vier bis fünf Tagen stattfinden. Die Abschlussarbeit wird nach dem vierten Semester innerhalb von drei Monaten verfasst. Für das Curriculum 2015 bis 2017 läuft das Anmeldeverfahren ab sofort. Start des neuen Curriculum ist am 8. Mai 2015. Die Teilnehmeranzahl ist auf insgesamt 25 Personen begrenzt. Bei Interesse und weiterführenden Fragen kontaktieren Sie uns jederzeit.

Informationsveranstaltungen mit Prof. Dr. Bernd Roeck

Montag, 23. Februar 2015, 19 Uhr
Universität Zürich, Karl Schmid-Strasse 4, Hörsaal KO2-F-174 (1. Stock)

 

08. Dezember 2014

Prof. Dr. Geoffrey Parker: „History and Climate: The Crisis of the 1590s Reconsidered“ am 8. Dezember 2014

Applied History Lecture: Encounters/Begegnungen V
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Applied History Lecture: Encounters/Begegnungen V mit:

Prof. Dr. Geoffrey Parker (Andreas Dorpalen Professor of History and Associate of the Mershon Center at The Ohio State University)

In 1984, a book entitled The European crisis of the 1590s: essays in comparative history, edited by Peter Clark, examined the experience of ten individual regions of western Europe, eight of them ruled either by Philip II or by his principal enemies: Elizabeth Tudor, Henry IV of France, and the Dutch. Although the individual authors noted individual disasters – in some parts of France, for example, a combination of famine, plague and war reduced agricultural and industrial production to the lowest levels recorded in three centuries, and the population of the kingdom fell by perhaps one-fifth – they concluded that it was merely one of the cyclical crises that periodically afflicted Pre-Modern societies. Since then, the publication of a wealth of data on the global climate reveals that the 1590s saw, throughout the northern hemisphere, some of the worst weather ever recorded. What happens to the “crisis” when we add this data to the documentary sources available?

Montag, 8. Dezember 2014, 18.15 Uhr, Universität Zürich, Karl Schmid-Strasse 6, 8006 Zürich (Hörsaal KO2-F-150)

02. Dezember 2014

7. Right Livelihood Award-Lecture am 2. Dezember 2014

Philippe Welti im Gespräch mit der RLA Preisträgerin Asma Jahangir «Human Rights in an Unsafe Environment»
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Beginn 18:30 Uhr

Begrüssung
Prof. Dr. Bernd Roeck – Professor für Allgemeine Geschichte der Neuzeit
Präsident MAS Applied History, Universität Zürich – Stiftungsrat Right Livelihood Award Foundation Switzerland

Einführung
Philippe Welti – Stiftungsrat Right Livelihood Award Foundation Switzerland – ehemaliger Schweizer Botschafter in Iran und in Indien

«Human Rights in an Unsafe Environment»
Asma Jahangir – Rechtsanwältin und Menschenrechtsaktivistin, Pakistan, Preisträgerin des Right Livelihood Awards 2014

«When there is only personal courage»
Gespräch mit Asma Jahangir und Philippe Welti / Fragen aus dem Publikum

Schlusswort
Dr. med. Hans Scherrer, Mitglied des «Circle of Friends of the Right Livelihood Award»

ab 19:45 Uhr Apéro vor der Aula

Right Livelihood Foundation
c/o Altenburger LTD legal & tax

Seestrasse 39
8700 Küsnacht
0041 44 914 88 88
www.rightlivelihood.org

27. November 2014

Informationsabend am 27. November 2014 zum neuen Studiengang 2015 bis 2017

10. Curriculum mit Beginn am 8. Mai 2015
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Das Curriculum erstreckt sich über vier Semester mit insgesamt 25 Modulen, die an vier bis fünf Tagen stattfinden. Die Abschlussarbeit wird nach dem vierten Semester innerhalb von drei Monaten verfasst. Für das Curriculum 2015 bis 2017 läuft das Anmeldeverfahren ab sofort. Start des neuen Curriculum ist am 8. Mai 2015. Die Teilnehmeranzahl ist auf 25 Personen begrenzt. Bei Interesse und weiterführenden Fragen kontaktieren Sie uns jederzeit.

Informationsveranstaltungen mit Prof. Dr. Bernd Roeck

Donnerstag, 27. November 2014, 17.00 Uhr
Universität Zürich, Karl Schmid-Strasse 4, Hörsaal KO2-F-152 (1. Etage)

24. November 2014

Informationsabend am 24. November 2014 zum neuen Studiengang 2015 bis 2017

10. Curriculum mit Beginn am 8. Mai 2015
napoleon

Das Curriculum erstreckt sich über vier Semester mit insgesamt 25 Modulen, die an vier bis fünf Tagen stattfinden. Die Abschlussarbeit wird nach dem vierten Semester innerhalb von drei Monaten verfasst. Für das Curriculum 2015 bis 2017 läuft das Anmeldeverfahren ab sofort. Start des neuen Curriculum ist am 8. Mai 2015. Die Teilnehmeranzahl ist auf 25 Personen begrenzt. Bei Interesse und weiterführenden Fragen kontaktieren Sie uns jederzeit.

