Bevorstehende Veranstaltungen

21
Oktober 2026

Vorlesungsreihe mit Prof. Dr. André Holenstein: Von Tell bis Bonaparte. Schlüsselmomente der älteren Schweizer Geschichte, Mittwoch, 21. Oktober 2026, 18.15 Uhr

Der Vorlesungszyklus fokussiert in jeder Vorlesung ein bestimmtes Ereignis der älteren Schweizer Geschichte aus dem Zeitraum vom späten Mittelalter bis…

Der Vorlesungszyklus fokussiert in jeder Vorlesung ein bestimmtes Ereignis der älteren Schweizer Geschichte aus dem Zeitraum vom späten Mittelalter bis in die Revolutionszeit um 1800. Die ausgewählten Ereignisse tragen den Charakter von Schlüsselmomenten. Sie wurden entweder schon von den Zeitgenossen als Weichenstellungen wahrgenommen oder es wurde ihnen später von der Geschichtsforschung dieser Charakter zugeschrieben. Ausgehend von der Schilderung des Ereignisses selbst erläutert jede Vorlesung die Hintergründe, Voraussetzungen und Ursachen des jeweiligen Ereignisses und erörtert dessen Auswirkungen und Folgen.

André Holenstein ist emeritierter Professor für ältere Schweizer Geschichte und vergleichende Regionalgeschichte an der Universität Bern und Spezialist für Gesellschaftsgeschichte der Frühen Neuzeit.

  • Mittwoch, 21. Oktober 2026, 18.15 Uhr bis 19.45 Uhr
  • Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zürich, Raum KOL-F-117.
  • Moderation: Prof. Dr. Tobias Straumann
  • Öffentlicher Anlass. Keine Anmeldung erforderlich.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und interessante Diskussionen.

 

 

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3
November 2026

Öffentliche Buchpräsentation von Ines Siegfried: Scherbenviertel, Dienstag, 3. November 2026, 18.15 Uhr

Erzählt wird die Geschichte einer Unterschichtsfamilie aus dem Kleinbasel des 19. Jahrhunderts. Der Bäcker Samuel Schwarz, ein jähzorniger Alkoholiker und…

Erzählt wird die Geschichte einer Unterschichtsfamilie aus dem Kleinbasel des 19. Jahrhunderts. Der Bäcker Samuel Schwarz, ein jähzorniger Alkoholiker und weinerlicher Jammerlappen, ist Opfer und Täter zugleich. Seine Frau Rosina, deren Selbstbewusstsein auf ihrer Schönheit gründet, gerät in ihrem streben nach Unabhängigkeit in neue Abhängigkeit. Deren Tochter Elisabeth, die aufgrund der Scheidung ihrer Eltern im Waisenhaus aufwächst, muss vieles über sich ergehen lasse, behält aber den Kopf oben. Und ihr unehelicher Sohn Jakob verabschiedet sich leise und zielstrebig aus der Misere des Scherbenviertels.

Ines Siegfried, geboren 1963 in Basel, studierte Deutsch, Geschichte, Kunstgeschichte, Journalistik und Kommunikationswissenschaft in Basel, Bern und Freiburg und promovierte über den expressionistischen Dichter Alfred Lichtenstein. Sie absolvierte den MAS Applied History.

  • Dienstag, 3. November 2026, 18.15 Uhr
  • Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zürich, Hörsaal KOL-G-209
  • Buchpräsentation
  • Öffentlicher Anlass. Keine Anmeldung erforderlich.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und interessante Diskussionen

 

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11
November 2026

Vorlesungsreihe mit Prof. Dr. André Holenstein: Von Tell bis Bonaparte. Schlüsselmomente der älteren Schweizer Geschichte, Mittwoch, 11. November 2026, 18.15 Uhr

Der Vorlesungszyklus fokussiert in jeder Vorlesung ein bestimmtes Ereignis der älteren Schweizer Geschichte aus dem Zeitraum vom späten Mittelalter bis…

Der Vorlesungszyklus fokussiert in jeder Vorlesung ein bestimmtes Ereignis der älteren Schweizer Geschichte aus dem Zeitraum vom späten Mittelalter bis in die Revolutionszeit um 1800. Die ausgewählten Ereignisse tragen den Charakter von Schlüsselmomenten. Sie wurden entweder schon von den Zeitgenossen als Weichenstellungen wahrgenommen oder es wurde ihnen später von der Geschichtsforschung dieser Charakter zugeschrieben. Ausgehend von der Schilderung des Ereignisses selbst erläutert jede Vorlesung die Hintergründe, Voraussetzungen und Ursachen des jeweiligen Ereignisses und erörtert dessen Auswirkungen und Folgen.

