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Bevorstehend

23
Mai 2026

Alumni-Ausflug Cham: Ziegelgeschichte als Kulturgeschichte. Führung im Ziegelei-Museum

Datum: 23. Mai 2026, 14.30 bis ca. 19.30 Uhr
Ort: Ziegelhütte, 6332 Cham
Koordinator: Prof. Dr. Jürg Goll

Datum: 23. Mai 2026, 14.30 bis ca. 19.30 Uhr
Ort: Ziegelhütte, 6332 Cham
Koordinator: Prof. Dr. Jürg Goll
Begleitung: Janina Gruhner

Inhalt: Wie viele Geschichten stecken in einem Ziegel? Diese Frage mag auf den ersten Blick merkwürdig erscheinen, doch jeder Ziegel erzählt von der Erde, aus der er geformt wurde, von den Händen, die ihn hergestellt haben, und von den Gebäuden, in denen er verbaut wurde. Erleben Sie die faszinierende Welt der Baukeramik mit ausgewählten Exponaten wie Dachziegel, Backsteinen und Bodenplatten und erfahren Sie Interessantes über deren Verzierungen, Symbole und Texte. In der originalen Ziegelhütte auf dem Museumsgelände zeigen wir Ihnen die Entstehung eines Handziegels. Der Anlass wird von einem gemeinsamen Nachtessen Ziegler-Beizli abgerundet.

Prof. Dr. Jürg Goll, studierte Kunstgeschichte, Mittelalterarchäologie, historische Hilfswissenschaften und Kirchengeschichte. Er war über viele Jahre Leiter der
archäologischen Forschung im Kloster St. Johann in Müstair. Von 1985 bis 2022 war er auch in Teilzeit für das Ziegelei-Museum in Cham tätig, seit dem Museumsneubau 2013 als dessen Direktor.

Programm_Ziegeleimuseum

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7
Juni 2026

Alumni Sommerfest 2026

Datum: Sonntag, 7. Juni 2026 Zeit: 17 bis 22 Uhr Ort: NN

Datum: Sonntag, 7. Juni 2026

Zeit: 17 bis 22 Uhr

Ort: NN

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15
Juni 2026

Alumni-Reise Ostasien aus der Inselperspektive – Okinawa und Taiwan

Datum: 15. bis 25. Juni 2026
Orte: Naha, Kaohsiung, Tainan, Taipeh
Koordinator: Prof. Dr. Patrick Ziltener
Begleitung:…

Datum: 15. bis 25. Juni 2026
Orte: Naha, Kaohsiung, Tainan, Taipeh
Koordinator: Prof. Dr. Patrick Ziltener
Begleitung: Tilman Hengevoss

Okinawa, Japans südlichste Präfektur, umfasst mehrere Inseln und stand historisch zwischen chinesischem und japanischem Einfluss. 1429 entstand das Königreich Ryūkyū, ein wichtiger Handelsplatz der maritimen Seidenstrasse, bis es 1879 ins japanische Kaiserreich eingegliedert wurde. Im Kalten Krieg war die Region strategisch bedeutsam, während Japan, Südkorea und Taiwan wirtschaftlich aufstiegen und China zur Grossmacht wurde. Heute erlebt die “Erste Inselkette” eine massive Aufrüstung, angeführt von Japan und unterstützt durch die USA. Gleichzeitig verbindet die 2020 gegründete RCEP-Freihandelszone viele Staaten der Region wirtschaftlich eng. Offen bleibt, ob diese Integration die wachsenden geopolitischen Spannungen überstehen kann.

Taiwan ist eine Insel im Westpazifik, rund 180 km vor der Küste Chinas, und zählt zu den am dichtesten besiedelten Regionen der Welt. Die Hauptstadt Taipeh im Norden ist politisches und wirtschaftliches Zentrum, während Tainan im Südwesten als historische Hauptstadt und Kulturzentrum gilt. Kaohsiung im Süden ist der grösste Hafen und ein bedeutendes Industriezentrum. Taiwan wurde im Laufe seiner Geschichte von verschiedenen Mächten geprägt, darunter China, die Niederlande, Spanien und Japan. Nach dem chinesischen Bürgerkrieg 1949 etablierte sich hier die Republik China (ROC), die bis heute eine eigene Regierung führt. Die Insel ist ein führender Hightech-Standort, besonders in der Halbleiterproduktion, steht jedoch im Zentrum geopolitischer Spannungen mit der Volksrepublik China.