Informationsveranstaltungen mit Prof. Dr. Bernd Roeck

Montag, 24. November 2014, 18.30 Uhr
Universität Zürich, Karl Schmid-Strasse 4, Hörsaal KO2-F-153 (1. Etage)

13. November 2014

Applied History Lecture „Weltordnungen: Von Konfuzius bis George Bush“

Prof. Dr. Kurt R. Spillmann "Von der Pax Americana zur Pax Sinica?"
Unbenannt

Jede Zeit macht sich ihr Bild einer möglichen und wünschbaren Ordnung der Welt. Die Ideen der Theoretiker, der Theologen und Staatsmänner entstehen als Gegenbilder zum Chaos einer gewöhnlich chaotischen Wirklichkeit voller Gewalt, widersprechen Ungleichheit, Unterdrückung, Mangel und Leid; sie spiegeln damit indirekt die Welten, aus denen sie kommen, wie sie ihnen widersprechen. Der glühende Glauben eines Joachim von Fiore formt sie ebenso wie bei Gelegenheit die leise Ironie eines Thomas More oder Machiavellis kühle Blick auf die Dinge, wie sie sind. Zum Glück bleibt es gewöhnlich bei luftigen Gedankengebilden. Versuche, sie zu realisieren, endeten regelmäßig in Katastrophen. Die Vorlesungsreihe des MAS Applied History spürt jenen Menschheitsträumen nach – von der Antike bis über die Schwelle der Gegenwart, wird doch immer die Zukunft als Zeit ihrer Verwirklichung gedacht.

Donnerstag, 13. November 2014, 18.15 Uhr, Universität Zürich, Karl Schmid-Strasse 4, 8006 Zürich, KO2-F-150

24. Oktober 2014

Finanzplatz Schweiz – die historische Perspektive

Fakultatives Modul ab dem 24. Oktober 2014
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Die Schweiz ist ein kleines Land, gehört aber zu den grössten Finanzzentren der Welt. Heute verwaltet der Schweizer Finanzplatz rund 7 Billionen Franken und ist damit weltweit drittgrösster Vermögensverwalter – hinter den USA und Grossbritannien. Wie lässt sich diese starke Position historisch erklären?

Das Modul wird zeigen, dass es sich im wesentlichen um eine Geschichte des 20. Jahrhunderts handelt. Noch vor 100 Jahren waren die schweizerischen Finanzplätze nicht viel mehr als Satelliten des französischen Marktes. Die Vermögensverwaltung war nur für die Basler und Genfer Privatbanken wichtig, aber kaum für die Grossbanken und den Bankensektor als Ganzes. Erst die politische Instabilität der ersten Jahrhunderthälfte, kombiniert mit den traditionellen Standortvorteilen der Schweiz, machte Basel, Genf, Lugano und Zürich zu “safe havens” für ausländische Vermögen. Mit dieser Erklärung ist auch angedeutet, dass der Aufstieg des Finanzplatzes Schweiz nicht nur auf dem Bankgeheimnis und der Unterscheidung zwischen Steuerhinterziehung und Steuerbetrug beruht, sondern breiter abgestützt ist, was für die Einschätzung der Zukunftschancen entscheidend ist.

Dozierende: Prof. Dr. Peter Kugler, Prof. Dr. Ernst Baltensperger, Dr. Urs Ernst, Prof. Dr. Yvan Lengwiler, Dr. Richard T. Meier, Prof. Dr. Tobias Straumann, Prof. Dr. Heinz Zimmermann

10. Oktober 2014

Internationale Tagung „Cityscapes in Europe and Asia 13th to 20th Centuries“

10. und 11. Oktober 2014
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Die am 10. und 11. Oktober 2014 an der Universität Zürich stattfindende internationale Tagung zum Thema „Cityscapes in Europe and Asia (13th to 20th Centuries)“ hat das Ziel, die europäischen Forschungsergebnisse mit Kolleginnen und Kollegen aus Asien zu diskutieren. Von einer langstehenden Kooperation zwischen dem Lehrstuhl für die Geschichte der frühen Neuzeit (Prof. Bernd Roeck) der Universität Zürich und dem Graduate Institute of Art History (Prof. Shai-shu Tzeng) der National Taiwan Normal University, Taipeh, profitierend, strebt die Konferenz danach, ein interdisziplinäres Gespräch in Gang zu bringen. Zu klären sind Themen wie etwa die Auftraggeberschaften in ihren jeweiligen kulturellen Kontexten beziehungsweise das angesprochene Publikum; darüber hinaus stehen auch Fragen der verschiedenen Formen der Stadtdarstellungen sowie nach Gründen für die auffällige Seltenheit von Stadtveduten in den asiatischen beziehungsweise islamischen Kulturen, besonders auffällig im Kontext der lateineuropäischen Produktion.

Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unseres Studiengangs kann diese Tagung kostenfrei und ohne Anmeldung besucht werden. Sie steht auch Interessenten unseres Studiengangs offen.

Mehr zum Programm:
Cityscapes

09. Oktober 2014

Applied History Lecture “Weltordnungen: Von Konfuzius bis George Bush”

Prof. Dr. Harald Fischer-Tinè zum Thema "Auf der Suche nach einer post-imperialen Weltordnung: Antikolonialismus und Dekolonisation 1905-1975"
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Jede Zeit macht sich ihr Bild einer möglichen und wünschbaren Ordnung der Welt. Die Ideen der Theoretiker, der Theologen und Staatsmänner entstehen als Gegenbilder zum Chaos einer gewöhnlich chaotischen Wirklichkeit voller Gewalt, widersprechen Ungleichheit, Unterdrückung, Mangel und Leid; sie spiegeln damit indirekt die Welten, aus denen sie kommen, wie sie ihnen widersprechen. Der glühende Glauben eines Joachim von Fiore formt sie ebenso wie bei Gelegenheit die leise Ironie eines Thomas More oder Machiavellis kühle Blick auf die Dinge, wie sie sind. Zum Glück bleibt es gewöhnlich bei luftigen Gedankengebilden. Versuche, sie zu realisieren, endeten regelmäßig in Katastrophen. Die Vorlesungsreihe des MAS Applied History spürt jenen Menschheitsträumen nach – von der Antike bis über die Schwelle der Gegenwart, wird doch immer die Zukunft als Zeit ihrer Verwirklichung gedacht.

