Alumni-Ausflug Cham: Ziegelgeschichte als Kulturgeschichte. Führung im Ziegelei-Museum
Ort: Ziegelhütte, 6332 Cham
Koordinator: Prof. Dr. Jürg Goll
Datum: 23. Mai 2026, 14.30 bis ca. 19.30 Uhr
Ort: Ziegelhütte, 6332 Cham
Koordinator: Prof. Dr. Jürg Goll
Begleitung: Janina Gruhner
Inhalt: Wie viele Geschichten stecken in einem Ziegel? Diese Frage mag auf den ersten Blick merkwürdig erscheinen, doch jeder Ziegel erzählt von der Erde, aus der er geformt wurde, von den Händen, die ihn hergestellt haben, und von den Gebäuden, in denen er verbaut wurde. Erleben Sie die faszinierende Welt der Baukeramik mit ausgewählten Exponaten wie Dachziegel, Backsteinen und Bodenplatten und erfahren Sie Interessantes über deren Verzierungen, Symbole und Texte. In der originalen Ziegelhütte auf dem Museumsgelände zeigen wir Ihnen die Entstehung eines Handziegels. Der Anlass wird von einem gemeinsamen Nachtessen Ziegler-Beizli abgerundet.
Prof. Dr. Jürg Goll, studierte Kunstgeschichte, Mittelalterarchäologie, historische Hilfswissenschaften und Kirchengeschichte. Er war über viele Jahre Leiter der
archäologischen Forschung im Kloster St. Johann in Müstair. Von 1985 bis 2022 war er auch in Teilzeit für das Ziegelei-Museum in Cham tätig, seit dem Museumsneubau 2013 als dessen Direktor.
Alumni Sommerfest 2026
Datum: Sonntag, 7. Juni 2026
Zeit: 17 bis 22 Uhr
Ort: NN
Alumni-Reise Ostasien aus der Inselperspektive – Okinawa und Taiwan
Orte: Naha, Kaohsiung, Tainan, Taipeh
Koordinator: Prof. Dr. Patrick Ziltener
Begleitung:…
Datum: 15. bis 25. Juni 2026
Orte: Naha, Kaohsiung, Tainan, Taipeh
Koordinator: Prof. Dr. Patrick Ziltener
Begleitung: Tilman Hengevoss
Okinawa, Japans südlichste Präfektur, umfasst mehrere Inseln und stand historisch zwischen chinesischem und japanischem Einfluss. 1429 entstand das Königreich Ryūkyū, ein wichtiger Handelsplatz der maritimen Seidenstrasse, bis es 1879 ins japanische Kaiserreich eingegliedert wurde. Im Kalten Krieg war die Region strategisch bedeutsam, während Japan, Südkorea und Taiwan wirtschaftlich aufstiegen und China zur Grossmacht wurde. Heute erlebt die “Erste Inselkette” eine massive Aufrüstung, angeführt von Japan und unterstützt durch die USA. Gleichzeitig verbindet die 2020 gegründete RCEP-Freihandelszone viele Staaten der Region wirtschaftlich eng. Offen bleibt, ob diese Integration die wachsenden geopolitischen Spannungen überstehen kann.
Taiwan ist eine Insel im Westpazifik, rund 180 km vor der Küste Chinas, und zählt zu den am dichtesten besiedelten Regionen der Welt. Die Hauptstadt Taipeh im Norden ist politisches und wirtschaftliches Zentrum, während Tainan im Südwesten als historische Hauptstadt und Kulturzentrum gilt. Kaohsiung im Süden ist der grösste Hafen und ein bedeutendes Industriezentrum. Taiwan wurde im Laufe seiner Geschichte von verschiedenen Mächten geprägt, darunter China, die Niederlande, Spanien und Japan. Nach dem chinesischen Bürgerkrieg 1949 etablierte sich hier die Republik China (ROC), die bis heute eine eigene Regierung führt. Die Insel ist ein führender Hightech-Standort, besonders in der Halbleiterproduktion, steht jedoch im Zentrum geopolitischer Spannungen mit der Volksrepublik China.
Prof. Dr. Patrick Ziltener ist Soziologe und Ökonom und lehrt an den Universitäten Zürich und St. Gallen. Daneben arbeitet er als Experte für Freihandelsabkommen für Switzerland Global Enterprise (S-GE) und das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO). Seine Forschungsthemen sind die Wirtschafts- und Entwicklungssoziologie sowie die Soziologie der Weltgesellschaft, insbesondere der (Wieder-)Aufstieg Asiens. Er war auf Einladung des Aussenministeriums in Taipei Taiwan Research Fellow 2016.