André Holenstein ist emeritierter Professor für ältere Schweizer Geschichte und vergleichende Regionalgeschichte an der Universität Bern und Spezialist für Gesellschaftsgeschichte der Frühen Neuzeit.

  • Mittwoch, 11. November 2026, 18.15 Uhr bis 19.45 Uhr
  • Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zürich, Raum KOL-G-209
  • Moderation: Prof. Dr. Tobias Straumann
  • Öffentlicher Anlass. Keine Anmeldung erforderlich.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und interessante Diskussionen.

 

 

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16
November 2026

Öffentlicher Abendvortrag von Prof. Dr. Bernd Roeck: Wallenstein. Gewalt, Geld, Glaube. Eine Biographie, Montag, 16. November 2026, 18.15 Uhr

Im Oktober wird Bernd Roecks Wallenstein-Biographie im Verlag C.H. Beck erscheinen, nach fast fünfjähriger Arbeit. Sie bietet eine umfassende Darstellung…

Im Oktober wird Bernd Roecks Wallenstein-Biographie im Verlag C.H. Beck erscheinen, nach fast fünfjähriger Arbeit. Sie bietet eine umfassende Darstellung des Lebens einer der berühmtesten Gestalten der frühneuzeitlichen Geschichte und gibt zugleich ein Panorama seiner Zeit und des Krieges, in dem er groß wurde und der ihn vernichtete. Bernd Roeck wird in das Thema einführen. Er freut sich auf eine lebhafte Diskussion über sein im November noch druckfrisches Opus..

  • Montag, 16. November 2026, 18.15 Uhr bis 19.45 Uhr
  • Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zürich, Raum KOL-H-317, mit anschliessendem Apéro.
  • Moderation: Prof. Dr. Tobias Straumann
  • Öffentlicher Anlass. Keine Anmeldung erforderlich.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und interessante Diskussionen.

 

 

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18
November 2026

Öffentlicher Abendvortrag von Prof. Dr. Claudia Brühwiler, Amerika nach den Zwischenwahlen: No Country for Moderates?, Mittwoch, 18. November 2026, 18.15 Uhr

In ihrem Vortrag analysiert sie die US-Politik nach den Zwischenwahlen vom 3. November 2026 und widmet sich vor allem der…

In ihrem Vortrag analysiert sie die US-Politik nach den Zwischenwahlen vom 3. November 2026 und widmet sich vor allem der Frage, inwiefern die moderaten Kräfte in beiden Parteien an Einfluss verlieren. Vor allem die Offensive der „Democratic Socialists of America“ (DSA) gegen das Establishment der Demokratischen Partei ist zu einem wichtigen Faktor der US-Politik geworden. Wie verändern die DSA die Dynamik im Kongress? Welche Auswirkungen haben sie auf die Präsidentschaftswahlen von 2028?

  • Mittwoch, 18. November 2026, 18.15 Uhr bis 19.45 Uhr
  • Universität Zürich, Karl Schmid-Strasse 4, 8006 Zürich, Raum KO2-F-152, mit anschliessendem Apéro im Raum.
  • Moderation: Prof. Dr. Tobias Straumann
  • Öffentlicher Anlass. Keine Anmeldung erforderlich.

Claudia Franziska Brühwiler ist Professorin für amerikanisches politisches Denken und Kultur an der Universität St. Gallen, wo sie in Staatswissenschaften promoviert hat. In ihrer Forschung befasst sie sich schwerpunktmässig mit der konservativen Bewegung in den USA. Sie schreibt eine monatliche Kolumne im «Tages-Anzeiger» und moderiert den Podcast «Grüezi Amerika» der Universität St. Gallen.