Donnerstag, 9. Oktober 2014, 18.15 Uhr, Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zürich, Hörsaal F-104

03. Oktober 2014

Prof. Dr. John Darwin «Colony or Cosmopolis? Port-Cities and Empires 1830-1940» am 3. Oktober 2014

Applied History Lecture: Encounters/Begegnungen IV
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Applied History Lecture: Encounters/Begegnungen IV mit:

Prof. Dr. John Darwin is a British historian who specialises in the history of the British Empire. He has been Beit Lecturer in Commonwealth History, University of Oxford and a Fellow of Nuffield College, Oxford since 1984. In 2007 he was awarded the Wolfson History Prize for his book After Tamerlane: The Global Story of Empire.

Freitag, 3. Oktober 2014, 18.15 Uhr, Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zürich (Hörsaal KOL-F-104)

22. September 2014

Informationsabend am 22. September 2014 zum neuen Studiengang 2015 bis 2017

10. Curriculum mit Beginn am 8. Mai 2015
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Das Curriculum erstreckt sich über vier Semester mit insgesamt 25 Modulen, die an vier bis fünf Tagen stattfinden. Die Abschlussarbeit wird nach dem vierten Semester innerhalb von drei Monaten verfasst. Für das Curriculum 2015 bis 2017 läuft das Anmeldeverfahren ab sofort. Start des neuen Curriculum ist am 8. Mai 2015. Die Teilnehmeranzahl ist auf 25 Personen begrenzt. Bei Interesse und weiterführenden Fragen kontaktieren Sie uns jederzeit.

Informationsveranstaltungen mit Prof. Dr. Bernd Roeck

Montag, 22. September 2014, 19 Uhr
Universität Zürich, Karl Schmid-Strasse 4, Raum KO2-F-153

18. September 2014

Dr. Carl Brandon Strehlke «Curating the Renaissance»

Applied History Lecture: Encounters/Begegnungen III
Donnerstag, 18. September 2014
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Applied History Lecture: Encounters/Begegnungen III mit:

Dr. Carl Brandon Strehlke, Adjunct Curator of the John G. Johnson Collection at the Philadelphia Museum of Art since 1983, is author of the 2004 catalogue of that collection’s early Italian paintings. He has also been involved in exhibitions on Sienese Renaissance art, Fra Angelico, Pontormo and Bronzino at both the Philadelphia Museum of Art and the Metropolitan Museum of Art. He is chief editor of the forthcoming catalogue of European paintings in the Bernard and Mary Berenson Collection at Villa I Tatti.

Donnerstag, 18. September 2014, 16.15 Uhr bis 18 Uhr, Universität Zürich, Karl Schmid-Strasse 4, 8006 Zürich (Raum KO2-F-153)

09. Juli 2014

Archipel Prometheus: Insel IV: Moderne – Die Befreiung des Individuums

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Literatur und Musik kommen miteinander ins Gespräch über den Prometheus-Mythos heute. Entschlossen prometheisch ist Wolfgang Rihms ungestüme und wuchtige Musik, die im Zentrum dieses Abends steht. Mit seinem Werk Raumauge hat er die grosse Klage des Prometheus zum Klingen gebracht. In der Literatur verschiebt sich das Interesse vom titanischen Feuerbringer und seiner kulturstiftenden Rebellion zu seinen Peinigern und «Wegbegleitern», dem Adler und dem Kaukasus-Felsen. Das Thema der Befreiung des Individuums, das Wolfgang Rihm und Stefan Zweifel im Gespräch auffalten, erfährt neue Deutungen.

Mittwoch, 9. Juli, 19.30, Tonhalle, Kleiner Saal

Stefan Zweifel Einführung und Gespräch mit Wolfgang Rihm Komponist Nicolas Hodges Klavier Zürcher Sing-Akademie

Tim Brown – Einstudierung und Leitung

Gottfried Breitfuss – Lesung
Wolfgang Rihm: Raumauge – Schlussmonolog des Prometheus für gemischten Chor und 5 Schlagzeuger, Klavierstücke Nr. 5 und Nr. 7

Texte von Friedrich Nietzsche, Antonin Artaud, Georges Bataille, Heiner Müller
und Franz Kafka

03. Juli 2014

Archipel Prometheus: Insel III: Klassik und Romantik – Die Entthronung der Götter

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Einen einmaligen Glanzpunkt erreichte die Beschäftigung mit dem Mythos von Prometheus mit dem berühmten Gedicht Prometheus von Johann Wolfgang von Goethe, das gleich mehrere Komponisten zu Vertonungen angeregt hat und dessen Aufbegehren am Ende des 18. Jahrhunderts in Hegels Ausspruch «Gott selbst ist tot» mündet. Dieser Wendung von der Rebellion des Prometheus bis zur Entthronung der Götter widmet sich das Zwiegespräch zwischen Musik und Literatur, bei dem neben Goethe u.a. auch Herder, E.T. A. Hoffmann, Lord Byron und Mary Shelleys berüchtigter Frankenstein zu Wort kommen.