Prof. Dr. Patrick Ziltener ist Soziologe und Ökonom und lehrt an den Universitäten Zürich und St. Gallen. Daneben arbeitet er als Experte für Freihandelsabkommen für Switzerland Global Enterprise (S-GE) und das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO). Seine Forschungsthemen sind die Wirtschafts- und Entwicklungssoziologie sowie die Soziologie der Weltgesellschaft, insbesondere der (Wieder-)Aufstieg Asiens. Er war auf Einladung des Aussenministeriums in Taipei Taiwan Research Fellow 2016.

Programm_Japan_Taiwan

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21
August 2026

Alumni-Wanderung Grosser St. Bernhard «Auf dem alten Pilgerweg Richtung Rom»

Datum: Freitag, 21. August und Samstag, 22. August 2026
Orte: Grossen St. Bernhard-Pass, Orsières, Sembrancher, St-Maurice
Koordinator: Daniel…

Datum: Freitag, 21. August und Samstag, 22. August 2026
Orte: Grossen St. Bernhard-Pass, Orsières, Sembrancher, St-Maurice
Koordinator: Daniel Stotz
Begleitung: Walter Denz

Der Schweizer Kulturwanderweg Via Francigena folgt einem Abschnitt der uralten Pilgerroute von Canterbury nach Rom und durchquert die Kantone Waadt und Wallis. Er führt über das Gros de Vaud nach Lausanne und nach der Passage des Lavaux durch das untere Rhonetal, dann über St-Maurice und Martigny zum Grossen St. Bernhard, dem lange Zeit wichtigsten Westalpenpass Wir wandern auf zwei kurzen Abschnitten dieses wiederbelebten Pass- und Pilgerwegs im Val d’Entremont. Auf dem auf 2469 m ü. M. gelegenen Pass besuchen wir auch das Museum und das Barry-Zentrum. Am zweiten Tag wartet zum Abschluss der Exkursion die 1500-jährige Abtei von St-Maurice auf uns.

Unterwegs erzählt Daniel Stotz, Absolvent des DAS Applied History und Autor von ViaStoria-Kulturlandschaftsführern, Episoden und Hintergründe aus der Geschichte dieses in der Deutsch­schweiz weniger bekannten Übergangs. Übrigens stammt das Heroengemälde von Napoleon, das die Broschüren und die Webseite des Applied-History-Studiengangs ziert, von eben diesem Pass, und auch dazu gibt es eine amüsante Anekdote.

 

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12
September 2026

Alumni-Exkursion Schaffhausen – Tausend Jahre Demokratie- und Wirtschaftsstruktur im Wandel

Datum: 12. September 2026, 9.30 bis 17.30 Uhr
Ort: Schaffhausen
Koordinator: Roger Oechslin
Begleitung: Tilman Hengevoss Entdecken Sie…

Datum: 12. September 2026, 9.30 bis 17.30 Uhr
Ort: Schaffhausen
Koordinator: Roger Oechslin
Begleitung: Tilman Hengevoss

Entdecken Sie Schaffhausen aus historischer Perspektive: Der Alumni-Besuch beleuchtet die Entwicklung demokratischer Strukturen im Zusammenspiel mit dem wirtschaftlichen Wandel der Stadt über beinahe tausend Jahre.
Im Zentrum stehen die Zünfte als prägende Kraft der mittelalterlichen Stadt und ihr Einfluss auf politische Mitbestimmung. Der Vormittag verbindet fachliche Impulse zur frühen Stadtgeschichte mit einer kurzen Stadtführung, die Schaffhausen als wichtigen Knotenpunkt überregionaler Verkehrsachsen erfahrbar macht. Der Nachmittag widmet sich den Umbrüchen des 19. Jahrhunderts. Die Auflösung zünftischer Strukturen ebnete den Weg zur Industrialisierung und veränderte die Wirtschaftsstruktur nachhaltig. Eine Führung im Museum Allerheiligen veranschaulicht diesen Wandel. Den Abschluss bildet ein Überblick über den Übergang von der Industriestadt zum heutigen Dienstleistungszentrum. Referate und gemeinsames Mittagessen finden in historischen Zunftsälen sowie in der Kaufleutestube statt und runden den Tag in authentischem Rahmen ab.