 

 

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2
Dezember 2026

Vorlesungsreihe mit Prof. Dr. André Holenstein: Von Tell bis Bonaparte. Schlüsselmomente der älteren Schweizer Geschichte, Mittwoch, 02. Dezember 2026, 18.15 Uhr

Der Vorlesungszyklus fokussiert in jeder Vorlesung ein bestimmtes Ereignis der älteren Schweizer Geschichte aus dem Zeitraum vom späten Mittelalter bis…

Der Vorlesungszyklus fokussiert in jeder Vorlesung ein bestimmtes Ereignis der älteren Schweizer Geschichte aus dem Zeitraum vom späten Mittelalter bis in die Revolutionszeit um 1800. Die ausgewählten Ereignisse tragen den Charakter von Schlüsselmomenten. Sie wurden entweder schon von den Zeitgenossen als Weichenstellungen wahrgenommen oder es wurde ihnen später von der Geschichtsforschung dieser Charakter zugeschrieben. Ausgehend von der Schilderung des Ereignisses selbst erläutert jede Vorlesung die Hintergründe, Voraussetzungen und Ursachen des jeweiligen Ereignisses und erörtert dessen Auswirkungen und Folgen.

André Holenstein ist emeritierter Professor für ältere Schweizer Geschichte und vergleichende Regionalgeschichte an der Universität Bern und Spezialist für Gesellschaftsgeschichte der Frühen Neuzeit.

  • Mittwoch, 02. Dezember 2026, 18.15 Uhr bis 19.45 Uhr
  • Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zürich, Raum KOL-F-117.
  • Moderation: Prof. Dr. Tobias Straumann
  • Öffentlicher Anlass. Keine Anmeldung erforderlich.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und interessante Diskussionen.

 

 

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16
März 2027

Vorlesungsreihe mit Dr. Stephan Schwarz: Schweizer Politikgeschichte des 19. Jahrhunderts, Dienstag, 16. März 2027, 18.15 Uhr

PD Dr. Stephan Schwarz, Privatdozent an der Universität Freiburg, setzt die von Prof. André Holenstein begonnene Reihe zur Schweizer Geschichte…

PD Dr. Stephan Schwarz, Privatdozent an der Universität Freiburg, setzt die von Prof. André Holenstein begonnene Reihe zur Schweizer Geschichte fort.

Er wird sich in vier Vorlesungen mit der Entwicklung von der Helvetik bis zum Vorabend des Ersten Weltkriegs befassen. Die Vorlesung wird wie bis anhin übertragen, aber nicht aufgenommen. Schwarz ist Autor des Buches: „Im Spannungsfeld zwischen Wiederherstellung und Wandel. Die politische Elite der Schweiz während der Restauration von 1814 bis 1830“ (Basel 2020).

 

  • Mittwoch, 16. März 2027, 18.15 Uhr bis 19.45 Uhr
  • Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zürich, Raum KOL-G-221.
  • Moderation: Prof. Dr. Tobias Straumann
  • Öffentlicher Anlass. Keine Anmeldung erforderlich.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und interessante Diskussionen.

 

 

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24
März 2027

Öffentlicher Abendvortrag von Dr. Richard Toye: Churchill, Russland und der Kalte Krieg, Mittwoch, 24. März 2027, 18.15 Uhr

Winston Churchill gilt gemeinhin als unversöhnlicher Gegner des Sowjetregimes, doch seine Haltung gegenüber Russland war vielschichtiger und tiefer in der…

Winston Churchill gilt gemeinhin als unversöhnlicher Gegner des Sowjetregimes, doch seine Haltung gegenüber Russland war vielschichtiger und tiefer in der Vergangenheit verwurzelt, als dieses Bild vermuten lässt. Der Vortrag zeigt, wie Churchills Denken vom „Great Game“, der Rivalität zwischen dem britischen und dem russischen Imperium im 19. Jahrhundert, sowie von seinen Vorstellungen über die westliche Zivilisation geprägt wurde. Er argumentiert, dass Churchill weder ein unbeirrbarer Kreuzritter gegen den Bolschewismus noch ein bloßer Pragmatiker war: Von der Intervention von 1919 über das Kriegsbündnis mit Stalin bis zum Kalten Krieg blieb er hin- und hergerissen zwischen den realpolitischen Erfordernissen der Großmachtpolitik und seiner tiefen ideologischen Ablehnung des Kommunismus.