Donnerstag, 3. Juli, 19.30 Uhr, Tonhalle, Kleiner Saal
László Földényi – Einführung und Vortrag

Florian Boesch – Bariton

Justus Zeyen – Klavier

Carolin Conrad – Lesung
Texte von u.a. Johann Wolfgang von Goethe, Gottfried August Bürger, Johann Gottfried Herder, Friedrich Schlegel und August Wilhelm Schlegel, Lord Byron, Mary Shelley und E.T. A. Hoffmann Lieder von u.a. Franz Schubert und Hugo Wolff

25. Juni 2014

Archipel Prometheus: Insel II: Renaissance – Feuer, Wissen, Macht

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Die Renaissance ist eine schöpferische Zerstörerin. Sie zerbricht ein tausendjähriges Universum und rückt den Menschen aus der Mitte der Welt an deren Rand. Auf seiner kleinen, die Sonne umlaufenden Erde gibt sie ihm neue Würde. Die prometheischen Gestalten, die den Blick in die Unendlichkeit öffnen, sind Nikolaus Kopernikus, Giordano Bruno, Johannes Kepler, Tommaso Campanella, Galileo Galilei. Aus der Perspektive der Geschichtswissenschaft und der theoretischen Physik werden deren streitbare Texte erörtert, die ein neues Weltbild erschaffen haben und damit für die Geburt der Moderne stehen.

Mittwoch, 25. Juni, 19.30, Museum Rietberg, Sommerpavillon

Bernd Roeck, Daniel Wyler – Vortrag und Gespräch

Thomas Sarbacher, Sigi Terpoorten – Lesung

Julian Behr – Laute

Texte von Kopernikus, Giordano Bruno, Johannes Keppler, Galileo Galilei

Musik von u. a. John Dowland und William Byrd

19. Juni 2014

Archipel Prometheus: Der Mythos in den Zeiten und Gestalten

In Zusammenarbeit mit den Festspielen Zürich 2014
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In Zusammenarbeit mit den Festspielen Zürich (http://www.festspiele-zuerich.ch/de/home/) verfolgt eine vierteilige Veranstaltungsreihe die Wirkmächtigkeit und die Metamorphosen des Prometheus-Mythos von der Antike bis zur Gegenwart. In allen Epochen wurden Philosophen, Schriftsteller, Komponisten und Maler angeregt, ihre eigene Version des prometheischen Kraftaktes und der Verkettung von Segen und Fluch des Feuerraubs abzubilden. Vier Themeninseln widmen sich unterschiedlichen Aspekten des Prometheus-Stoffes in verschiedenen historischen Epochen: In der Antike sind es die Schöpfungs- und Kulturmythen, in der Renaissance das Geschenk des Feuers als Anstoss von Wissenschaft und Technik, in der Klassik und Romantik das Hadern mit Gott und im 20. Jahrhundert schliesslich die Befreiung des Individuums.

Insel I: Antike –
Die Geburt der Kultur aus dem Frevel

Donnerstag, 19. Juni 2014, 19.30 Uhr, Universität Zürich, Aula mit Prof. Dr. Christoph Riedweg, Prof. Dr. Christoph Uehlinger und Mona Petri

Insel II: Renaissance – Feuer, Wissen, Macht

Mittwoch, 25. Juni 2014, 19.30 Uhr, Museum Rietberg, Sommerpavillion mit Prof. Dr. Bernd Roeck, Prof. Dr. Daniel Wyler und Thomas Sarbacher

Insel III: Klassik und Romantik – Die Entthronung der Götter

Donnerstag, 3. Juli 2014, 19.30 Uhr, Tonhalle, Kleiner Saal mit László Földényi, Florian Boesch, Justus Zeyen und Carolin Conrad

Insel IV: Moderne – Die Befreiung des Individuums

Mittwoch, 9. Juli 2014, 19.30 Uhr, Museum Rietberg, Sommerpavillon mit Wolfgang Rihm, Stefan Zweifel, Nicolas Hodges und Gottfried Breitfuss

Detailliertes Programm zur Veranstaltungsreihe

22. Mai 2014

Summerschool Italien: Idealstädte der Renaissance. Blaupausen moderner Urbanistik seit dem 12. Jahrhundert

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Den Traum von der schönsten Stadt haben Urbanisten und Intellektuelle aller Art seit der Antike geträumt. Kein anderes Land der Welt hat so früh und dabei differenziert wie Italien mit Gesetzen – vielfach überlieferten Statuten – versucht, Stadtplanung nach rationalen, ästhetischen Gesichtspunkten zu organisieren. Die Summerschool versucht, Prinzipien der Stadtplanung der Renaissance vor Ort zu erschließen. Wir diskutieren die zentralen einschlägigen Texte in Konfrontation mit gebauter Architektur; die Begrifflichkeit, von jeher umstritten, wird kritisch zu hinterfragen sein. Von besonderem Interesse wird es sein, die Beziehung zwischen Stadtplanung und zeitgenössischen Politik- und Gesellschaftsmodellen auszuloten und schließlich in Beziehung zu moderner Urbanistik zu setzen.

Dozierende: Prof. Dr. Bernd Roeck; Prof. Dr. Stanislaus von Moos; Prof. Dr. Sergiusz Michalski; Prof. Dr. Georg Kohler; Prof. Dr. Pier Luigi Sacco; Prof. Dr. Max Seidel

21. Mai 2014

SPIEGEL-Gespräch – live in der Uni – mit Dr. Götz Aly «Die Deutschen, die Juden und der Antisemitismus»

Mittwoch, 21. Mai 2014, 18.15 Uhr
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Ungewöhnliche, oft auch provozierende Thesen sind das Markenzeichen des Berliner Historikers und Bestsellerautors Götz Aly. Im Mittelpunkt seiner Forschungen steht die jüngere deutsche Geschichte, vor allem die Zeit des Nationalsozialismus. Mit seinen Arbeiten hat er wesentlich dazu beigetragen, die Verbrechen des Hitler-Regimes nicht als das Werk einer bösartigen Clique zu begreifen, sondern als gemeinschaftliche und oft auch ganz bewusste Tat vieler Millionen Deutscher.