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13
September 2026

Alumni-Reise: Auf den Spuren der Nabatäer und Römer – Jordaniens antike Städte und Wüstenwunder

Datum: Sonntag, 13. September 2026 bis Donnerstag, 24. September 2026
Orte: Amman, Gadara, Gerasa, Abila, Pella, Mt. Nebo, Madaba, Meqawer,…

Datum: Sonntag, 13. September 2026 bis Donnerstag, 24. September 2026
Orte: Amman, Gadara, Gerasa, Abila, Pella, Mt. Nebo, Madaba, Meqawer, Petra, Wadi Rum, Aqaba und andere Städte (mit Ausklang am Toten Meer)
Koordinator: Prof. Dr. Christian Marek
Reiseleitung: Dagmar Schönig

Jordanien gilt als eine der geschichtsträchtigsten Regionen der Welt. Das Land liegt im Herzen des Nahen Ostens und war seit Jahrtausenden ein Knotenpunkt zwischen Afrika, Asien und Europa. Bereits in der Antike war das Gebiet Heimat bedeutender Zivilisationen, darunter die Nabatäer, die mit der Felsenstadt Petra ein Weltwunder hinterliessen. Auch die Römer, Byzantiner und später islamische Reiche prägten das Land nachhaltig. Viele biblische Stätten, wie der Berg Nebo oder das Jordantal, machen Jordanien zudem zu einem wichtigen Pilgerziel. Heute vereint das Königreich seine reiche Vergangenheit mit moderner Entwicklung und bietet Reisenden einen einzigartigen Einblick in die Geschichte des Nahen Ostens.

Prof. Dr. Christian Marek studierte Geschichte, Klassische Philologie und Philosophie an den Universitäten Marburg und Cambridge. Er legte 1979 sein Staatsexamen ab und wurde 1982 in Marburg promoviert. 1989 erfolgte ebenfalls in Marburg die Habilitation. Danach wurde er Hochschulassistent an der Universität. 1989 übernahm er eine Lehrstuhlvertretung an der Universität Siegen. 1990 wurde Marek Hochschuldozent an der Universität Marburg. 1992/1993 war er Forschungsstipendiat am Institute for Advanced Study in Princeton. 1993 wurde Marek an die Universität Zürich berufen und begann 1994 als ausserordentlicher Professor mit der Lehre. 2000 wurde er Vorsteher des Historischen Seminars, 2001 zum ordentlichen Professor in Zürich ernannt. Für das akademische Jahr 2012/2013 erhielt er das Gerda Henkel Scholarship für einen Forschungsaufenthalt an der Brown University. 2016 wurde er emeritiert.

Marek beschäftigt sich vorrangig mit der historischen Landeskunde Kleinasiens sowie der antiken Geschichte im östlichen Mittelmeerraum und dem Vorderen Orient. Seit der ersten Hälfte der 1980er Jahre führt Marek Feldforschungen und epigraphische Studien in Kleinasien durch.

Programm_Jordanien_neu

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29
September 2026

Alumni-Reise Wien: Zwischen Hofburg und Gemeindebau: Ein Parcours zur Sozial-und Kulturgeschichte in Wien

Datum: 29. September 2026 bis 4. Oktober 2026
Ort: Wien
Koordinator: PD Dr. Jens Wietschorke
Begleitung: Janina…

Datum: 29. September 2026 bis 4. Oktober 2026
Ort: Wien
Koordinator: PD Dr. Jens Wietschorke
Begleitung: Janina Gruhner

PD Dr. Jens Wietschorke, LMU München, Kulturwissenschaftler und Stadtforscher, 2009-2023 mit kleinen Unterbrechungen am Institut für Europäische Ethnologie der Universität Wien tätig gewesen. Zahlreiche Publikationen zur Wiener Stadt- und Kulturgeschichte, u.a.: “Wiener Urbanitäten, Kulturwissenschaftliche Ansichten einer Stadt” (H. zusammen mit Brigitta Schmidt-Lauber, Klara Löffler und Ana Rogojanu), Wien, Böhlau Verlag 2013; “Kirchenräume in Wien: Architektur in der Kulturanalyse”, Wien: Böhlau Verlag 2019; “Wien – Berlin. Wo die Moderne erfunden wurde”, Stuttgart: Reclam 2023.

