Universität Zürich » MAS in Applied History

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Master of Advanced Studies in Applied History
Diploma of Advanced Studies in Applied History
Certificate of Advanced Studies in Applied History
Einzelmodule
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MAS Applied History
Programm Management
Historisches Seminar
Universität Zürich
Karl Schmid-Strasse 4
CH-8006 Zürich
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Summerschool Florenz: Der andere Blick. Die Renaissance-Metropole mit Burckhardts Augen

Museen der Welt, Teil 2: London

Museen der Welt, Teil 1: Die amerikanische Ostküste

Das Gartenreich Dessau-Wörlitz als Weltwunder

Alte und neue Seidenstrassen in Zentralasien: Kontinentale Verbindung und geo-politische Perspektiven

School London – Von der «Great Depression» zur «Great Recession»

Summerschool Tokio

Summerschool Griechenland-Ithaka oder: Die homerische Welt und ihre Gegenwart

Summerschool Warschau, Krakau, Prag: Kontinent ohne Mitte? Geschichtsräume Europas

Wirtschaftskulturen der Welt (Teil 4): New York

Summerschool Kuba: Die Geschichte der Zukunft

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Summerschool Florenz: Der andere Blick. Die Renaissance-Metropole mit Burckhardts Augen

Die Summerschool betrachtet Florenz mit den Augen Jacob Burckhardts, des Autors der «Cultur der Renaissance in Italien» (1860) und des «Cicerone» (1855). Mit Hilfe dieser Bücher und Burckhardts reicher Korrespondenz werden wir zu rekonstruieren versuchen, welche Masstäbe das 19. Jahrhundert für seine Beurteilung alter Kunst zur Verfügung hatte; Burckhardts Einfluss auf die Ästhetik des Bildungsbürgertums seiner Zeit war enorm. Daneben werden wir Burckhardts Bild der Renaissance, für dessen Konzeption die Florentiner Verhältnisse eine Schlüsselrolle spielten, diskutieren, und mit Erkenntnissen der neueren Renaissanceforschung vergleichen. Tatsächlich zählt Burckhardts Buch trotz seines lange zurückliegenden Erscheinungstermins zu den Werken über die Renaissance, die in der fachwissenschaftlichen Diskussion bis heute eine Rolle spielen.

Im Anschluss an die Summerschool in Florenz bieten wir ein 4tägiges Zusatzprogramm (offen für alle Teilnehmer): Der geheimnisvolle Meister. Piero della Francesca und seine Auftraggeber (Stationen: Arezzo, Monterchi/Anghiari, Sansepolcro, Urbania, Urbino, San Leo/Rimini)

Koordinator: Prof. Dr. Bernd Roeck

Museen der Welt, Teil 2: London

London ist eine der großen Museumsstädte der Welt. Der Bogen ist weit gespannt und reicht von der Präsentation altorientalischer Kulturen (British Museum) über Kunsthandwerk (Victoria and Albert-Museum) bis zu grosser Malerei der Neuzeit (National Gallery, Dulwich Picture Gallery, Courtauld Gallery) und Kunst der Moderne (Tate Modern). Unsere London-Tour wird diese reiche Landschaft erschliessen; auch ein Besuch im legendären Warburg Institue ist vorgesehen.

Koordinator: Prof. Dr. Bernd Roeck

Museen der Welt, Teil 1: Die amerikanische Ostküste

Der Bogen der Reise ist weit gespannt: Das Isabella Stewart Gardener Museum mit seiner berühmten Sammlung wird Gelegenheit bieten, sich mit der Kunstwelt zwischen Florenz und Boston um 1900 auseinanderzusetzen, insbesondere auch mit dem «Kenner» Bernard Berenson; neben dem Museum der Universität Harvard und den grossen New Yorker Häusern wird auch eine kleine, indes mit einigen herausragenden Meisterwerken versehene Sammlung in Worcester/Massachusetts auf dem Programm stehen.

Koordinator: Prof. Dr. Bernd Roeck

Das Gartenreich Dessau-Wörlitz als Weltwunder

Die Fürsten des kleinen Landes Anhalt-Dessau schufen gemeinsam mit bedeutenden Gartenkünstlern im Lauf von Jahrhunderten eines der weltweit beeindruckendsten Gartenensembles, zuerst formale Gärten des Barock und Rokoko, dann Landschaftsparks nach englischem Vorbild. Darin spiegelt sich deutsche Geschichte der Zeit vom Dreißigjährigen Krieg bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Das Gartenreich Dessau-Wörlitz wurde nicht nur zum Vorbild für zahlreiche weitere Parks, sondern es war auch wegweisend für die Gestaltung von Agrarlandschaften im Zeitalter der Landreformen des 18./19. Jahrhunderts. Mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts in besonderer Weise verknüpft ist das Bauhaus. Diese Institution feiert 2019 ihr 100jähriges Bestehen. Das weltberühmte Bauhaus steht in Dessau, ebenso wie weitere Bauwerke von Architekten, die am Bauhaus lehrten.

