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6
Februar 2027

Alumni-Reise: Andalusien – Juden, Moslems und Christen. Eine Studienreise auf den Spuren des interreligiösen Zusammenlebens (Ausgebucht)

Datum: 6. bis 14. Februar 2027
Orte: Antequera, Córdoba, Sevilla, Granada, Ronda, Málaga
Koordinator: Prof. em. Dr. mult.…

Datum: 6. bis 14. Februar 2027
Orte: Antequera, Córdoba, Sevilla, Granada, Ronda, Málaga
Koordinator: Prof. em. Dr. mult. Mariano Delgado
Reiseleitung: Dagmar Schönig

Andalusien, das Sonnenland im Süden Spaniens, hat eine lange und reiche kulturelle Tradition. Phönizier, Römer und Westgoten haben dort Spuren hinterlassen. Im Mittelalter lebten dort Christen, Juden und Mauren Jahrhunderte lang friedlich zusammen; sie haben sich aber auch gegenseitig bekämpft, so dass das mittelalterliche Zusammenleben schliesslich scheiterte. Aber die drei abrahamitischen Religionen haben die religiös-kulturelle Landschaft Andalusiens nachhaltig geprägt. In Städten wie Granada, Córdoba und Sevilla sind ihre Spuren allgegenwärtig; aber auch die Alltagskultur, die Gastronomie und die Lebensgewohnheiten der Menschen Andalusiens sind davon geprägt. Andalusien gilt daher als das Land der „drei Kulturen“. In Renaissance und Barock hat das Christentum Andalusien nachhaltig beeinflusst: in der Kunst (Kathedralen, Kirchen und Klöster, religiöse Bildhauerei), in der Volksfrömmigkeit (Bruderschaften und Prozessionen) und nicht zuletzt in der Mystik (grosse spanische Mystiker wie Teresa de Ávila, Juan de la Cruz, Juan de Ávila haben in Andalusien gewirkt). In der zweiten Hälfte des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde Andalusien zu Land der Sehnsucht für europäische und amerikanische Romantiker, die wie etwa Rainer Maria Rilke und Washington Irving nach Ronda und Granada kamen.

Prof. em. Dr. mult. Mariano Delgado: Geboren 1955 in Spanien, seit 2011 auch Schweizer Bürger. Dr. theol. (1985, Innsbruck/A), Dr. phil. (1994, FU-Berlin/D), Habilitation in Fundamentaltheologie (1995, Innsbruck/A), Dr. theol. h.c. (2018, Sankt Augustin/D). Von 1997 bis 2025 Professor für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte an der Universität Fribourg. Seit 2008 Direktor des Instituts für das Studium der Religionen und den interreligiösen Dialog. Seit 2001 leitet er in der Urlaubszeit Studienreisen nach Spanien und Portugal.

Programm_Andalusien

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23
April 2027

Alumni-Ausflug nach Domodossola und ins Ossolatal: Ossola 1944 – 40 Tage Freiheit

Datum: Freitag, 23. und Samstag, 24. April 2027
Ort: Domodossola und Villadossola (Italien/Piemont)
Koordinatoren: Raphael Rues und Andrej…

Datum: Freitag, 23. und Samstag, 24. April 2027
Ort: Domodossola und Villadossola (Italien/Piemont)
Koordinatoren: Raphael Rues und Andrej Abplanalp
Begleitung: Walter Denz

Am 23. und 24. April 2027 führt die Alumni-Reise nach Domodossola und ins Ossolatal, wo im Herbst 1944 für rund 40 Tage die Partisanenrepublik Ossola bestand. Am Freitagvormittag besuchen wir die Sala Storica della Resistenza in Domodossola, am Nachmittag das Arbeiterstädtchen Villadossola und dort das Resistenza-Museum. Beim Abendessen treffen wir Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die sogenannten «Bambini del pane bianco», die «Kinder des Weissbrots». Sie wurden Anfang Oktober 1944 als unterernährte Kleinkinder in die Schweiz in Sicherheit gebracht. Am Samstag erkunden wir Domodossola und die Schauplätze der Ereignisse.