  • Mittwoch, 24. März 2027, 18.15 Uhr bis 19.45 Uhr
  • Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zürich, Raum KOL-G-217 EV, mit anschliessendem Apéro im Lichthof
  • Moderation: Prof. Dr. Tobias Straumann
  • Öffentlicher Anlass. Keine Anmeldung erforderlich.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und interessante Diskussionen

 

 

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6
April 2027

Vorlesungsreihe mit Dr. Stephan Schwarz: Schweizer Politikgeschichte des 19. Jahrhunderts, Dienstag, 06. April 2027, 18.15 Uhr

PD Dr. Stephan Schwarz, Privatdozent an der Universität Freiburg, setzt die von Prof. André Holenstein begonnene Reihe zur Schweizer Geschichte…

PD Dr. Stephan Schwarz, Privatdozent an der Universität Freiburg, setzt die von Prof. André Holenstein begonnene Reihe zur Schweizer Geschichte fort.

Er wird sich in vier Vorlesungen mit der Entwicklung von der Helvetik bis zum Vorabend des Ersten Weltkriegs befassen. Die Vorlesung wird wie bis anhin übertragen, aber nicht aufgenommen. Schwarz ist Autor des Buches: „Im Spannungsfeld zwischen Wiederherstellung und Wandel. Die politische Elite der Schweiz während der Restauration von 1814 bis 1830“ (Basel 2020).

 

  • Mittwoch, 06. April 2027, 18.15 Uhr bis 19.45 Uhr
  • Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zürich, Raum KOL-G-221.
  • Moderation: Prof. Dr. Tobias Straumann
  • Öffentlicher Anlass. Keine Anmeldung erforderlich.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und interessante Diskussionen.

 

 

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18
Mai 2027

Vorlesungsreihe mit Dr. Stephan Schwarz: Schweizer Politikgeschichte des 19. Jahrhunderts, Dienstag, 18. Mai 2027, 18.15 Uhr

PD Dr. Stephan Schwarz, Privatdozent an der Universität Freiburg, setzt die von Prof. André Holenstein begonnene Reihe zur Schweizer Geschichte…

PD Dr. Stephan Schwarz, Privatdozent an der Universität Freiburg, setzt die von Prof. André Holenstein begonnene Reihe zur Schweizer Geschichte fort.

Er wird sich in vier Vorlesungen mit der Entwicklung von der Helvetik bis zum Vorabend des Ersten Weltkriegs befassen. Die Vorlesung wird wie bis anhin übertragen, aber nicht aufgenommen. Schwarz ist Autor des Buches: „Im Spannungsfeld zwischen Wiederherstellung und Wandel. Die politische Elite der Schweiz während der Restauration von 1814 bis 1830“ (Basel 2020).

 

  • Mittwoch, 18. Mai 2027, 18.15 Uhr bis 19.45 Uhr
  • Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zürich, Raum KOL-G-221.
  • Moderation: Prof. Dr. Tobias Straumann
  • Öffentlicher Anlass. Keine Anmeldung erforderlich.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und interessante Diskussionen.

 

 

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8
Juni 2027

Vorlesungsreihe mit Dr. Stephan Schwarz: Schweizer Politikgeschichte des 19. Jahrhunderts, Dienstag, 08. Juni 2027, 18.15 Uhr

PD Dr. Stephan Schwarz, Privatdozent an der Universität Freiburg, setzt die von Prof. André Holenstein begonnene Reihe zur Schweizer Geschichte…

PD Dr. Stephan Schwarz, Privatdozent an der Universität Freiburg, setzt die von Prof. André Holenstein begonnene Reihe zur Schweizer Geschichte fort.

Er wird sich in vier Vorlesungen mit der Entwicklung von der Helvetik bis zum Vorabend des Ersten Weltkriegs befassen. Die Vorlesung wird wie bis anhin übertragen, aber nicht aufgenommen. Schwarz ist Autor des Buches: „Im Spannungsfeld zwischen Wiederherstellung und Wandel. Die politische Elite der Schweiz während der Restauration von 1814 bis 1830“ (Basel 2020).