Im Gespräch mit SPIEGEL-Redakteur Dietmar Pieper wird Aly darlegen, warum Neid und Missgunst die wohl wichtigsten Wurzeln des spezifisch deutschen Antisemitismus waren und wie sich die Menschen im Dritten Reich an der Judenvernichtung bereicherten. Er wird auch Auskunft darüber geben, warum es der universitären Geschichtswissenschaft häufig schwerfällt, sich mit seinen Thesen und Arbeitsergebnissen auseinanderzusetzen.

Mittwoch, 21. Mai 2014, 18.15 Uhr, Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zürich, KOH-B-10

– Eintritt frei –

Der deutsche Historiker und Journalist Götz Aly, geboren 1947 in Heidelberg, veröffentlichte wichtige Werke zur Sozialpolitik und zur Geschichte des Nationalsozialismus. Nach einem Geschichts- und Politikwissenschaftsstudium war er Redakteur bei der taz und bei der Berliner Zeitung. Heute arbeitet er als freier Autor. Seit 2004 ist er als Gastprofessor für interdisziplinäre Holocaustforschung am Fritz-Bauer-Institut in Frankfurt am Main tätig. Er wurde bereits mit diversen Preisen geehrt und gehört zu den bedeutendsten Autoren über die Geschichte des Holocaust und die Euthanasie im NS Regime.

 

09. Mai 2014

Dr. Wolfgang Schäuble und Prof. Dr. Thomas Maissen im Kamingespräch «Das historische Argument im politischen Leben. Lernen aus der Geschichte?“

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Was taugt Geschichte als Argument? Lassen sich historische Erfahrungen im politischen Prozess nutzbar machen, welche Rolle spielt der Bezug auf die Geschichte im parlamentarischen Leben? Birgt der Bezug auf «Vergleichbares» Gefahren? Diese und andere Fragen diskutieren Dr. Wolfgang Schäuble, Bundesminister der Finanzen der Bundesrepublik Deutschland und Prof. Dr. Thomas Maissen, Direktor des Deutschen Historischen Instituts Paris.

Bisher referierte:
Prof. Dr. Alexander Demandt und Prof. Dr. Bernd Roeck:
«Was wäre gewesen, wenn? Über kontrafaktische Geschichte»
Prof. Dr. Norbert Lammert und Prof. Dr. Bernd Roeck:
«Das historische Argument im parlamentarischen Leben.»
Prof. Dr. Wolfgang Behringer und Prof. Dr. Herfried Münkler
«Politikwissenschaft und Geschichte: Zwillinge oder ungleiche Brüder?»

Bitte beachten Sie: Es ist keine öffentliche Veranstaltung, nur die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unseres Studiengangs erhalten eine schriftliche Einladung mit der Angabe zum Veranstaltungsort.

 

 

10. April 2014

Prof. Dr. Sven Trakulhun «Zyklen imperialer Ordnungen. Eurasien 1450 bis 1850»

Vorlesung im Rahmen der Applied History Lecture “Weltordnungen: Von Konfuzius bis George Bush”
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Prof. Dr. Sven Trakulhun

Imperien gehören zu den ältesten politischen Institutionen der Welt. Noch im 19. Jahrhundert haben imperiale Herrschaftsordnungen, nicht aber Nationalstaaten, die politische Landkarte des eurasischen Kontinents bestimmt. In der Zeit von den ersten Entdeckungsfahrten der Portugiesen bis zur Gründung und Festigung der grossen europäischen Kolonialreiche haben die Länder des Westens ihre Macht in Asien unaufhörlich ausgebreitet, während alte orientalische Reiche wie Persien, das indische Mogulreich oder China ihre hegemoniale Stellung verloren. Im 21. Jahrhundert scheint sich das Gleichgewicht der Kräfte erneut zu verschieben, diesmal zurück nach Osten. Der Vortrag diskutiert „Imperien“ als eine Universalie der Weltgeschichte, deren Herrschafts– und Ordnungsmuster auch heute wieder an Legitimationskraft überall dort gewinnen könnten, wo durch das Versagen von Nationalstaaten der innere oder äussere Frieden bedroht scheint.

 

Donnerstag, 10. April 2014, 18.15 Uhr, Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8001 Zürich (Hörsaal KOL-F-104)

Prof. Albert Boesten-Stengel «Leonardos da Vinci Schlacht bei Anghiari – Zeichenprozess und Bildhandlung»

Applied History Lecture: Encounters/Begegnungen II
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„Mittels Zeichnungen vermochte er seine Gedanken so deutlich kundzutun“, schrieb Giorgio Vasari über Leonardo da Vinci; seine Zeichnungen ermöglichen nicht nur eine Einsicht in seinen künstlerischen Schaffensprozess, sondern vielmehr in sein bildnerisches Denken. Oft sind solche Zeichnungen einige der wenigen Spuren Leonardos nicht erhaltener Gemälde; ein solches war die Anghierischlacht, die den Ratssaal des Palazzo Vecchio ausschmückte. Prof. Boesten-Stengel diskutiert in seinem Vortrag den Zeichnungsprozess und die Bildhandlung dieses verlorenen Meisterswerkes.