Dozierende: Prof. Dr. Hansjörg Küster, Dr. Konstanze Sylva Domhardt, Antonia Furjelova,
Prof. Dr. Marian Füssel, Prof. Dr. Marcus Köhler

Alte und neue Seidenstrassen in Zentralasien: Kontinentale Verbindung und geo-politische Perspektiven

Die Seidenstrasse steht als Symbol nicht nur für die einst bedeutende Position Zentralasiens in der Weltgeschichte, sondern auch für transkontinentale Handelswege und kulturellen Austausch. Im Verlauf der Kolonialzeit und spätestens mit der Vorherrschaft sozialistischer Regime ging dies verloren und die Region wurde zum Hinterhof der benachbarten Hegemonialmächte degradiert. Nun findet ein anfangs zarter und zunehmend aggressiver Akt der Neubesinnung und strategischen Nutzung der kontinentalen Verbindungen durch verschiedenste Akteure statt. Insbesondere China ist eifrig dabei mittels ökonomischer und infrastruktureller Erschliessung Einfluss in der Region und darüber hinaus bis nach Westeuropa zu gewinnen. Gleichzeitig versucht Russland mit Hilfe der Eurasischen Union seine Stellung zu erhalten bzw. wiederzugewinnen. Und die unabhängigen oder autonomen Gebiete Zentralasiens selbst versuchen dabei ihre eigenen Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln und umzusetzen. Im Rahmen einer Reise entlang der alten und neuen Seidenstrasse werden in dieser Summer School Aspekte dieser Entwicklungen beleuchtet und mit lokalen wie internationalen Experten diskutiert.

Dozierende: Prof. Dr. Peter Finke, Dr. Meltem Sancak, Dr. Agnieszka Joniak-Lüthi, Dr. Murat Laumuli

School London – Von der «Great Depression» zur «Great Recession»

London ist seit dreihundert Jahren ein führendes internationales Finanzzentrum. Wann immer sich eine globale Bankenkrise ereignete, war sie hier unmittelbar spürbar. Es ist deshalb naheliegend, die Geschichte der Finanz- und Wirtschaftskrisen vor Ort an der Themsestadt zu studieren.

Das Modul bietet einen kurzweilige Mischung von Besuchen von historischen Stätten wie der Bank of England und der alten City, Referaten von Wirtschaftshistorikern und Gesprächen mit Exponenten des Finanzplatzes London. Bewusst wird eine langfristige Sicht der Dinge angestrebt – vom South Sea Bubble im frühen 18. Jahrhundert über die Lateinamerika-Krise in den 1820er Jahren bis zur «Great Depression» der 1930er Jahre und der «Great Recession» der jüngsten Zeit. Ein wichtiges Thema werden auch die politischen Konsequenzen von Finanzkrisen sein. Der Brexit mag viele Gründe haben, aber die Tatsache, dass die Abstimmung nur wenige Jahre nach der Finanzkrise von 2008/09 stattfand, darf nicht unterschätzt werden. Bereits im Anschluss an die grosse Gründerkrise von 1873 oder an die Grosse Depression kam es zu grossen politischen Verwerfungen. Protektionistische Massnahmen, der Aufstieg von radikalen Bewegungen und die Rückbesinnung auf das Nationale sind typische Symptome der Nachkrisenzeit. Grossen Raum wird auch die Beschäftigung mit der Geld- und Währungspolitik einnehmen. Seit 2009 sind die nominalen Zinsen auf einem rekordtiefen Niveau, und es sieht nicht danach aus, als ob bald eine Normalisierung eintreten würde. Was bedeutet dies für die Schuldner und die Gläubiger? Werden die Sparer noch lange geduldig bleiben? Oder kommt auch von dieser Seite bald grosser politischer Druck?