Alumni-Wanderung Grosser St. Bernhard «Auf dem alten Pilgerweg Richtung Rom»
Orte: Grossen St. Bernhard-Pass, Orsières, Sembrancher, St-Maurice
Koordinator: Daniel…
Datum: Freitag, 21. August und Samstag, 22. August 2026
Orte: Grossen St. Bernhard-Pass, Orsières, Sembrancher, St-Maurice
Koordinator: Daniel Stotz
Begleitung: Walter Denz
Der Schweizer Kulturwanderweg Via Francigena folgt einem Abschnitt der uralten Pilgerroute von Canterbury nach Rom und durchquert die Kantone Waadt und Wallis. Er führt über das Gros de Vaud nach Lausanne und nach der Passage des Lavaux durch das untere Rhonetal, dann über St-Maurice und Martigny zum Grossen St. Bernhard, dem lange Zeit wichtigsten Westalpenpass Wir wandern auf zwei kurzen Abschnitten dieses wiederbelebten Pass- und Pilgerwegs im Val d’Entremont. Auf dem auf 2469 m ü. M. gelegenen Pass besuchen wir auch das Museum und das Barry-Zentrum. Am zweiten Tag wartet zum Abschluss der Exkursion die 1500-jährige Abtei von St-Maurice auf uns.
Unterwegs erzählt Daniel Stotz, Absolvent des DAS Applied History und Autor von ViaStoria-Kulturlandschaftsführern, Episoden und Hintergründe aus der Geschichte dieses in der Deutschschweiz weniger bekannten Übergangs. Übrigens stammt das Heroengemälde von Napoleon, das die Broschüren und die Webseite des Applied-History-Studiengangs ziert, von eben diesem Pass, und auch dazu gibt es eine amüsante Anekdote.
Alumni-Exkursion Schaffhausen – Tausend Jahre Demokratie- und Wirtschaftsstruktur im Wandel
Ort: Schaffhausen
Koordinator: Roger Oechslin
Begleitung: Tilman Hengevoss Entdecken Sie…
Datum: 12. September 2026, 9.30 bis 17.30 Uhr
Ort: Schaffhausen
Koordinator: Roger Oechslin
Begleitung: Tilman Hengevoss
Entdecken Sie Schaffhausen aus historischer Perspektive: Der Alumni-Besuch beleuchtet die Entwicklung demokratischer Strukturen im Zusammenspiel mit dem wirtschaftlichen Wandel der Stadt über beinahe tausend Jahre.
Im Zentrum stehen die Zünfte als prägende Kraft der mittelalterlichen Stadt und ihr Einfluss auf politische Mitbestimmung. Der Vormittag verbindet fachliche Impulse zur frühen Stadtgeschichte mit einer kurzen Stadtführung, die Schaffhausen als wichtigen Knotenpunkt überregionaler Verkehrsachsen erfahrbar macht. Der Nachmittag widmet sich den Umbrüchen des 19. Jahrhunderts. Die Auflösung zünftischer Strukturen ebnete den Weg zur Industrialisierung und veränderte die Wirtschaftsstruktur nachhaltig. Eine Führung im Museum Allerheiligen veranschaulicht diesen Wandel. Den Abschluss bildet ein Überblick über den Übergang von der Industriestadt zum heutigen Dienstleistungszentrum. Referate und gemeinsames Mittagessen finden in historischen Zunftsälen sowie in der Kaufleutestube statt und runden den Tag in authentischem Rahmen ab.
Alumni-Reise: Auf den Spuren der Nabatäer und Römer – Jordaniens antike Städte und Wüstenwunder
Orte: Amman, Gadara, Gerasa, Abila, Pella, Mt. Nebo, Madaba, Meqawer,…
Datum: Sonntag, 13. September 2026 bis Donnerstag, 24. September 2026
Orte: Amman, Gadara, Gerasa, Abila, Pella, Mt. Nebo, Madaba, Meqawer, Petra, Wadi Rum, Aqaba und andere Städte (mit Ausklang am Toten Meer)
Koordinator: Prof. Dr. Christian Marek
Reiseleitung: Dagmar Schönig
Jordanien gilt als eine der geschichtsträchtigsten Regionen der Welt. Das Land liegt im Herzen des Nahen Ostens und war seit Jahrtausenden ein Knotenpunkt zwischen Afrika, Asien und Europa. Bereits in der Antike war das Gebiet Heimat bedeutender Zivilisationen, darunter die Nabatäer, die mit der Felsenstadt Petra ein Weltwunder hinterliessen. Auch die Römer, Byzantiner und später islamische Reiche prägten das Land nachhaltig. Viele biblische Stätten, wie der Berg Nebo oder das Jordantal, machen Jordanien zudem zu einem wichtigen Pilgerziel. Heute vereint das Königreich seine reiche Vergangenheit mit moderner Entwicklung und bietet Reisenden einen einzigartigen Einblick in die Geschichte des Nahen Ostens.