Programm_Wien

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11
Oktober 2026

Stadtführung “Baumwollstadt” in Uster

Datum: Sonntag, 11. Oktober 2026, 1500 bis ca. 21:00 Uhr
Ort: Uster
Koordinator: Peter Schulthess
Begleitung: Janina Gruhner…

Datum: Sonntag, 11. Oktober 2026, 1500 bis ca. 21:00 Uhr
Ort: Uster
Koordinator: Peter Schulthess
Begleitung: Janina Gruhner

 

Programm:

Start am Bahnhof Uster
1500 Uhr Beginn
Ab 1800 Uhr Apéro und Nachtessen im Restaurant Kastanie (5 Gehminuten vom Bahnhof Uster)
anschliessend Kurzvortrag durch Peter Schulthess
Schluss ca 2100 Uhr

Inhalt: Nachdem sich Europa in Indien das Wissen von der Baumwolle und den Farbstoffen angeeignet hatte, wurden diese Rohstoffe zum Ausgangsprodukt der westlichen Industrialisierung. Die Baumwolle prägte die Entwicklung von Uster vom Marktflecken zur Industriestadt. Wir erwandern einige der wichtigsten Schauplätze dieser Veränderungen und erfahren dabei viel über die Zürcher Oberländer Gesellschaft, einige Unternehmerfamlilien und ihre Politik auf dem Weg von den Spinnereien und Webereien zum Shoppingcenter und zur S-Bahn.

Diverses: anspruchslose Wanderung
Bahnverbindungen im Viertelstundentakt nach Zürich

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Vergangen

1
Mai 2026

Alumni-Exkursion Wallis – die historische Schatzkammer in den Alpen

Datum: 1. und 2. Mai 2026
Orte: Brig, Sitten, Saint Léonad, Saint-Maurice, Bex
Koordinator: Dr. Helmut Stalder
Begleitung:…

Datum: 1. und 2. Mai 2026
Orte: Brig, Sitten, Saint Léonad, Saint-Maurice, Bex
Koordinator: Dr. Helmut Stalder
Begleitung: Janina Gruhner oder Dagmar Schönig

Inhalt: Das Wallis ist seit jeher eine eigenwillige, abgesonderte Talschaft und zugleich ein europäisch wichtiger Durchgangsraum. Kaspar Stockalper war die dominierende Figur im 17. Jahrhundert, wurde als Herr über den Simplon und das Salzmonopol unermesslich reich und drückte der Republik seinen Stempel auf. Die zweitägige Exkursion gewährt exklusive Einblicke ins Wallis der frühen Neuzeit. Sie führt in Schlösser, Festungen, Kirchen und Klöster und an geheimnisvolle Orte im Innern der Berge.

  • Exklusiver Blick ins Stockalper-Schloss und ins Forschungsarchiv mit Dokumenten aus dem 17. Jh.
  • Führung durch das historische Brig und seine Kirchen auf den Spuren Kaspar Stockalpers
  • Bootsfahrt auf Europas grösstem unterirdischen See von Saint Léonard
  • Führung durch die historische Kirchenburg Valeria hoch über Sitten
  • Besichtigung der Abbey und der historischen Brückenfestung des Saint-Maurice
  • Exkursion in die Salzmine von Bex mit Degustation.

Dr. Helmut Stalder, Publizist, Historiker und Dozent in Geschichte und Kommunikation. Er schreibt als Journalist für bedeutende Schweizer Zeitungen und Zeitschriften, ist Autor mehrerer historischer Sachbücher und gibt Vorlesungen in Geschichte und Kommunikation an verschiedenen Hochschulen. Seit 2023 betreibt er die Geschichtsagentur StalderPublishing, Kommunikation für Geschichte und Gegenwart. In seiner Biographie “Der Günstling. Kaspar Stockalper, Reichtum, Macht und der Preis des Himmelreichs” porträtiert er den bedeutenden Politiker und Unternehmer Stockalper und zeichnete ein gesellschaftlich-wirtschaftliches Sittengemälde des Wallis im 17. Jahrhundert.