Dozierende: Prof. Dr. Tobias Straumann, Prof. Dr. Peter Kugler, Prof. Dr. Albrecht Ritschl, Prof. Dr. Oliver Zimmer, Jacob Bjorheim

Die Reise wird im Rahmen des neuen Studiengangs CAS Applied Economic History angeboten: Reise nach London

Summerschool Tokio

Der Durchführungsort dieser Summerschool bietet die einmalige Gelegenheit die historische Entwicklung des Kapitalismus aus japanischer Perspektive zu untersuchen. Unseren Fokus richten wir dabei im Speziellen auf das sich verändernde Verständnis der Natur. Während unseres Aufenthaltes in Okinawa verfolgen wir das Ziel, die Geschichte „Japans“ und seiner kapitalistischen „Modernisierung“ zu dezentrieren. Die Geschichte Okinawas veranlasst dazu, Japan sowohl in der Frühmoderne als auch der Moderne durchweg in seinen regionalen und globalen Bezügen zu denken. Zugleich hebt sie einige der ökonomischen, politischen, kulturellen und sicherheitstechnischen Herausforderungen, welche Japans Geschichte des 20. Jahrhunderts definierten hervor.

Koordinatoren: Prof. Dr. Martin Dusinberre und Prof. Dr. Raji C. Steineck

Summerschool Griechenland-Ithaka oder: Die homerische Welt und ihre Gegenwart

„Ithaka“, Name eines Sehnsuchtsortes und Endpunkt des homerischen Epos von Odysseus: Auf der Höhe Siziliens gelegen, fünfzig Kilometer vor dem griechischen Festland und lange Zeit unter venezianischem Einfluss kreuzen sich hier geschichtliche Kräfte, die den südöstlichen Mittelmeerraum seit Jahrtausenden geprägt haben.

Dozierende: Prof. Dr. Georg Kohler, Prof. Dr. Christian Marek, Prof. Dr. Christoph Riedweg, Werner van Gent

Summerschool Warschau, Krakau, Prag: Kontinent ohne Mitte? Geschichtsräume Europas

Europas Mitte – Ein Raum mehrfach verflochtener Geschichte und Kulturen, die allerdings nach wie vor weitgehend innerhalb nationaler und sprachlicher Grenzen betrachtet werden. Die Summerschool begibt sich auf Spurensuche in diesen multidimensionalen Vergangenheiten und stellt sowohl Gemeinsames als auch Trennendes in den Fokus.

Koordinator: Dr. Stephan Sander-Faes

Wirtschaftskulturen der Welt (Teil 4): New York

Wirtschaftskulturen der Welt, Teil 4: New York – Wall Street, Main Street and Back Alleys: Entrepreneurship in Transatlantic Perspective (20. bis 29. März 2018)

Es ist eine Reise auf den Spuren des amerikanischen Kapitalismus seit seinen Anfängen. Es wird nach den wichtigsten Unterschieden und Gemeinsamkeiten der US-Wirtschaft mit Europa gefragt. Es geht im Einzelnen um den Auf- und Ausbau der Stadt, um die Geschichte des Finanzsektors, um die Rolle von Einwanderern gestern und heute sowie um das Verhältnis von Kunst und Kommerz. Auch die dunklen Seiten der US-Geschichte wie die Sklaverei werden nicht ausgeklammert. Schliesslich wird auch das Bildungs- und Stiftungswesen der USA behandelt, die der amerikanischen Gesellschaft und Wirtschaft ihr charakteristisches Profil verleihen.

Dozierende: Prof. Dr. Hartmut Berghoff, Prof. Dr. Christina Lubinski, Prof. Dr. Gergely Baics, Prof. Dr. Julia Ott, Prof. Dr. Heidi Tworek, Prof. Dr. Atiba Pertilla, Prof. Dr. R. Daniel Wadhwani, Prof. Dr. David F. Weiman

Programm_Wirtschaftskulturen_New_York

Summerschool Kuba: Die Geschichte der Zukunft

Jene einst von Taínos bevölkerte Insel verwandelte sich 1492 in einem kolumbischen Augenblick in die Insel „Santa Juana“. Seitdem rückte die Insel ins Zentrum des Geschehens der Weltmächte und deren Befangenheit. In ihrer Geschichte wird sie zum Synonym für Freiheit und Unabhängigkeit; Revolution ist in der kubanischen Geschichte ein dauernder Gast. Raul Castro und Che Guevara schreiben dazu nur das letzte Kapitel. Und nun stehen die Kubaner erneut vor einem Wendepunkt, der dem endlosen Ozean, der Kuba umfängt, ähnelt.

Koordinator: lic. phil. Jose Cáceres Mardones

Programm_Kuba