Applied History Lecture: Encounters/Begegnungen II

Prof. Albert Boesten-Stengel (Uniwersytet Mikołaja Kopernika, Toruń) “Leonardos da Vinci Schlacht bei Anghiari – Zeichenprozess und Bildhandlung”

Donnerstag, 10. April 2014, 16.15 Uhr bis 18 Uhr, Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zürich (Hörsaal KOL-E-21)

04. April 2014

Prof. Dr. Herfried Münkler und Prof. Dr. Wolfgang Behringer im Kamingespräch «Politikwissenschaft und Geschichte: Zwillinge oder ungleiche Brüder?»

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Manche Historiker und Historiker versteigen sich zu der Auffassung, Politikwissenschaftler seien im Wesentlichen informierte Zeitungsleser. Sie verstehen die Methoden der Politikwissenschaft nicht, misstrauen ihren Statistiken und halten ihre Verallgemeinerungen für unseriös. Für die Politikwissenschaft stehen demgegenüber Historiker gerne im Ruf, Geschichtenerzähler, schlichte Plaudertaschen zu sein. Ihre Wissenschaft riecht nach Literatur und Poesie. Es scheint ihnen fraglich, ob die historische Forschung tatsächlich Wissenschaft ist. Wolfgang Behringer, ein Historiker, der zu erzählen versteht, und Herfried Münkler, ein Politikwissenschaftler, dem nichts Historisches fremd ist, treffen in unserem dritten Kamingespräch aufeinander.

Prof. Dr. Wolfgang Behringer, Universität des Saarlands, Saarbrücken
Prof. Dr. Herfried Münkler, Humboldt-Universität Berlin
Moderation: Prof. Dr. Georg Kohler, Universität Zürich

Bisher referierte:
Prof. Dr. Alexander Demandt, Freie Universität Berlin:
«Was wäre gewesen, wenn? Über kontrafaktische Geschichte»
Prof. Dr. Norbert Lammert, Präsident des Deutschen Bundestags:
«Das historische Argument im parlamentarischen Leben.»

Bitte beachten Sie: Es ist keine öffentliche Veranstaltung, nur die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unseres Studiengangs erhalten eine schriftliche Einladung mit der Angabe zum Veranstaltungsort.

25. März 2014

Prof. Jonathan Israel „Europe’s Intelligentsia and the French Revolution“

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In seinem Gastvortrag auf Einladung des MAS Applied History wird Prof. Jonathan Israel (Princeton University) über „Europe’s Intelligentsia and the French Revolution“ referieren – angelehnt an sein neues Buch zur Französischen Revolution.

After Robespierre and the Terror nearly all opinion outside France or French-occupied parts of Europe became intensely hostile to the French Revolution. This makes it easy to forget – and historians as well as the general reader often do-  that while kings, aristocracy and the clergy were everywhere opposed to the Revolution, and so were the common people as a rule, this was not true of the professors, students, writers, poets and other intellectuals. Among the intellectuals, including in Britain, Germany and the United States, most opinion was intensely enthusiastic for and supportive of the Revolution at any rate down to Robespierre’s coup d’état and the start of the Terror in the summer of 1793.

Dienstag, 25. März 2014, 18.15 Uhr, Universität Zürich, Karl Schmid-Strasse 4, 8006 Zürich (Hörsaal KO2-F-174)

20. März 2014

Prof. Dr. Bernd Roeck „Aufbruch nach Utopia. Ideale Ordnungen im Zeitalter der ersten Globalisierung“

Vorlesung im Rahmen der Applied History Lecture "Weltordnungen: Von Konfuzius bis George Bush"
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Prof. Dr. Bernd Roeck

Europa bricht mit dem 15. Jahrhundert auf in die Welt, wird zu einer militärisch, ökonomisch und in Vielem auch kulturell dominierenden Macht. Der Vortrag geht der Frage nach, welche Ideen diesen Aufbruch bestimmten, welche Ordnungskonzeptionen das Staatsdenken der frühen Neuzeitformuliert wurden. Zugleich mit der Entdeckung ferner Welten wird die Utopie geboren, entstehen Theorien, die einerseits die Säkularisierung der Politik vorbereiten, andererseits einen universalistischen Gottesstaat konstruieren. So wird es darum gehen, die Spannung zwischen zwei Polen – christliche Heilsgemeinschaft einerseits,  Vernunftstaat der Aufklärung andererseits -auszuloten.

 

Donnerstag, 20. März 2014, 18.15 Uhr, Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8001 Zürich (Hörsaal KOL-F-104)

20. Februar 2014

Prof. Dr. Gert Melville „Schöpfungsordnung. Eine fundamentale Herausforderung des mittelalterlichen Menschen“

Vorlesung im Rahmen der Applied History Lecture "Weltordnungen: Von Konfuzius bis George Bush"
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Prof. Dr. Gert Melville

Jede Zeit macht sich ihr Bild einer möglichen und wünschbaren Ordnung der Welt. Die Ideen der Theoretiker, der Theologen und Staatsmänner entstehen als Gegenbilder zum Chaos einer gewöhnlich chaotischen Wirklichkeit voller Gewalt, widersprechen Ungleichheit, Unterdrückung, Mangel und Leid; sie spiegeln damit indirekt die Welten, aus denen sie kommen, wie sie ihnen widersprechen. Der glühende Glauben eines Joachim von Fiore formt sie ebenso wie bei Gelegenheit die leise Ironie eines Thomas More oder Machiavellis kühle Blick auf die Dinge, wie sie sind. Zum Glück bleibt es gewöhnlich bei luftigen Gedankengebilden. Versuche, sie zu realisieren, endeten regelmäßig in Katastrophen. Die Vorlesungsreihe des MAS Applied History spürt jenen Menschheitsträumen nach – von der Antike bis über die Schwelle der Gegenwart, wird doch immer die Zukunft als Zeit ihrer Verwirklichung gedacht.