Begleitet wird die Reise von den beiden Historikern Raphael Rues und Andrej Abplanalp, den Autoren des 2026 erschienenen Buches Kampfzone Ossola. Der Widerstand an der Schweizer Südgrenze 1943–1945. (Mehr zum Buch)

Raphael Rues ist Spezialist für die Geschichte des Tessins und der deutsch-faschistischen Beziehungen während des Zweiten Weltkriegs. Andrej Abplanalp hat zur Partisanenrepublik Ossola geforscht, in Domodossola gelebt und ist heute Kommunikationschef des Schweizerischen Nationalmuseums. Beide ordnen die Schauplätze vor Ort ein und geben Einblick in ihre Forschungen zur Resistenza, zur Republik Ossola und zu deren Verbindungen mit der Schweiz.

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5
Juni 2027

Alumni-Reise: Von Peking nach Xi’an – Verborgenes Nordchina und gelebter Buddhismus

Datum: 5. Juni 2027 bis 16. Juni 2027 (geplant) – mit Vorprogramm in Peking ab dem 2. Juni 2027
…

Datum: 5. Juni 2027 bis 16. Juni 2027 (geplant) – mit Vorprogramm in Peking ab dem 2. Juni 2027
Orte:  Peking (Start- und Zielort), Xi’an, Datong, Wutai-Shan und Luoyang
Koordinator: Prof. Dr. Marc Winter
Reiseleitung: Marcel Strotz

Die touristisch frequentierten Orte Chinas sind überwiegend im Süden (Guangzhou, Guilin, Kunming) oder Osten des Landes (Suzhou, Shanghai). Der Norden wird – mit Ausnahme von Beijing und Xi’an – im Verhältnis weniger häufig Reiseziel. Auf dieser Reise sollen daher einige der eher «Off the beaten track» gelegenen Sehenswürdigkeiten Nordchinas im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen. Diese stehen häufig im Zusammenhang mit dem Buddhismus, der nach China entlang der Seidenstrasse vordrang und daher in Nordchina tiefere Wurzeln geschlagen hat als im Süden.

Prof. Dr. Marc Winter: Studium der Sinologie an der Universität Zürich mit Promotion 1995 und Habilitation 2012. Nach der Assistenz verschiedene Vertretungsprofessuren in Deutschland und England und seit 2011 Arbeit als Dozent und Bibliothekar am Asien-Orient-Institut. Forschungsinteressen: Konfuzianischer Wissenskanon und der Umgang mit dem traditionellen Erbe, Buchkultur und Kommentare und die grossen Wissensspeicher in Form von Enzyklopädien des vormodernen Wissens. Diverse Publikationen zu einer Vielzahl von Themen der vormodernen Gesellschaft und Gelehrtenkultur.

Die detaillierte Ausschreibung erfolgt im Herbst, Datum wird früher angekündigt. 

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27
August 2027

Alumni-Reise: Polen entlang seiner historischen Schichten

Datum: 27. August bis 5. September 2027 (10 Tage)
Orte: Wrocław/Breslau, Oberschlesien, Krakau, Warschau und Danzig
Koordinator: Dr.…

Datum: 27. August bis 5. September 2027 (10 Tage)
Orte: Wrocław/Breslau, Oberschlesien, Krakau, Warschau und Danzig
Koordinator: Dr. Yves Partschefeld
Reiseleitung: Walter Denz

Polen ist kein monolithischer nationaler Raum, sondern ein historisch dichtes Geflecht aus piastischen, habsburgischen, preußischen, österreichischen, deutschen, jüdischen, kaschubischen, sowjetischen und europäischen Schichten. Diese Studienreise folgt einer doppelten Logik: einer geografischen Achse vom Südwesten in den Norden und einer thematischen Achse, welche die vielfältigen historischen Schichten an konkreten Orten wie Breslau, Oberschlesien, Krakau, Warschau und Danzig sichtbar und lesbar macht.