Programm_Wallis

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13
April 2026

Alumni Mitgliederversammlung

Datum: Montag, 13. April 2026 Zeit: 18.15 Uhr- ca. 20.00 mit anschliessendem Apéro im Seminarraum. Ort: Universität Zürich, Rämistrasse 71,…

Datum: Montag, 13. April 2026

Zeit: 18.15 Uhr- ca. 20.00 mit anschliessendem Apéro im Seminarraum.

Ort: Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zürich, Raum KOL-H-317

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11
April 2026

Führung: Bergwerk Käpfnach und Besichtigung Bergbaumuseum

Datum: Samstag, 11. April 2026, 10.30 bis ca. 13 Uhr Das Bergwerk Käpfnach ist ein ehemaliges Braunkohle- und Mergelbergwerk am…

Datum: Samstag, 11. April 2026, 10.30 bis ca. 13 Uhr

Das Bergwerk Käpfnach ist ein ehemaliges Braunkohle- und Mergelbergwerk am Zürichsee. Mit einer Gesamt-Stollenlänge von ca. 80 km gilt es als das grösste Kohlenbergwerk seiner Art in der Schweiz; heute ist ein Abschnitt als Besucherbergwerk mit 1,4 km Stollenbahnfahrt zugänglich. Für die Geschichtswissenschaft ist Käpfnach besonders aufschlussreich als Schnittstelle von staatlicher Rohstoffpolitik, Industrialisierung, Kriegswirtschaft und Industriekultur.

Führung durch Dölf Wild, Historiker und Archäologe, ehemaliger Leiter der Stadtarchäologie Zürich

Treffpunkt: Bergbaumuseum (ehem. Kohlenmagazin), Bergwerkstrasse 27, 8810 Horgen

Anmeldung per Email an: Janina Gruhner, janina.gruhner@uzh.ch

Im Detail gestaltet sich das Programm wie folgt:

  • Stollenführung (ca. 60 Minuten) – Einfahrt mit der Stollenbahn, Einführung in Infrastruktur, Abbautechnik und Arbeitsbedingungen unter Tage.
  • Stollentrunk (Apéro) – im Berg
  • Bergbaumuseum (ca. 60 Minuten) – Exponate, Dokumente, Pläne; ein Originalfilm von 1943 vermittelt die Zeitumstände der damaligen Förderphase.

Praktische Hinweise (Sicherheit und Ausrüstung)

  • Im Stollen konstant 13°C. Warme Kleidung, gute, geschlossene Schuhe, optional Taschenlampe sind empfohlen.
  • Helm wird gestellt und bleibt im Stollen durchgehend auf.
  • Kein Rauchen, keine mitgebrachten Esswaren/Getränke; bei Platzangst wird vom Besuch abgeraten; nicht rollstuhlgängig.

Programm_Bergwerk_Kaepfnach

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29
November 2025

Alumni-Anlass: «Schaffhausen im Mittelalter» (in der Rhyality Immersive Art Hall)

Datum: Samstag, 29. November 2025, 16 bis 19 Uhr
Ort: Rhyality Immersive Art Hall, Industrieplatz 1, 8212 Neuhausen am…

Datum: Samstag, 29. November 2025, 16 bis 19 Uhr
Ort: Rhyality Immersive Art Hall, Industrieplatz 1, 8212 Neuhausen am Rheinfall
Führung:
Tassilo Roeck

Die Rhyality immersive Art Hall haucht mit «Schaffhausen im Mittelalter» jahrhundertealten Buchmalereien Leben ein und lässt vergangene Welten neu entstehen. In der rund 60-minütigen animierten 360°-Show begibt sich das Publikum auf eine faszinierende Zeitreise durch drei Jahrhunderte Schaffhauser Stadtgeschichte. Aus tausenden Seiten mittelalterlicher Prachthandschriften zusammengesetzte Panoramen stellen das mittelalterliche Schaffhausen nach, professionell animierte und von Schauspielern und Schauspielerinnen eingesprochene Figuren füllen sie mit Leben. Die einzigartige Inszenierung verbindet so den Reiz des Originalmaterials mit den Möglichkeiten modernster Technik.