 

Donnerstag, 20. Februar 2014, 18 Uhr, Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8001 Zürich, Hörsaal KOL-F-104

10. Dezember 2013

6. Right Livelihood Award-Lecture 2013

Im Gespräch mit Hans Rudolf Herren, diesjähriger Preisträger des "Alternativen Nobelpreises".
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18.15 Uhr – Begrüssung
Prof. Dr. Bernd Roeck – Historiker Universität Zürich und Stiftungsrat der Right Livelihood Award Foundation Switzerland

18.20 Uhr – Einführung
Erich Gysling – Publizist

18.25 Uhr – „Humanitäre Helfer bestellen keine Aecker – kann ihr Einsatz trotzdem längerfristig etwas bewirken?“
Christine Beerli – Vizepräsidentin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz

18.35 Uhr – „Wie meine Vision von genügender Nahrung für alle in einer gesunden Umwelt Realität werden kann und muss“
Dr. Hans Rudolf Herren – Präsident Stiftung Biovision, Preisträger des Right Livelihood Award 2013

19.00 Uhr – Paneldiskussion
Erich Gysling, (Leitung)
Christine Beerli
Dr. Hans Rudolf Herren

19.45 Uhr – Schlusswort von Erich Gysling

Apéro im Lichthof

www.rightlivelihood.org/index.php?id=991&eid=13

17. Oktober 2013

Applied History Lecture “Weltordnungen: Von Konfuzius bis George Bush”

Vorlesung von Prof. Dr. Garth Fowden zum Thema "Before and after Muhammed: Refocusing the First Millennium"
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Jede Zeit macht sich ihr Bild einer möglichen und wünschbaren Ordnung der Welt. Die Ideen der Theoretiker, der Theologen und Staatsmänner entstehen als Gegenbilder zum Chaos einer gewöhnlich chaotischen Wirklichkeit voller Gewalt, widersprechen Ungleichheit, Unterdrückung, Mangel und Leid; sie spiegeln damit indirekt die Welten, aus denen sie kommen, wie sie ihnen widersprechen. Der glühende Glauben eines Joachim von Fiore formt sie ebenso wie bei Gelegenheit die leise Ironie eines Thomas More oder Machiavellis kühle Blick auf die Dinge, wie sie sind. Zum Glück bleibt es gewöhnlich bei luftigen Gedankengebilden. Versuche, sie zu realisieren, endeten regelmäßig in Katastrophen. Die Vorlesungsreihe des MAS Applied History spürt jenen Menschheitsträumen nach – von der Antike bis über die Schwelle der Gegenwart, wird doch immer die Zukunft als Zeit ihrer Verwirklichung gedacht.

 

Donnerstag, 17. Oktober 2013, 18 Uhr, Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8001 Zürich, Hörsaal F-104

12. September 2013

Alumni-Exkursion 2013: Facetten der Kurpfalz in Historie, Religion, Schloss und Universität

Heidelberg 12. bis 15. September 2013
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Rund drei Millionen Touristen besuchen jährlich Heidelberg. Meist als Gruppenreisende: Kurzer Rundgang, Fotos, Souvenirs, Fast Food und eventuell ein Besuch des Schlosse (nur noch 1,2 Millionen Besucher). Bis zum Dreissigjährigem Krieg beherbergte das Heidelberger Schloss einen der bedeutendsten Höfe des Deutschen Reiches und zugleich eines der europäischen Zentren der Renaissance. Die Lage der Kurpfalz am mittleren und oberen Rhein war Segen und Fluch zugleich. So thront das Schloss als Wahrzeichen der Stadt seit den Zerstörungen im 17. Jahrhundert als Ruine am Nordhang des Königstuhls.
Neben dem Besuch der Ausstellungen „450 Jahre Heidelberger Katechismus“ im Heidelberger Schloss und „Die Wittelsbacher am Rhein“ in Mannheim, Referaten zu Themen wie zum Beispiel Bibliotheca Palatina, Hortus Palatinus, Geschichte der Universität, Funktionen eines Schlosses, die Rolle der Kurfürsten etc., werden auch die lokalen Kneipen, Gerichte und Weine auf dieser Exkursion nicht zu kurz kommen. Nicht umsonst ist Heidelberg seit 625 Jahren eine «vielbesungene» Studentenstadt.

23. Mai 2013

Applied History Lecture „The European Miracle. Vorlesungen über die europäische Epoche der Welt“

Vorlesung von Prof. Dr. George Saliba zum Thema "Follow the Money: How European Science Capitalized on its Riches"
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Die Frage, warum Teile Westeuropa und nicht beispielsweise China seit dem 19. Jahrhunderts eine wirtschaftliche und technologische Führungsrolle in der Welt übernahm, wurde einmal das faszinierendste historische Problem unserer Zeit genannt. Was bedingte die „intellektuelle Neugier“ der Europäer? Welche Umstände verhinderten, dass auch China, Japan oder Länder des islamischen Kulturraums wissenschaftliche Revolutionen und eine industrielle Revolution erlebten? Welche Rolle spielten wirtschaftliche Entwicklungen, Weltbilder, auch geographische Gegebenheiten?