Die Reise verbindet geführte Rundgänge an historischen und zeitgenössischen Stätten mit vertiefenden Museumsbesuchen, darunter das POLIN, das Europäische Solidarność-Zentrum, das Museum in der Schindler-Fabrik, die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau und das Bergwerk Guido. Ein wesentlicher Bestandteil sind zudem akademische Gespräche mit Forschenden sowie Vertreterinnen und Vertretern von Think-Tanks. Der intellektuelle Austausch behandelt drei zentrale Themenfelder: die europäische Integration (Wrocław/Breslau), Universitätsgeschichte und die nationalsozialistische Besatzung (Krakau) sowie Geopolitik und Nachbarschaftspolitik (Warschau)

Dr. Yves Partschefeld
ist Politikwissenschaftler und Geschäftsführer der School of Humanities and Social Sciences an der Universität St.Gallen. Seine akademischen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Minderheitenrechte, gesellschaftliche Spaltungen sowie in der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung Ostmitteleuropas und des Baltikums, wozu er auch 2013 promovierte. Als ausgewiesener Kenner der Region und Vizepräsident des Schweizerisch-Baltischen Komitees bringt er umfassende Erfahrung in der Exkursionsleitung mit. Er hat bereits in der Vergangenheit Studienreisen nach Polen akademisch begleitet und übernimmt für das Applied History Alumni Programme die akademische Leitung und inhaltliche Ausgestaltung der Polen-Reise 2027.

Die detaillierte Ausschreibung mit dem vollständigen Tagesprogramm erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

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7
Oktober 2027

Alumni-Reise: Mantua und Sabbioneta. Zwei Perlen der Renaissance in Norditalien

Datum: Donnerstag, 7. Oktober bis Samstag, 9. Oktober 2027
Orte: Mantova und Sabbioneta (Italien/Lombardei)
Koordinator: Dr. Helmut…

Datum: Donnerstag, 7. Oktober bis Samstag, 9. Oktober 2027
Orte: Mantova und Sabbioneta (Italien/Lombardei)
Koordinator: Dr. Helmut Stalder
Reiseleitung: NN

Mantova ist eine der schönsten und am meisten unterschätzten Städte der italienischen Renaissance. Auf drei Seiten von Seen umgeben, erhebt sich die Hauptstadt des ehemaligen Herzogtums Mantova wie eine Insel aus dem Wasser. Das Adelsgeschlecht Gonzaga gab hier 375 Jahre lang den Ton an und formte die Stadt. Elegante Plätze, prächtige Paläste und opulente Kirchen prägen das historische Zentrum. Bedeutende Baumeister und Maler der Renaissance wie Giuliano Romano, Leon Battista Alberti und Andrea Mantegna machten Mantova zur architektonischen und künstlerischen Schatzkammer. Die kleine Nachbarstadt Sabbioneta wurde ebenfalls von den Gonzaga aus dem Nichts erbaut und ist innerhalb intakter Festungsmauern bis heute ein kunsthistorisches Kleinod geblieben. Mantova und Sabbioneta zeigen beispielhaft, wie in der Renaissance versucht wurde, die ideale Stadt zu schaffen. Beide Städte wurden 2008 zum Unesco-Kulturerbe Italiens erhoben. Mögliche Besichtigungen, teilweise geführt:

In Mantova

  • Palazzo Ducale & Camera degli Sposi
  • Palazzo della Ragione & Torre dell’Orologio
  • Rotonda di San Lorenzo
  • Basilica Sant’Andrea & Cattedrale di San Pietro
  • Palazzo Te & Sala di Giganti
  • Biblioteca Communale Teresiana & Teatro Bibiena

In Sabbioneta

  • Stadtbesichtigung
  • Palazzo Ducale, Palazzo Giardino, Teatro all’ Antica

Dr. Helmut Stalder, Publizist, Historiker und Dozent. Er studierte Germanistik, Geschichte und Politologie in Zürich, Frankfurt a. M. und New York. Er war Redaktor beim Tages-Anzeiger, beim Beobachter und bei der NZZ und leitete den Sachbuchverlag NZZ Libro, bevor er sich mit der Geschichtsagentur StalderPublishing selbständig machte. Er ist Autor mehrerer historischer Sachbücher, schreibt für bedeutende Zeitungen und Zeitschriften und gibt Vorlesungen in Geschichte und Kommunikation an verschiedenen Hochschulen. Er lebt in Winterthur und Rom.

