Alumni-Reise: Auf den Spuren der Nabatäer und Römer – Jordaniens antike Städte und Wüstenwunder
Orte: Amman, Gadara, Gerasa, Abila, Pella, Mt. Nebo, Madaba, Meqawer, Petra, Wadi…
Datum: 22. März 2026 bis 2. April 2026
Orte: Amman, Gadara, Gerasa, Abila, Pella, Mt. Nebo, Madaba, Meqawer, Petra, Wadi Rum, Aqaba und andere Städte (mit Ausklang am Toten Meer)
Koordinator: Prof. Dr. Christian Marek
Reiseleitung: Dagmar Schönig
Jordanien gilt als eine der geschichtsträchtigsten Regionen der Welt. Das Land liegt im Herzen des Nahen Ostens und war seit Jahrtausenden ein Knotenpunkt zwischen Afrika, Asien und Europa. Bereits in der Antike war das Gebiet Heimat bedeutender Zivilisationen, darunter die Nabatäer, die mit der Felsenstadt Petra ein Weltwunder hinterliessen. Auch die Römer, Byzantiner und später islamische Reiche prägten das Land nachhaltig. Viele biblische Stätten, wie der Berg Nebo oder das Jordantal, machen Jordanien zudem zu einem wichtigen Pilgerziel. Heute vereint das Königreich seine reiche Vergangenheit mit moderner Entwicklung und bietet Reisenden einen einzigartigen Einblick in die Geschichte des Nahen Ostens.
Prof. Dr. Christian Marek studierte Geschichte, Klassische Philologie und Philosophie an den Universitäten Marburg und Cambridge. Er legte 1979 sein Staatsexamen ab und wurde 1982 in Marburg promoviert. 1989 erfolgte ebenfalls in Marburg die Habilitation. Danach wurde er Hochschulassistent an der Universität. 1989 übernahm er eine Lehrstuhlvertretung an der Universität Siegen. 1990 wurde Marek Hochschuldozent an der Universität Marburg. 1992/1993 war er Forschungsstipendiat am Institute for Advanced Study in Princeton. 1993 wurde Marek an die Universität Zürich berufen und begann 1994 als ausserordentlicher Professor mit der Lehre. 2000 wurde er Vorsteher des Historischen Seminars, 2001 zum ordentlichen Professor in Zürich ernannt. Für das akademische Jahr 2012/2013 erhielt er das Gerda Henkel Scholarship für einen Forschungsaufenthalt an der Brown University. 2016 wurde er emeritiert.
Marek beschäftigt sich vorrangig mit der historischen Landeskunde Kleinasiens sowie der antiken Geschichte im östlichen Mittelmeerraum und dem Vorderen Orient. Seit der ersten Hälfte der 1980er Jahre führt Marek Feldforschungen und epigraphische Studien in Kleinasien durch.