Das „europäische Wunder“ (Eric Jones), ein „Wunder“ freilich mit sehr dunklen Seiten und dramatischen „Kollateralschäden“, ist Thema der ersten Applied History Lectures „The European Miracle. Vorträge über die europäische Epoche der Welt“, für die international hochrenommierte Experten gewonnen werden konnten

25. April 2013

Applied History Lecture „The European Miracle. Vorlesungen über die europäische Epoche der Welt“

Vorlesung von Prof. Dr. Floris Cohen zum Thema "Die wissenschaftliche Revolution als unerlässliche Vorbedingung der Industriellen Revolution"
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Die Frage, warum Teile Westeuropa und nicht beispielsweise China seit dem 19. Jahrhunderts eine wirtschaftliche und technologische Führungsrolle in der Welt übernahm, wurde einmal das faszinierendste historische Problem unserer Zeit genannt. Was bedingte die „intellektuelle Neugier“ der Europäer? Welche Umstände verhinderten, dass auch China, Japan oder Länder des islamischen Kulturraums wissenschaftliche Revolutionen und eine industrielle Revolution erlebten? Welche Rolle spielten wirtschaftliche Entwicklungen, Weltbilder, auch geographische Gegebenheiten?

Das „europäische Wunder“ (Eric Jones), ein „Wunder“ freilich mit sehr dunklen Seiten und dramatischen „Kollateralschäden“, ist Thema der ersten Applied History Lectures „The European Miracle. Vorträge über die europäische Epoche der Welt“, für die international hochrenommierte Experten gewonnen werden konnten.

08. März 2013

Das historische Argument im parlamentarischen Leben. Lernen aus der Geschichte?

Prof. Dr. Nobert Lammert im Gespräch mit Prof. Dr. Bernd Roeck
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Was taugt Geschichte als Argument? Lassen sich historische Erfahrungen im
politischen Prozess nutzbar machen, welche Rolle spielt der Bezug auf die
Geschichte im parlamentarischen Leben? Birgt der Bezug auf «Vergleichbares»
Gefahren? Diese und andere Fragen diskutiert Prof. Dr. Norbert Lammert, Präsident des
Deutschen Bundestags, mit Kathy Riklin, Nationalrätin, und Bernd Roeck, Professor für Allgemeine und Schweizer Geschichte der Neueren und Neusten Zeit an der
Universität Zürich und – Ihnen. Sie sind herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen.

 
Bisher referierte:
Prof. Dr. Alexander Demandt: «Was wäre gewesen, wenn?

15. November 2012

Applied History Lecture „The European Miracle. Vorlesungen über die europäische Epoche der Welt“

Vorlesung von Prof. Dr. Helwig Schmidt-Glintzer zum Thema "Parallelen und Sonderwege: Europa und China seit dem 12. Jahrhundert"
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Die Frage, warum Teile Westeuropa und nicht beispielsweise China seit dem 19. Jahrhunderts eine wirtschaftliche und technologische Führungsrolle in der Welt übernahm, wurde einmal das faszinierendste historische Problem unserer Zeit genannt. Was bedingte die „intellektuelle Neugier“ der Europäer? Welche Umstände verhinderten, dass auch China, Japan oder Länder des islamischen Kulturraums wissenschaftliche Revolutionen und eine industrielle Revolution erlebten? Welche Rolle spielten wirtschaftliche Entwicklungen, Weltbilder, auch geographische Gegebenheiten?

Das „europäische Wunder“ (Eric Jones), ein „Wunder“ freilich mit sehr dunklen Seiten und dramatischen „Kollateralschäden“, ist Thema der ersten Applied History Lectures „The European Miracle. Vorträge über die europäische Epoche der Welt“, für die international hochrenommierte Experten gewonnen werden konnten.

18. Oktober 2012

Applied History Lecture: The European Miracle. Vorlesungen über die europäische Epoche der Welt

Vorlesung von Prof. Dr. Toby E. Huff zum Thema "The Rise of Europe and Institutional Divergences"
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Die Frage, warum Teile Westeuropa und nicht beispielsweise China seit dem 19. Jahrhunderts eine wirtschaftliche und technologische Führungsrolle in der Welt übernahm, wurde einmal das faszinierendste historische Problem unserer Zeit genannt. Was bedingte die „intellektuelle Neugier“ der Europäer? Welche Umstände verhinderten, dass auch China, Japan oder Länder des islamischen Kulturraums wissenschaftliche Revolutionen und eine industrielle Revolution erlebten? Welche Rolle spielten wirtschaftliche Entwicklungen, Weltbilder, auch geographische Gegebenheiten?

Das „europäische Wunder“ (Eric Jones), ein „Wunder“ freilich mit sehr dunklen Seiten und dramatischen „Kollateralschäden“, ist Thema der ersten Applied History Lectures „The European Miracle. Vorträge über die europäische Epoche der Welt“, für die international hochrenommierte Experten gewonnen werden konnten.

31. März 2012

Das historische Argument im parlamentarischen Leben. Lernen aus der Geschichte?

Prof. Dr. Alexander Demandt im Gespräch mit Prof. Dr. Bernd Roeck

Wie wäre die Weltgeschichte verlaufen, hätten die Römer im Teutoburger Wald gesiegt? Wären wir heute alle Muslime, hätte Karl Martell die Schlacht von Tours und Poitiers verloren? Wie hätte sich die Weltgeschichte entwickelt, hätte Napoleon bei Waterloo gesiegt? Was wäre geschehen, wenn Adolf Hitler 1938 an einer Fischvergiftung gestorben wäre?

Erleben Sie einen Abend mit einer etwas anderen Geschichte. Diesen und anderen Themen spürt der Althistoriker Prof. Alexander Demandt, Autor des Buches „Ungeschehene Geschichte“, im Gespräch mit Prof. Bernd Roeck nach. Dabei werden grundlegende Fragen der möglichen historischen Rekonstruktion von Voraussetzungen und Ursachen ebenso diskutiert wie Chancen der Prognose.

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