 

 

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Vergangen

11
Oktober 2026

Stadtführung „Baumwollstadt“ in Uster

Datum: Sonntag, 11. Oktober 2026, 15.00 Uhr bis ca. 21.00 Uhr
Ort: Uster
Koordinator: Peter Schulthess
Begleitung:…

Datum: Sonntag, 11. Oktober 2026, 15.00 Uhr bis ca. 21.00 Uhr
Ort: Uster
Koordinator: Peter Schulthess
Begleitung: Tilman Hengevoss

Programm (siehe PDF im Detail):

  • 15 Uhr Beginn: Start der Stadtführung am Bahnhof Uster
  • ab 18.00 Uhr Apéro und Nachtessen im Restaurant Kastanie (5 Gehminuten vom Bahnhof Uster)
  • anschliessend Kurzvortrag durch Peter Schulthess
  • Schluss um ca. 21.00 Uhr

Inhalt: Nachdem sich Europa in Indien das Wissen von der Baumwolle und den Farbstoffen angeeignet hatte, wurden diese Rohstoffe zum Ausgangsprodukt der westlichen Industrialisierung. Die Baumwolle prägte die Entwicklung von Uster vom Marktflecken zur Industriestadt. Wir erwandern einige der wichtigsten Schauplätze dieser Veränderungen und erfahren dabei viel über die Zürcher Oberländer Gesellschaft, einige Unternehmerfamlilien und ihre Politik auf dem Weg von den Spinnereien und Webereien zum Shoppingcenter und zur S-Bahn.

Diverses: anspruchslose Wanderung, Bahnverbindungen im Viertelstundentakt nach Zürich

Programm_Uster

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29
September 2026

Alumni-Reise Wien: Zwischen Hofburg und Gemeindebau: Ein Parcours zur Sozial-und Kulturgeschichte in Wien

Datum: 29. September 2026 bis 4. Oktober 2026
Ort: Wien
Koordinator: PD Dr. Jens Wietschorke
Begleitung: Janina…

Datum: 29. September 2026 bis 4. Oktober 2026
Ort: Wien
Koordinator: PD Dr. Jens Wietschorke
Begleitung: Janina Gruhner

PD Dr. Jens Wietschorke, LMU München, Kulturwissenschaftler und Stadtforscher, 2009-2023 mit kleinen Unterbrechungen am Institut für Europäische Ethnologie der Universität Wien tätig gewesen. Zahlreiche Publikationen zur Wiener Stadt- und Kulturgeschichte, u.a.: „Wiener Urbanitäten, Kulturwissenschaftliche Ansichten einer Stadt“ (H. zusammen mit Brigitta Schmidt-Lauber, Klara Löffler und Ana Rogojanu), Wien, Böhlau Verlag 2013; „Kirchenräume in Wien: Architektur in der Kulturanalyse“, Wien: Böhlau Verlag 2019; „Wien – Berlin. Wo die Moderne erfunden wurde“, Stuttgart: Reclam 2023.

Programm_Wien

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13
September 2026

Alumni-Reise: Auf den Spuren der Nabatäer und Römer – Jordaniens antike Städte und Wüstenwunder

Datum: Sonntag, 13. September 2026 bis Donnerstag, 24. September 2026
Orte: Amman, Gadara, Gerasa, Abila, Pella, Mt. Nebo, Madaba, Meqawer,…

Datum: Sonntag, 13. September 2026 bis Donnerstag, 24. September 2026
Orte: Amman, Gadara, Gerasa, Abila, Pella, Mt. Nebo, Madaba, Meqawer, Petra, Wadi Rum, Aqaba und andere Städte (mit Ausklang am Toten Meer)
Koordinator: Prof. Dr. Christian Marek
Reiseleitung: Dagmar Schönig

Jordanien gilt als eine der geschichtsträchtigsten Regionen der Welt. Das Land liegt im Herzen des Nahen Ostens und war seit Jahrtausenden ein Knotenpunkt zwischen Afrika, Asien und Europa. Bereits in der Antike war das Gebiet Heimat bedeutender Zivilisationen, darunter die Nabatäer, die mit der Felsenstadt Petra ein Weltwunder hinterliessen. Auch die Römer, Byzantiner und später islamische Reiche prägten das Land nachhaltig. Viele biblische Stätten, wie der Berg Nebo oder das Jordantal, machen Jordanien zudem zu einem wichtigen Pilgerziel. Heute vereint das Königreich seine reiche Vergangenheit mit moderner Entwicklung und bietet Reisenden einen einzigartigen Einblick in die Geschichte des Nahen Ostens.