Fundierte Recherche, quellennahe Erzählung und originalgetreue Rekonstruktion des historischen Schaffhausens stehen dabei stets im Mittelpunkt. Die erzählten Ereignisse basieren unmittelbar auf den historischen Quellen. Ihre lebendige Inszenierung macht Geschichte zugänglicher als es trockene Tinte je könnte. Den Besucher*innen soll so die Wirklichkeit vergangener Zeiten so nah gebracht werden, wie es nach wissenschaftlichen Grundsätzen nur irgend möglich ist. Das Publikum erlebt die bescheidenen Anfänge Schaffhausens, ist Zeuge, wenn im Jahr 1049 ein leibhaftiger Papst das Kloster Allerheiligen weiht, und taucht ein in das geschäftige Treiben der spätmittelalterlichen Handelsstadt. Es begegnet dabei Menschen längst vergangener Zeiten – lernt ihre Ängste und Nöte, Wünsche und Sehnsüchte kennen.

Den Anlass rundet eine «bodenständige Bauernspeise» ab.

Kosten für das Essen (inkl. Mineralwasser und ein mittelalterliches Gebräu) und die Führung: 

  • CHF 0 Alumni-Mitglieder
  • CHF 20 Mitglieder des Fördervereins
  • CHF 59 Externe Teilnehmer/innen und Partner/innen

Zusätzliche Getränke zahlt jeder selbst. 

Programm

Mehr dazu: Schaffhausen im Mittelalter

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15
November 2025

Führung: Seidenstadt Zürich – ausgebucht

Datum: 15. November 2025
Zürichs Wohlstand verdankt sich auch der Seide. Der Rohstoff hat – wie die Baumwolle…

Datum: 15. November 2025

Zürichs Wohlstand verdankt sich auch der Seide. Der Rohstoff hat – wie die Baumwolle – die Entwicklung der Stadt mitgeprägt und ihren Ruf als Modestadt der Schweiz gefestigt. Der Stadtrundgang führt zu bedeutenden Schauplätzen des Aufstiegs und des Niedergangs der Zürcher Seidenindustrie. Sie lernen Seidenhändler wie Werdmüller und Abraham AG kennen und erfahren von Produktion und Handel, von der Zucht der Seidenraupe bis zum Couturekleid auf dem Pariser Laufsteg.

Die Führung wird organisiert und geleitet von Peter Schulthess Hürlimann, der den MAS Applied History 2023 abschloss.

Im Detail gestaltet sich das Programm wie folgt:
– Beginn um 15.00 Uhr an der Bärengasse 22 in 8001 Zürich
– Dauer des Spaziergangs: etwa 2 Stunden, vom Talacker über die Limmat ins
Oberdorf
– um ca. 17.30 Uhr Apéro im Zunfthaus zur Meisen
– ab ca. 18.30 Uhr Nachtessen und Referat im Zunfthaus zur Meisen
– Referat von Peter Schulthess mit dem Titel «Wir müssen über Mode reden»

Kosten für das Essen im Zunfthaus zur Meisen
(ohne alkoholische Getränke)
CHF 100 Alumni-Mitglieder
CHF 120 Mitglieder des Fördervereins
(inkl. Kosten für die Führung)
CHF 159 Externe Teilnehmer/innen
(inkl. Kosten für die Führung)

Programm

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2
September 2025

Alumni-Reise: Baltikum (ausgebucht)

Datum: 2.- 12. September 2025
Das Baltikum im Spiegel der Zeiten Diese faszinierende Entdeckungsreise bietet einen Einblick in…

Datum: 2.- 12. September 2025

Das Baltikum im Spiegel der Zeiten

Diese faszinierende Entdeckungsreise bietet einen Einblick in die vielschichtige Geschichte des Baltikums, das von unterschiedlichen kulturellen und politischen Einflüssen geprägt wurde. Von den mittelalterlichen Anfängen über die sowjetische Besatzung bis hin zur eindrucksvollen Transformation der baltischen Staaten in die europäische Gegenwart – das Baltikum präsentiert sich heute als Erfolgsmodell für politische und wirtschaftliche Reformen. Gleichzeitig sieht sich die Region neuen Herausforderungen gegenüber, insbesondere im Bereich der Sicherheit, bedingt durch die geopolitischen Spannungen im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine.