 

  • Mittwoch, 08. Juni 2027, 18.15 Uhr bis 19.45 Uhr
  • Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zürich, Raum KOL-G-221.
  • Moderation: Prof. Dr. Tobias Straumann
  • Öffentlicher Anlass. Keine Anmeldung erforderlich.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und interessante Diskussionen.

 

 

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Vergangene Veranstaltungen

14
Oktober 2026

Öffentliche Buchpräsentation von Karen Schobloch: Das bestellte Urteil – Der Strafprozess gegen Carl Ludwig Sand wegen Mordes 1819/20, Mittwoch, 14. Oktober 2026, 18.15 Uhr

Im Jahr 1819 tötete der Student Carl Ludwig Sand in Mannheim den damals berühmten konservativen Schriftsteller August von Kotzebue. Der…

Im Jahr 1819 tötete der Student Carl Ludwig Sand in Mannheim den damals berühmten konservativen Schriftsteller August von Kotzebue. Der Mord wurde rasch zur Staatsaffäre: Er wurde als politisches Attentat gedeutet und löste weitreichende Sanktionen aus. Österreich, Preussen und weitere Mitglieder des Deutschen Bundes schränkten mit den «Karlsbader Beschlüssen» die Presse- und Meinungsfreiheit ein. Es begann eine Ära der Zensur und Gesinnungsüberwachung, die bis zur Revolution von 1848 anhielt.

Doch war es tatsächlich ein politisches Attentat? Und war die Hinrichtung Carl Ludwig Sands das Ergebnis eines neutralen Strafprozesses? Karen Schobloch hat für ihre MAS-Masterarbeit als erste Historikerin die gesamten Prozessakten ausgewertet und stellt beide Fragen neu. In ihrem Referat präsentiert sie ihre Deutung, die nicht nur den berühmten Mord von 1819, sondern auch den Strafprozess in ein neues Licht rückt und die bisherige Forschung kritisch hinterfragt.

Karen Schobloch ist promovierte Juristin und arbeitet seit vielen Jahren als Rechtsanwältin und Strafverteidigerin. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich besonders mit dem Verhältnis von Recht, Macht und individueller Verwundbarkeit sowie mit politischer Justiz- und Strafrechtsgeschichte. Sie absolvierte den MAS Applied History.

  • Mittwoch, 14. Oktober 2026, 18.15 Uhr
  • Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zürich, Hörsaal KOL-G-212 EV
  • Buchpräsentation
  • Öffentlicher Anlass. Keine Anmeldung erforderlich.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und interessante Diskussionen

 

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23
September 2026

Vorlesungsreihe mit Prof. Dr. André Holenstein: Von Tell bis Bonaparte. Schlüsselmomente der älteren Schweizer Geschichte, Mittwoch, 23. September 2026, 18.15 Uhr

Der Vorlesungszyklus fokussiert in jeder Vorlesung ein bestimmtes Ereignis der älteren Schweizer Geschichte aus dem Zeitraum vom späten Mittelalter bis…

Der Vorlesungszyklus fokussiert in jeder Vorlesung ein bestimmtes Ereignis der älteren Schweizer Geschichte aus dem Zeitraum vom späten Mittelalter bis in die Revolutionszeit um 1800. Die ausgewählten Ereignisse tragen den Charakter von Schlüsselmomenten. Sie wurden entweder schon von den Zeitgenossen als Weichenstellungen wahrgenommen oder es wurde ihnen später von der Geschichtsforschung dieser Charakter zugeschrieben. Ausgehend von der Schilderung des Ereignisses selbst erläutert jede Vorlesung die Hintergründe, Voraussetzungen und Ursachen des jeweiligen Ereignisses und erörtert dessen Auswirkungen und Folgen.

André Holenstein ist emeritierter Professor für ältere Schweizer Geschichte und vergleichende Regionalgeschichte an der Universität Bern und Spezialist für Gesellschaftsgeschichte der Frühen Neuzeit.

  • Mittwoch, 23. September 2026, 18.15 Uhr bis 19.45 Uhr
  • Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zürich, Raum KOL-F-117.
  • Moderation: Prof. Dr. Tobias Straumann
  • Öffentlicher Anlass. Keine Anmeldung erforderlich.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und interessante Diskussionen.