Prof. Dr. Christian Marek studierte Geschichte, Klassische Philologie und Philosophie an den Universitäten Marburg und Cambridge. Er legte 1979 sein Staatsexamen ab und wurde 1982 in Marburg promoviert. 1989 erfolgte ebenfalls in Marburg die Habilitation. Danach wurde er Hochschulassistent an der Universität. 1989 übernahm er eine Lehrstuhlvertretung an der Universität Siegen. 1990 wurde Marek Hochschuldozent an der Universität Marburg. 1992/1993 war er Forschungsstipendiat am Institute for Advanced Study in Princeton. 1993 wurde Marek an die Universität Zürich berufen und begann 1994 als ausserordentlicher Professor mit der Lehre. 2000 wurde er Vorsteher des Historischen Seminars, 2001 zum ordentlichen Professor in Zürich ernannt. Für das akademische Jahr 2012/2013 erhielt er das Gerda Henkel Scholarship für einen Forschungsaufenthalt an der Brown University. 2016 wurde er emeritiert.

Marek beschäftigt sich vorrangig mit der historischen Landeskunde Kleinasiens sowie der antiken Geschichte im östlichen Mittelmeerraum und dem Vorderen Orient. Seit der ersten Hälfte der 1980er Jahre führt Marek Feldforschungen und epigraphische Studien in Kleinasien durch.

Programm_Jordanien_neu

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12
September 2026

Alumni-Exkursion Schaffhausen – Tausend Jahre Demokratie- und Wirtschaftsstruktur im Wandel

Datum: 12. September 2026, 9.15 bis ca. 18.30 Uhr
Ort: Schaffhausen
Koordinator: Roger Oechslin
Begleitung: Tilman Hengevoss Entdecken…

Datum: 12. September 2026, 9.15 bis ca. 18.30 Uhr
Ort: Schaffhausen
Koordinator: Roger Oechslin
Begleitung: Tilman Hengevoss

Entdecken Sie Schaffhausen aus historischer Perspektive: Der Alumni-Besuch beleuchtet die Entwicklung demokratischer Strukturen im Zusammenspiel mit dem wirtschaftlichen Wandel der Stadt über beinahe tausend Jahre.
Im Zentrum stehen die Zünfte als prägende Kraft der mittelalterlichen Stadt und ihr Einfluss auf politische Mitbestimmung. Der Vormittag verbindet fachliche Impulse zur frühen Stadtgeschichte mit einer kurzen Stadtführung, die Schaffhausen als wichtigen Knotenpunkt überregionaler Verkehrsachsen erfahrbar macht. Der Nachmittag widmet sich den Umbrüchen des 19. Jahrhunderts. Die Auflösung zünftischer Strukturen ebnete den Weg zur Industrialisierung und veränderte die Wirtschaftsstruktur nachhaltig. Eine Führung im Museum Allerheiligen veranschaulicht diesen Wandel. Den Abschluss bildet ein Überblick über den Übergang von der Industriestadt zum heutigen Dienstleistungszentrum. Referate und gemeinsames Mittagessen finden in historischen Zunftsälen sowie in der Kaufleutestube statt und runden den Tag in authentischem Rahmen ab.

Programm_Schaffhausen_2026

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21
August 2026

Alumni-Wanderung Grosser St. Bernhard «Auf dem alten Pilgerweg Richtung Rom»

Datum: Freitag, 21. August und Samstag, 22. August 2026
Orte: Grossen St. Bernhard-Pass, Orsières, Sembrancher, St-Maurice
Koordinator: Daniel…

Datum: Freitag, 21. August und Samstag, 22. August 2026
Orte: Grossen St. Bernhard-Pass, Orsières, Sembrancher, St-Maurice
Koordinator: Daniel Stotz
Begleitung: Walter Denz

Der Schweizer Kulturwanderweg Via Francigena folgt einem Abschnitt der uralten Pilgerroute von Canterbury nach Rom und durchquert die Kantone Waadt und Wallis. Er führt über das Gros de Vaud nach Lausanne und nach der Passage des Lavaux durch das untere Rhonetal, dann über St-Maurice und Martigny zum Grossen St. Bernhard, dem lange Zeit wichtigsten Westalpenpass Wir wandern auf zwei kurzen Abschnitten dieses wiederbelebten Pass- und Pilgerwegs im Val d’Entremont. Auf dem auf 2469 m ü. M. gelegenen Pass besuchen wir auch das Museum und das Barry-Zentrum. Am zweiten Tag wartet zum Abschluss der Exkursion die 1500-jährige Abtei von St-Maurice auf uns.