Im Rahmen dieser Reise erkunden wir nicht nur die historisch bedeutsamen Stätten und Städte wie Vilnius, Riga und Tallinn, sondern erleben auch intensive Begegnungen mit der reichen Kultur der Region. Geplante Rundgänge und Besichtigungen werden durch Vorträge und Gespräche mit Expertinnen und Experten vor Ort ergänzt. Neben den Referaten bietet die Exkursion die Möglichkeit zum Austausch mit bedeutenden Persönlichkeiten und lokalen ExpertInnen, die Einblicke in die aktuelle politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Lage der baltischen Staaten geben.

Geleitet wird die Reise durch Dr. Yves Bernd Partschefeld

Programm Baltikum

 

 

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18
August 2025

Alumni-Ausflug: Südtirol und Müstair (ausgebucht)

Datum: 18. bis 21. August 2025
Unter der Leitung von Prof. Dr. Jürg Goll führt diese viertägige Reise…

Datum: 18. bis 21. August 2025

Unter der Leitung von Prof. Dr. Jürg Goll führt diese viertägige Reise in das Herz des ehemaligen rätischen Kulturraums, Churrätien. Die Route folgt bedeutenden Stationen entlang frühmittelalterlicher Klöster, romanischer Baukunst und historisch gewachsener Städte. Ausgangspunkt ist Chur, die älteste Stadt der Schweiz, wo sich bereits in der Antike das Bistum Chur als geistiges Zentrum der Region etablierte. Weiter geht es zum ehemaligen Kloster Mistail, einem einzigartigen Beispiel karolingischer Architektur, idyllisch im Albulatal gelegen. Die Reise führt weiter über den Ofenpass in das südöstlich gelegene Müstair, wo das UNESCO-Weltkulturerbe Kloster St. Johann eindrucksvoll vom klösterlichen Leben im Frühmittelalter zeugt. Von dort aus überschreiten wir die heutige Grenze nach Südtirol und besichtigen Mals und das hoch über dem Ort thronende Benediktinerkloster Marienberg, das höchstgelegene seiner Art in Europa. Am zweiten Tag erwartet uns die vollständig erhaltene Stadtmauer von Glurns, ein Kleinod spätmittelalterlicher Stadtbaukunst. Entlang der Etsch reisen wir weiter nach Naturns, wo sich ein Blick in die St. Prokulus-Kirche mit ihren frühmittelalterlichen Fresken lohnt, bevor wir das Stammschloss des Tiroler Adels, Schloss Tirol, erreichen. Der dritte Tag schliesst mit einem Besuch in Meran, einst Kurort des Habsburger Adels, und einem Abstecher nach Kastelbell, wo Geschichte und Gegenwart inmitten der Vinschgauer Kulturlandschaft verschmelzen. Den vierten und letzten Tag werden wir früh noch in Müstair verbringen, die Heimreise erfolgt via Reschenpass, Ramosch, Flüelapass und zurück nach Zürich.

Programm

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16
August 2025

Alumni-Wanderung: Schöner scheitern am Gotthard (ausgebucht)

Datum: Samstag, 16. August 2025

Schon dem Teufel in der Sage gelang nicht alles: er baute den…

Datum: Samstag, 16. August 2025

Schon dem Teufel in der Sage gelang nicht alles: er baute den Urnern eine Brücke über die stiebende Reuss in der Schöllenen-Schlucht. Doch statt der unschuldigen Seele, die er dafür erhalten sollte, trieben die schlauen Bergler als erstes einen Ziegenbock über die Brücke. Der Kulturwanderweg ViaGottardo folgt der Transitroute über den für die Geschichte der Schweiz wichtigsten Alpenpass und berührt zahlreiche Merk- und Höhepunkte wie den Hauensteinpass, die Stadt Luzern, die Kehrtunnels und die Durchstiche der Eisenbahnlinie sowie die Tremola-Strasse. Wir beschränken uns auf einen kleinen Abschnitt und wandern vom Gotthard-Hospiz nach Hospenthal (2 ¼ Stunden auf gutem Wanderweg, 8.8 km, 650 m sanfter Abstieg).