Prof. Dr. Christian Marek studierte Geschichte, Klassische Philologie und Philosophie an den Universitäten Marburg und Cambridge. Er legte 1979 sein Staatsexamen ab und wurde 1982 in Marburg promoviert. 1989 erfolgte ebenfalls in Marburg die Habilitation. Danach wurde er Hochschulassistent an der Universität. 1989 übernahm er eine Lehrstuhlvertretung an der Universität Siegen. 1990 wurde Marek Hochschuldozent an der Universität Marburg. 1992/1993 war er Forschungsstipendiat am Institute for Advanced Study in Princeton. 1993 wurde Marek an die Universität Zürich berufen und begann 1994 als ausserordentlicher Professor mit der Lehre. 2000 wurde er Vorsteher des Historischen Seminars, 2001 zum ordentlichen Professor in Zürich ernannt. Für das akademische Jahr 2012/2013 erhielt er das Gerda Henkel Scholarship für einen Forschungsaufenthalt an der Brown University. 2016 wurde er emeritiert.
Marek beschäftigt sich vorrangig mit der historischen Landeskunde Kleinasiens sowie der antiken Geschichte im östlichen Mittelmeerraum und dem Vorderen Orient. Seit der ersten Hälfte der 1980er Jahre führt Marek Feldforschungen und epigraphische Studien in Kleinasien durch.
Alumni-Reise Wien: Zwischen Hofburg und Gemeindebau: Ein Parcours zur Sozial-und Kulturgeschichte in Wien
Ort: Wien
Koordinator: PD Dr. Jens Wietschorke
Begleitung: Janina…
Datum: 29. September 2026 bis 4. Oktober 2026
Ort: Wien
Koordinator: PD Dr. Jens Wietschorke
Begleitung: Janina Gruhner
PD Dr. Jens Wietschorke, LMU München, Kulturwissenschaftler und Stadtforscher, 2009-2023 mit kleinen Unterbrechungen am Institut für Europäische Ethnologie der Universität Wien tätig gewesen. Zahlreiche Publikationen zur Wiener Stadt- und Kulturgeschichte, u.a.: “Wiener Urbanitäten, Kulturwissenschaftliche Ansichten einer Stadt” (H. zusammen mit Brigitta Schmidt-Lauber, Klara Löffler und Ana Rogojanu), Wien, Böhlau Verlag 2013; “Kirchenräume in Wien: Architektur in der Kulturanalyse”, Wien: Böhlau Verlag 2019; “Wien – Berlin. Wo die Moderne erfunden wurde”, Stuttgart: Reclam 2023.
Stadtführung “Baumwollstadt” in Uster
Ort: Uster
Koordinator: Peter Schulthess
Begleitung: Janina Gruhner…
Datum: Sonntag, 11. Oktober 2026, 1500 bis ca. 21:00 Uhr
Ort: Uster
Koordinator: Peter Schulthess
Begleitung: Janina Gruhner
Programm:
Start am Bahnhof Uster
1500 Uhr Beginn
Ab 1800 Uhr Apéro und Nachtessen im Restaurant Kastanie (5 Gehminuten vom Bahnhof Uster)
anschliessend Kurzvortrag durch Peter Schulthess
Schluss ca 2100 Uhr
Inhalt: Nachdem sich Europa in Indien das Wissen von der Baumwolle und den Farbstoffen angeeignet hatte, wurden diese Rohstoffe zum Ausgangsprodukt der westlichen Industrialisierung. Die Baumwolle prägte die Entwicklung von Uster vom Marktflecken zur Industriestadt. Wir erwandern einige der wichtigsten Schauplätze dieser Veränderungen und erfahren dabei viel über die Zürcher Oberländer Gesellschaft, einige Unternehmerfamlilien und ihre Politik auf dem Weg von den Spinnereien und Webereien zum Shoppingcenter und zur S-Bahn.
Diverses: anspruchslose Wanderung
Bahnverbindungen im Viertelstundentakt nach Zürich