 

 

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18
September 2026

Prof. Dr. Carmen Reinhart: Global Risks in a Geopolitically Fragmented World, Freitag, 18. September 2026, 18.15-19.15 Uhr

Globale Risiken nehmen in einer immer stärker fragmentierten Weltordnung spürbar zu: Steigende Verschuldung, geopolitische Spannungen und neue technologische Verwundbarkeiten stellen…

Globale Risiken nehmen in einer immer stärker fragmentierten Weltordnung spürbar zu: Steigende Verschuldung, geopolitische Spannungen und neue technologische Verwundbarkeiten stellen die Stabilität der Weltwirtschaft auf die Probe. Die Ökonomin Prof. Dr. Carmen Reinhart zählt zu den führenden Expert­ innen für Finanzkrisen. In ihrem Vortrag verbindet Reinhart historische Einsichten mit aktuellen Entwicklungen und zeigt auf, welche Herausforderungen und Lehren sich daraus für Politik und Märkte ergeben. Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten.

Prof. Dr. Carmen Reinhart ist seit 2012 Minos A. Zombanakis Professor of the International Financial System an der Harvard Kennedy School. Von 2020 bis 2022 amtierte sie zudem als Senior Vice President und Chefökonomin der Weltbankgruppe. Reinhart gilt als eine der einflussreichsten Ökonominnen weltweit und ist Mitautorin des Bestsellers «This Time is Different: Eight Centuries of Financial Folly».

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem IWP (Forschungsinstitut für Schweizer Wirtschaftspolitik an der Universität Luzern) und Reichmuth & Co Privatbankiers statt.

Universität Zürich, Aula KOL-G-201, Rämistrasse 71, 8006 Zürich

Die Veranstaltung ist öffentlich. First come, first served. Anmeldungen bitte unter: https://www.iwp.swiss/veranstaltungen/global-risks-in-a-geopolitically-fragmented-world

Flyer_Carmen_Reinhart

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3
Juni 2026

Öffentlicher Abendvortrag von Tobias Straumann: Schuld, Schulden und das deutsche Wirtschaftswunder, Mittwoch, 3. Juni 2026, 18.15 Uhr

Die Zerstörung, die Nazi-Deutschland hinterlassen hatte, war entsetzlich. Es gab allen Grund, die besiegten Deutschen für „Hitlers Schulden“ bezahlen zu…

Die Zerstörung, die Nazi-Deutschland hinterlassen hatte, war entsetzlich. Es gab allen Grund, die besiegten Deutschen für „Hitlers Schulden“ bezahlen zu lassen, wie die New York Times die gigantischen Schäden bezeichnete. Doch während die Sowjetunion Ostdeutschland bestrafte, beschlossen die Westalliierten auf der Londoner Schuldenkonferenz (1952), auf alle kriegsbedingten Schulden zu verzichten. Warum waren die Vereinigten Staaten und ihre westlichen Alliierten nach dem grausamsten Krieg aller Zeiten so nachsichtig? Tobias Straumann stellt sein neues Buch vor, das eine Antwort auf diese Frage zu geben versucht.

  • Mittwoch, 3. Juni 2026, 18.15 Uhr bis 19.45 Uhr
  • Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zürich, Raum KOL-F-117, mit anschliessendem Apéro.
  • Moderation: Prof. Dr. Tobias Straumann
  • Öffentlicher Anlass. Keine Anmeldung erforderlich.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und interessante Diskussionen.

 

 

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11
Mai 2026

Öffentlicher Abendvortrag von Prof. Dr. Thomas Maissen: Der Aggressor. Selbst- und Fremdwahrnehmung eines Akteurs zwischen den Nationen, Montag, 11. Mai 2026, 18.15 Uhr

Montag, 11. Mai 2026, 18.15 Uhr bis 19.45 Uhr Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zürich, Raum KOL-F-117, mit anschliessendem…
  • Montag, 11. Mai 2026, 18.15 Uhr bis 19.45 Uhr
  • Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zürich, Raum KOL-F-117, mit anschliessendem Apéro.
  • Moderation: Prof. Dr. Tobias Straumann
  • Öffentlicher Anlass. Keine Anmeldung erforderlich.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und interessante Diskussionen.

 

 

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