Unterwegs erzählt Daniel Stotz, Absolvent des DAS Applied History und Autor von ViaStoria-Kulturlandschaftsführern, Episoden und Hintergründe aus der Geschichte dieses in der Deutsch­schweiz weniger bekannten Übergangs. Übrigens stammt das Heroengemälde von Napoleon, das die Broschüren und die Webseite des Applied-History-Studiengangs ziert, von eben diesem Pass, und auch dazu gibt es eine amüsante Anekdote.

Programm_Alumni_Wanderung_2026

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15
Juni 2026

Alumni-Reise Ostasien aus der Inselperspektive – Okinawa und Taiwan

Datum: 15. bis 25. Juni 2026
Orte: Naha, Kaohsiung, Tainan, Taipeh
Koordinator: Prof. Dr. Patrick Ziltener
Begleitung:…

Datum: 15. bis 25. Juni 2026
Orte: Naha, Kaohsiung, Tainan, Taipeh
Koordinator: Prof. Dr. Patrick Ziltener
Begleitung: Tilman Hengevoss

Okinawa, Japans südlichste Präfektur, umfasst mehrere Inseln und stand historisch zwischen chinesischem und japanischem Einfluss. 1429 entstand das Königreich Ryūkyū, ein wichtiger Handelsplatz der maritimen Seidenstrasse, bis es 1879 ins japanische Kaiserreich eingegliedert wurde. Im Kalten Krieg war die Region strategisch bedeutsam, während Japan, Südkorea und Taiwan wirtschaftlich aufstiegen und China zur Grossmacht wurde. Heute erlebt die „Erste Inselkette“ eine massive Aufrüstung, angeführt von Japan und unterstützt durch die USA. Gleichzeitig verbindet die 2020 gegründete RCEP-Freihandelszone viele Staaten der Region wirtschaftlich eng. Offen bleibt, ob diese Integration die wachsenden geopolitischen Spannungen überstehen kann.

Taiwan ist eine Insel im Westpazifik, rund 180 km vor der Küste Chinas, und zählt zu den am dichtesten besiedelten Regionen der Welt. Die Hauptstadt Taipeh im Norden ist politisches und wirtschaftliches Zentrum, während Tainan im Südwesten als historische Hauptstadt und Kulturzentrum gilt. Kaohsiung im Süden ist der grösste Hafen und ein bedeutendes Industriezentrum. Taiwan wurde im Laufe seiner Geschichte von verschiedenen Mächten geprägt, darunter China, die Niederlande, Spanien und Japan. Nach dem chinesischen Bürgerkrieg 1949 etablierte sich hier die Republik China (ROC), die bis heute eine eigene Regierung führt. Die Insel ist ein führender Hightech-Standort, besonders in der Halbleiterproduktion, steht jedoch im Zentrum geopolitischer Spannungen mit der Volksrepublik China.

Prof. Dr. Patrick Ziltener ist Soziologe und Ökonom und lehrt an den Universitäten Zürich und St. Gallen. Daneben arbeitet er als Experte für Freihandelsabkommen für Switzerland Global Enterprise (S-GE) und das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO). Seine Forschungsthemen sind die Wirtschafts- und Entwicklungssoziologie sowie die Soziologie der Weltgesellschaft, insbesondere der (Wieder-)Aufstieg Asiens. Er war auf Einladung des Aussenministeriums in Taipei Taiwan Research Fellow 2016.

Programm_Japan_Taiwan

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7
Juni 2026

Alumni Sommerfest 2026

Datum: Sonntag, 7. Juni 2026 Zeit: 17 bis 22 Uhr Ort: NN

Datum: Sonntag, 7. Juni 2026

Zeit: 17 bis 22 Uhr

Ort: NN

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23
Mai 2026

Alumni-Ausflug Cham: Ziegelgeschichte als Kulturgeschichte. Führung im Ziegelei-Museum

Datum: 23. Mai 2026, 14.30 bis ca. 19.30 Uhr
Ort: Ziegelhütte, 6332 Cham
Koordinator: Prof. Dr. Jürg Goll

Datum: 23. Mai 2026, 14.30 bis ca. 19.30 Uhr
Ort: Ziegelhütte, 6332 Cham
Koordinator: Prof. Dr. Jürg Goll
Begleitung: Janina Gruhner

