Georgien (Selbstbezeichnung Sakartwelo) ist mit knapp 70‘000 qkm und 3.7 Mio. Einwohnern ein kleines und wenig bekanntes Land. Was es…
Georgien (Selbstbezeichnung Sakartwelo) ist mit knapp 70‘000 qkm und 3.7 Mio. Einwohnern ein kleines und wenig bekanntes Land. Was es aber an kulturellen Denkmälern, landschaftlicher Vielfalt und Schönheit sowie an kulinarischen Freuden zu bieten hat, ist schlicht grossartig. Bereits im Jahr 337 wurde das Christentum Staatsreligion und führte zu einer kulturellen Blüte. Ab dem 5. Jh. wurde der Gottesdienst in georgischer Sprache abgehalten, eine eigene Schrift entwickelt und die Bibel übersetzt. Durch den Bau und die Ausschmückung kirchlicher Gebäude wurden Architektur, Malerei, Kunsthandwerk in starkem Mass gefördert. Heute gelten zahlreiche Kirchen und Klöster als Unesco-Weltkulturerbe. Das Christentum ist noch immer ein bedeutender Bestandteil der Identität und wird als ein wichtiges Band zu Europa gesehen. Die School wird uns in die komplexe Geschichte Georgiens und die schwierige Gegenwart dieses Landes einführen. Daneben werden wir uns der Kultur widmen, die sich keineswegs in den baulichen Denkmälern des Mittelalters erschöpft. So hat Georgien auch eine grosse literarische und cineastische Tradition. Freuen können wir uns darüber hinaus auf grossartige Landschaften, die georgische Küche und den Weinbau, der auf eine jahrtausendalte Tradition zurückblicken kann.
Koordination: Prof. Dr. Nada Boškovska

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