Unterwegs erzählt Daniel Stotz, Absolvent DAS Applied History und Buchautor nicht nur von den Triumphen und überstandenen Mühen bei der Bewältigung des Alpenriegels, sondern auch von Irrwegen und unerfüllten Wünschen.

– Der Schmied von Göschenen und die Löcher im nationalen Mythos
– Die alten Saumpfade – erhaltenswert, aber …
– Der unaufhaltbare Bohrdrang der Schweizer Politiker
– Reduit-Bunker als Ort für Wohlfühlseminare?
– Die Alpeninitiative – ein verpasstes Versprechen

Auf die Teilnehmenden warten nuancierte Geschichten und entzauberte Legenden zum Heiligen St. Gotthard. Ein Übergang mit Historie!

Diese Wanderung wird organisiert und geführt von Daniel Stotz.

 

Programm

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25
Juni 2025

Alumni-Reise Norwegen: Oslo und Bergen

Datum: 25. Juni 2025 bis 2. Juli 2025
Mitternachtssonne und „mørketid“ (Polarnacht), alte, heute vielfach als UNESCO- Weltkulturerbe…

Datum: 25. Juni 2025 bis 2. Juli 2025

Mitternachtssonne und „mørketid“ (Polarnacht), alte, heute vielfach als UNESCO- Weltkulturerbe eingetragene Stätten und nordisches Design, einsame Strassen entlang malerischer Fjorde und Hypermodernität – das alles (und noch viel mehr) ist Norwegen. In der Alumnireise 2025 erkunden wir gemeinsam Oslo und Bergen, die beiden grössten Städte des Landes und begeben uns auf eine Entdeckungsreise in die nordische Vergangenheit und Gegenwart, die uns vom pulsierenden Herz der Metropole über die Hardangervidda in die alten Hansestadt Vestlands und deren Umland führt.

Geleitet wird die Reise durch Prof. Dr. Stephan Sander-Faes (Universität Bergen). Ebenso dozieren vor Ort Prof. Dr. Arne Solli (Universität Bergen) und Prof. Dr. Anne Irene Risøy (Universität Südost-Norwegen).

Programm

 

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19
Juni 2025

Führung durch das Museum «Schauplatz Brunngasse»

Datum: Donnerstag, 19. Juni 2025, 16.30 bis ca. 18.30 Uhr, Brunngasse 8, 8001 Zürich
Der ehemalige Stadtarchäologe Dölf…

Datum: Donnerstag, 19. Juni 2025, 16.30 bis ca. 18.30 Uhr, Brunngasse 8, 8001 Zürich
Der ehemalige Stadtarchäologe Dölf Wild wird uns einen spannenden Einblick in das jüdische Kulturerbe an der Brunngasse 8 geben und uns die neusten Baubefunde der mittelalterlichen Synagoge an der Froschaugasse 4 erklären. Das Museum «Schauplatz Brunngasse» macht dieses bedeutsame jüdische Kulturerbe öffentlich zugänglich. Nie zuvor hat man einen derart umfassenden Einblick in Wohnräume einer jüdischen Familie im Mittelalter erhalten können. Die Malerei hat international Aufsehen erregt und Eingang in Standardwerke zur Kulturgeschichte der Juden in Europa gefunden. Auf dem Weg von der Brunngasse zum Neumarkt machen wir Halt in der Froschaugasse, die ehemals Judengasse hiess. Vom ausgehenden 13. Jahrhundert an lassen sich dort jüdische Stadtbewohner als Hauseigentümer nachweisen. Als der Zürcher Rat im Jahr 1423 das Wohnrecht der Juden in der Stadt aufhob, waren diese gezwungen, ihre Häuser zu verkaufen, so auch das Haus Froschaugasse 4.

Programm

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