Inhalt: Wie viele Geschichten stecken in einem Ziegel? Diese Frage mag auf den ersten Blick merkwürdig erscheinen, doch jeder Ziegel erzählt von der Erde, aus der er geformt wurde, von den Händen, die ihn hergestellt haben, und von den Gebäuden, in denen er verbaut wurde. Erleben Sie die faszinierende Welt der Baukeramik mit ausgewählten Exponaten wie Dachziegel, Backsteinen und Bodenplatten und erfahren Sie Interessantes über deren Verzierungen, Symbole und Texte. In der originalen Ziegelhütte auf dem Museumsgelände zeigen wir Ihnen die Entstehung eines Handziegels. Der Anlass wird von einem gemeinsamen Nachtessen Ziegler-Beizli abgerundet.

Prof. Dr. Jürg Goll, studierte Kunstgeschichte, Mittelalterarchäologie, historische Hilfswissenschaften und Kirchengeschichte. Er war über viele Jahre Leiter der
archäologischen Forschung im Kloster St. Johann in Müstair. Von 1985 bis 2022 war er auch in Teilzeit für das Ziegelei-Museum in Cham tätig, seit dem Museumsneubau 2013 als dessen Direktor.

Programm_Ziegeleimuseum

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1
Mai 2026

Alumni-Exkursion Wallis – die historische Schatzkammer in den Alpen

Datum: 1. und 2. Mai 2026
Orte: Brig, Sitten, Saint Léonad, Saint-Maurice, Bex
Koordinator: Dr. Helmut Stalder
Begleitung:…

Datum: 1. und 2. Mai 2026
Orte: Brig, Sitten, Saint Léonad, Saint-Maurice, Bex
Koordinator: Dr. Helmut Stalder
Begleitung: Janina Gruhner oder Dagmar Schönig

Inhalt: Das Wallis ist seit jeher eine eigenwillige, abgesonderte Talschaft und zugleich ein europäisch wichtiger Durchgangsraum. Kaspar Stockalper war die dominierende Figur im 17. Jahrhundert, wurde als Herr über den Simplon und das Salzmonopol unermesslich reich und drückte der Republik seinen Stempel auf. Die zweitägige Exkursion gewährt exklusive Einblicke ins Wallis der frühen Neuzeit. Sie führt in Schlösser, Festungen, Kirchen und Klöster und an geheimnisvolle Orte im Innern der Berge.

  • Exklusiver Blick ins Stockalper-Schloss und ins Forschungsarchiv mit Dokumenten aus dem 17. Jh.
  • Führung durch das historische Brig und seine Kirchen auf den Spuren Kaspar Stockalpers
  • Bootsfahrt auf Europas grösstem unterirdischen See von Saint Léonard
  • Führung durch die historische Kirchenburg Valeria hoch über Sitten
  • Besichtigung der Abbey und der historischen Brückenfestung des Saint-Maurice
  • Exkursion in die Salzmine von Bex mit Degustation.

Dr. Helmut Stalder, Publizist, Historiker und Dozent in Geschichte und Kommunikation. Er schreibt als Journalist für bedeutende Schweizer Zeitungen und Zeitschriften, ist Autor mehrerer historischer Sachbücher und gibt Vorlesungen in Geschichte und Kommunikation an verschiedenen Hochschulen. Seit 2023 betreibt er die Geschichtsagentur StalderPublishing, Kommunikation für Geschichte und Gegenwart. In seiner Biographie „Der Günstling. Kaspar Stockalper, Reichtum, Macht und der Preis des Himmelreichs“ porträtiert er den bedeutenden Politiker und Unternehmer Stockalper und zeichnete ein gesellschaftlich-wirtschaftliches Sittengemälde des Wallis im 17. Jahrhundert.

Programm_Wallis

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13
April 2026

Alumni Mitgliederversammlung

Datum: Montag, 13. April 2026 Zeit: 18.15 Uhr- ca. 20.00 mit anschliessendem Apéro im Seminarraum. Ort: Universität Zürich, Rämistrasse 71,…

Datum: Montag, 13. April 2026

Zeit: 18.15 Uhr- ca. 20.00 mit anschliessendem Apéro im Seminarraum.

Ort: Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zürich, Raum KOL-H-317

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